Archive for April, 2022
âMeine Kraft liegt in Jesusâ
Ostern kommt, das groĂe Fest der Erinnerung an Jesu Erlösungstat und Auferstehung, durch die Gottes Liebe ultimativ offenbar geworden ist! Viele Sportler beziehen ihre Kraft aus dem Glauben an Jesus. Dessen scheinbare Niederlage am Kreuz ist zum Zeichen der Erlösung geworden und durch die Auferstehung zum gröĂten Sieg (vgl. den 1. Brief an die Korinther, Kapitel 15).

Am Dienstag im CL-Viertelfinale hat David Alaba, der sich offen zu seinem Glauben bekennt, beim Tor von Timo Werner zum 3:0 von Chelsea in Madrid alles andere als gut ausgeschaut, ist wie seine Kollegen zu weit vom TorschĂŒtzen weggestanden und ausgerutscht. Aber dann – vor dem 1:3, das die VerlĂ€ngerung brachte – hat Alaba ganz entscheidend interveniert, einen Angriff der Londoner gestoppt und mit seiner Weitergabe den erfolgreichen Konter eingeleitet, der mit einem Traumpass von Luka Modric und Volley von Rodrygo abgeschlossen wurde: Real Madrid war mit dem Treffer zum 1:3 in der 80. Minute zurĂŒck im Spiel.
Der Zwischenstand von 0:3 fĂŒr Chelsea wurde schlieĂlich in der VerlĂ€ngerung in ein 2:3 verwandelt. Eine Niederlage, die den Sieg bedeutete, den Aufstieg der âKöniglichenâ ins Champions League-Semifinale besiegelte! Nun geht es fĂŒr Real gegen Manchester City um den Einzug ins Finale.
Statement fĂŒr Jesus
Zu seinem Glauben zu stehen, ein Statement fĂŒr Jesus, den wahren König, zu machen, das ist gar nicht so einfach heute – auch wenn es in unseren Breiten natĂŒrlich nicht gefĂ€hrlich ist wie in anderen Weltgegenden, in denen Christen verfolgt werden. Heftig diskutiert wird aber auch in Europa – etwa ĂŒber den christlichen Spruch auf der Kuppel des wiederaufgebauten âStadtschlossesâ in Berlin, von der seit Mai 2020 auch ein goldenes Kreuz leuchtet:
âEs ist in keinem andern Heil, ist auch kein anderer Name den Menschen gegeben, denn in dem Namen Jesu, zur Ehre Gottes des Vaters. Dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind.â

Nun wird ĂŒberlegt, das vom preuĂischen König Friedrich Wilhelm IV. aus Bibelstellen zusammengestellte Bekenntnis mit Zitaten aus dem deutschen Grundgesetz zu ĂŒberblenden. Der christliche âUnterwerfungsanspruchâ, der darin zum Ausdruck komme, sei nicht mehr zeitgemĂ€Ă, heiĂt es. Und tatsĂ€chlich sind, wie jĂŒngst gemeldet wird, mittlerweile weniger als die HĂ€lfte der Deutschen Mitglieder der römisch-katholischen oder evangelischen Kirche. Eine historische ZĂ€sur sieht darin Sozialwissenschafter Carsten Freek von der Forschungsgruppe Weltanschauung: âEs ist seit Jahrhunderten das erste Mal nicht mehr ânormalâ, Kirchenmitglied zu seinâ, meint er.
Die Botschaft Jesu auf RTL
Aufgrund des damit auch abnehmenden Wissens um das, was Christentum bedeutet, ist eine zeitgemĂ€Ăe Darstellung der Passion, wenn sie aus dem richtigen Geist heraus gemacht wird, sicher nicht verkehrt. Am Mittwoch Abend kam das Sterben und die Auferstehung von Jesus ins Hauptprogramm des Fernsehens, und zwar nicht in einer der Ă€lteren Bibelverfilmungen: Auf RTL wird in dem neuen Oster-Musical âDie Passionâ die âgröĂte Geschichte aller Zeitenâ von Thomas Gottschalk um 20:15 Uhr prĂ€sentiert. Eine Zeitung spricht von âlatentem Verwitzelungspotentialâ, aber der Sender meint es mit der modernen Darstellung der Leidensgeschichte, zu der bekannte deutsche Popsongs gesungen werden, durchaus ernst:
âEs wird höchste Zeit, dass wir die Leute wieder an Werte wie NĂ€chstenliebe und SolidaritĂ€t erinnern, die wichtiger denn je sindâ, sagt Alexander Klaws, der die Rolle von Jesus verkörpern wird.
TatsĂ€chlich muss man auch den Spruch vom âStadtschlossâ so lesen: Das wahre Heil kommt durch Jesus, dessen Lehre alles andere ist als eine âUnterwerfungsideologieâ, im Gegenteil: sie macht uns frei und befĂ€higt uns zum Guten!
Zu seiner christlichen Ăberzeugung steht ĂŒbrigens auch der österreichische Kaiser-Urenkel Ferdinand Habsburg-Lothringen, Rennfahrer und 2021 Sieger des 24-Stunden-Rennens von Le Mans in der LMP2-Klasse. Er geht jeden Sonntag in die Kirche – auch an den Renn-Sonntagen:

Leggy Irons Outclassed
Three days after West Ham’s heroic fight that earned 10-men-Hammers a 1-1 draw against Lyon, the Irons lost 0-2 away to Brentford. In a game in which they never reached their usual standards, Brentford was by far the better team, and goals from Mbeumo (48â) and Toney (64â) were enough to see off leggy and uninventive Irons.

It was Brentfordâs fourth win in five games, one of them a 4-1 away win at Chelsea last weekend, but the defeat didnât dislodge the Hammers from the top six as Manchester United (0-1 to Everton) and Wolves (0-1 to Newcastle) also lost. West Ham can continue their bid to make it back into Europe next season, though Tottenham seem to have cemented their fourth place with winning 4-0 against Aston Villa, and West Ham couldn’t capitalise from Arsenal’s defeat to Brighton.
On top of all the problems with their display the Irons were also hit by an injury to Kurt Zouma which presumably will demand a scan before we know the score for Thursday night.
The reality of this game demonstrated that, like the Spurs match after Sevilla, the squad is being stretched to limits which we can only hope and pray wonât be too much for them. Not having signed a single player in January was always going to haunt the Hammers, and the defeat against Brentford was just another example. West Ham will hope Declan Rice and his team mates will shake off their tiredness and be somewhat sprightlier at the Grand Stade de Lyon on Thursday.

Somehow the situation reminds me of the 2014/15 season, the last season in which Sam Allardyce managed the Hammers: the Irons (for whom Alex Song, on loan from FC Barcelona, was playing this season) had performed very well in the first half of that season and even had been in third place for one week after twenty games. But then, due to a lack of investment in the January window, the Hammers lost game after game, were humiliated in the FA Cup with a 0-4 defeat at West Brom, and their season petered out (with only two wins from 17 games). The Hammers only finished 12th in the Premier League and, of course, didn’t qualify for Europe.
I am not saying that this will happen again this term, and of course the Hammers have achieved so much more in the last and the current season with qualifying for the group stage of the Europa League, winning their group and reaching the quarterfinal of the European Cup for the first time since 1980/81! They still have a very good chance to eliminate Lyon in the return leg on Thursday. However, there is a feeling that it could have been so much better and easier for this team if they had done something in the transfer market in January! There even had been a chance to make an emergency signing of players who were released from Ukrainian clubs due to the war between Russia and Ukraine, but unlike Olympique Lyon, West Ham unfortunately again was not active in the transfer market.
Anyway, come on you Irons! In football everythingâs possible, and there’s so much to play for!
Derby day in Berlin


West Ham draw first leg with Lyon
West Ham United and Lyon traded goals at the start of the second half to leave our UEFA Europa League quarter-final first leg finely poised at 1-1.

Aaron Cresswell was red carded at the end of the first half for pulling Moussa Dembélé back as he ran clear in the right channel. His touch looked to have taken him wide of goal, but not in the eyes of referee Felix Zwayer, who sent the left-back for an early bath.
It was the Hammers who struck first, though, Jarrod Bowen seizing on an error from away defender JérÎme Boateng to convert from close range.
With 66 minutes played, Tanguy Ndombélé hit back, knocking home from six yards out after Alphonse Areola could only touch a low cross back out.

The quarterfinal between Eintracht Frankfurt and Barcelona ended with the same result as the tie at London Stadium. The home team had also taken the lead, but FC Barcelona managed to equalise in the 66th minute, the same minute in which Lyon scored against West Ham. And Frankfurt player Tuta was red-carded like Aaron Cresswell, albeit in the second half.
âIt was not a good performance,â West Ham manager David Moyes had to admit, âbut it was a good, resilient performance defensively.” After Cresswellâs dismissal the Hammers could be happy that the score in London was only 1-1. It could easily have been Lyon to take a lead back to France from London.
Though West Ham have a mountain to climb in the return leg, winning in Lyon is possible if the Hammers keep eleven players on the pitch. Come on you Irons!
Endlich wieder Viertelfinale!
Zum ersten Mal seit 41 Jahren spielen die Hammers wieder in einem europĂ€ischen Cup-Viertelfinale. Im FrĂŒhjahr 1981 war der Gegner im Cup der Cupsieger 1980/81 Dinamo Tiflis. Gegen den spĂ€teren Europacupsieger schied der damalige Zweitligist West Ham mit einem Gesamtscore von 2:4 (1:4 zu Hause und 1:0 in Georgien) aus. 1976 dagegen gewann man auf dem Weg ins Finale des Cups der Cupsieger 1975/76 das quarter final gegen Den Haag zuerst auswĂ€rts 4:2 und verlor dann zu Hause 1:3. Damals reichte das aufgrund der AuswĂ€rtstorregel, die in der aktuellen Europacup-Saison nicht mehr gilt, fĂŒr den Aufstieg.

Im Semifinale 1976 wartete dann auf das damals von John Lyall trainierte West Ham mit Eintracht Frankfurt exakt jener potentielle Semifinal-Gegner, der es auch heuer werden könnte, wenn die Deutschen Barcelona eliminieren wĂŒrden. 1976 gewann West Ham gegen die Eintracht im Upton Park 3:1 und machte damit ein 1:2-Defizit aus dem first leg wett. Das Finale gegen Anderlecht, eines der besten Teams der Siebzigerjahre, verloren die Hammers dann in BrĂŒssel mit 2:4 (Tore: Patsy Holland, Keith Robson; Rensenbrink 2, van der Elst 2).
Aber nun zurĂŒck in die Gegenwart! Da wartet mit Olympique Lyon ein erfahrener Europacup-Fighter.

Der französische Europa League-Viertelfinal-Gegner der Hammers liegt aktuell zwar nur im Mittelfeld der französischen Liga, spielte aber in den vergangenen Saisonen regelmĂ€Ăig im Europacup – oftmals auch in der Champions League, in der man zweimal ins Halbfinale kam.
Lyon siegte am Wochenende ebenso wie West Ham in der nationalen Liga. Und wie die Irons gewann man gegen einen NachzĂŒgler: 3:2 gegen Angers (Tore: Moussa DembĂ©lĂ© 2; Tete). Der siebenfache französische Meister (zuletzt 2008) und fĂŒnffache Pokalsieger (zuletzt 2012) ist durch diesen Sieg in der Ligue 1 vom zehnten auf den neunten Platz vorgestoĂen.
Auch wenn es heuer in der Liga fĂŒr Olympique nicht so gut lĂ€uft, Lyon ist ein starker Europacup-Fighter. Viermal kamen die WeiĂ-Rot-Blauen aus der 150 km westlich von Genf gelegenen Stadt am Zusammenfluss von RhĂŽne und SaĂŽne schon in ein EC-Semifinale. Zuletzt war das 2020 das Halbfinale der Champions League (0:3 im Estadio da Luz in Lissabon gegen den spĂ€teren Sieger Bayern MĂŒnchen), 2017 war man im Semifinale der Europa League (Gesamtscore 4:5 gegen Ajax Amsterdam). Auf dem Weg ins aktuelle Europa League-Viertelfinale besiegte Lyon im Achtelfinale den FC Porto. Man gewann zuerst Anfang MĂ€rz 1:0 auswĂ€rts (Tor: Lucas Paqueta) und spielte dann zu Hause 1:1 (Tor: DembĂ©lĂ©).
Ein Spaziergang wird das nicht fĂŒr West Ham, ganz im Gegenteil. Das meint der frĂŒhere West Ham-Midfielder (1998-2001) Marc Keller, der Franzose ist und den französischen FuĂball sehr gut kennt. Auf West Hamâs Website ist folgende Aussage ĂŒber Lyon zu lesen:
âFor many years, Lyon have been used to fighting for a place in the top three and, although they arenât doing so well as usual in the league at the moment, believe me, theyâll be heavily focused on this Europa League quarter-final because itâs now become their best route into next seasonâs Champions League.â
Ăhnliche Ăberlegungen und Ziele also wie bei West Ham, das ja auch nur AuĂenseiterchancen auf Platz 4 in der Premier League hat! Lyon fehlen derzeit acht Punkte auf den dritten Platz, der ihnen in Frankreich einen Platz in der CL-Qualifikation sichern wĂŒrde. Bei West Ham könnten es sogar neun fehlende Punkte sein, wenn man berĂŒcksichtigt, dass Arsenal zwei Spiele weniger ausgetragen hat und aktuell dennoch 3 Punkte vor den Hammers liegt.

Es wird wohl ein ausgeglichenes Duell werden zwischen den im Olympiastadion spielenden Hammers und den Olympioniken aus Lyon. Gute Chancen haben die Hammers allemal, dass sie das Semifinale gegen Eintracht Frankfurt oder Barcelona erreichen, aber Lyon wird es ihnen nicht leicht machen! Hammers-Talisman Declan Rice (Bild) ist auĂerdem âgelbbelastetâ. Wenn er eine Verwarnung kassiert, muss er im nĂ€chsten Spiel pausieren.
Come on you Irons â
Wer ist denn da plötzlich Vierter?

Die 31. Runde der Premier League brachte am Sonntag Nachmittag einen 2:1 Sieg von West Ham ĂŒber NachzĂŒgler Everton. Der langjĂ€hrige Everton-Manager David Moyes besiegte also Frank Lampard, der bekanntlich am Beginn seiner Karriere bei den Hammers spielte und nun als Nachfolger von Rafa Benitez die Toffees vor dem Abstieg bewahren soll. Kurzzeitig kletterte West Ham damit auf Platz 5 der Tabelle, aber im Abendspiel besiegte Tottenham den Saudi-Klub Newcastle United klar mit 5:1.

Dass Tottenham 5:1 gewonnen hat, bedeutet zumindest bis Montag Abend Platz 4 fĂŒr die Spurs, West Ham rutschte wieder auf den sechsten Tabellenrang zurĂŒck. Tottenham hat nun gegenĂŒber West Ham und Arsenal das bessere TorverhĂ€ltnis und mischt im Kampf um den vierten Champions League-Platz mit. Arsenal hat aber noch zwei Spiele weniger als Tottenham und drei weniger als die Hammers. Nun spielt am Montag auswĂ€rts im SĂŒden von London gegen Crystal Palace.
ZurĂŒck zu West Hamâs Sieg am Sonntag Nachmittag im London Stadium: Da gab es ein wunderschönes Tor, das die Hammers-Fans an Dimitri Payet erinnerte, der 2015/16 und im Herbst 2016 fĂŒr die Hammers zauberte: ein FreistoĂ von Aaron Cresswell ĂŒber die Mauer ging genau ins Kreuzeck, England-Keeper Pickford im Tor von Everton hatte keine Chance!
Nach Evertonâs Ausgleich machte dann Jarrod Bowen bei seinem Comeback nach Verletzungspause das 2:1 nach Assist von Michail Antonio. In 31 Spielen haben die Irons nun 51 Punkte und 51:40 Tore erreicht, die Spurs haben nach ihrem Torfestival gegen Newcastle aber nun schon 52 Tore erzielt, die sogenannten âGunnersâ von Arsenal halten dagegen bei nur 44.

Und wie geht es weiter bei West Ham?
Am Donnerstag kommt Olympique Lyon ins London Stadium zum Europa League-Hinspiel; am Sonntag spielt West Ham dann in der Premier League auswÀrts gegen Brentford (das am Samstag sensationell Chelsea an der Stamford Bridge mit 4:1 besiegte; man of the match Christian Eriksen, der Mann mit dem Herzschrittmacher).
Ein Spaziergang werden die nĂ€chsten Matches nicht fĂŒr West Ham, weder am Donnerstag noch am Sonntag – ganz im Gegenteil! Mit Olympique Lyon kommt ein erfahrener Europacupfighter – vor zwei Jahren sogar Teilnehmer am Champions League-Finalturnier in Portugal – ins London Stadium. Und der FC Brentford ist aktuell zwar nur 14. in der Premier League, doch der Aufsteiger hat von den letzten vier Spielen drei gewonnen.
Auf gehtâs also, West Ham, das wird eine intensive Woche! âCome on you Irons!â â
Winter-WM ausgelost

Gestern, Freitag, wurden die acht WM-Gruppen der Qatar-Winter-WM (21. November bis 18. Dezember 2022) ausgelost. Europameister Italien fehlt das zweite Mal hinter einander bei der WM. Ăsterreich war das letzte Mal im letzten Jahrhundert dabei⊠Wen interessiertâs?

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