Archive for October, 2024

Gereicht Cup-Aus dem SK Rapid zum Guten?

October 31, 2024 at 7:04 am Leave a comment

Oh nein, Rapid out!

Abschied aus dem ÖFB Cup schon im Achtelfinale für den SK Rapid! Der SV Stripfing schlägt die Grün-Weißen auf der Hohen Warte mit 2:1 (0:1). Und in Deutschland gibt es auch eine Cup-Sensation.

Grotesk: Jubel über Rapid-Ausscheiden mit grün-weißem Schal (Christoph Pelczar ganz rechts)!

Der Vereinsobmann des siegreichen Zweitligisten aus dem Weinviertel ist seit gut einem halben Jahr Pfarrer Christoph Pelczar, der seit 17 Jahren als Seelsorger für die Spieler des SK Rapid da ist und das Buch „Glaube Liebe Rapid“ herausgebracht hat.

„Glaube Liebe Rapid“ – Dejan Ljubicic und andere Rapid-Kicker gaben Einblicke in ihr Glaubensleben

Nach der Auslosung des ÖFB Cup-Achtelfinales meinte der „Rapid-Pfarrer“, es sei „ein Traum für mich, wenn meine beiden Vereine gegeneinander spielen. In Wahrheit kann ich ja nur gewinnen, denn ich bin mit einem Verein schon fix im Viertelfinale“.

Dass dieser Verein nun nicht der SK Rapid ist, sondern der aktuelle Vorletzte der zweiten Liga, das hat sich der Herr Pfarrer wohl nicht träumen lassen. Zur Pause führte Rapid mit einem stark „rotierten“ Team noch 1:0, ließ aber in der zweiten Hälfte mehrere gute Chancen aus und lag plötzlich 2:1 hinten. Zwei schwere Verteidigungsfehler ermöglichten dem SV Stripfing, der sonst im Stadion der Wiener Austria spielt, in der 79. und 85. Minute zwei Treffer. Und nachdem Beljo aus einem Freistoß nur das Kreuzeck traf, statt ins Tor, und der von der Latte abgeprallte Ball vom glücklosen Youngster Jakob Schöller, der zuvor den Stripfingern den Ball zum 1:1 und zum 2:1 aufgelegt hatte, nicht im Tor untergebracht werden konnte, war es vorbei: Rapid out, Stripfing sensationell im ÖFB Cup-Viertelfinale!

Und wie grotesk war dann das: der Herr Pfarrer trug einen grün-weißen Rapid-Schal, als er den Sieg seiner Underdogs auf dem Rasen der Hohen Warte feierte – dort, wo die Weinviertler in der vorangegangenen Runde schon die Vienna aus dem Cup geworfen hatten. Unglaublich!

Für Herrn Pfarrer Pelczar mag der Erfolg „wie ein Champions League-Sieg“ schmecken, für die Rapid-Fans ist die Niederlage dagegen schwer zu verdauen. Es war bisher eine Super-Saison für die Grün-Weißen, die in der Bundesliga auf dem zweiten Platz liegen, ihre ersten beiden Conference League-Matches gewonnen haben und in den ersten drei Monaten dieser Saison unter Trainer Robert Klauß ungewohnt stark und stabil agiert haben. Großer Optimismus herrschte schon beim Rapid-Anhang, dass man heuer endlich wieder – das erste Mal seit 2008 (!) – einen Titel nach Hütteldorf holen kann.

Und dann das: ein Cup-Abschied vor dem Viertelfinale – damit hat wirklich niemand gerechnet… Jetzt muss Rapid Meister werden – oder die Conference League gewinnen!

PS: Auch im deutschen Fußball-Cup scheiden zwei „meiner“ Klubs aus: Cup-Sensation auf der Bielefelder Alm – Union Berlin verliert 0:2 beim Drittligisten Arminia Bielefeld. Querfeld und Trimmel wurden nicht eingesetzt.

Und Dynamo Dresden (3. Liga) holte zwar zweimal einen Rückstand auf und rettete sich durch ein Tor in der 100. Minute zum 2:2 in die Verlängerung gegen SV Darmstadt (2. Liga). Dann gibt es aber kein Happy End, Dynamo verliert mit 2:3 n.V.

Dresden – Darmstadt 2:3 n.V. (0:0, 2:2)

Im englischen Ligacup schlägt Arsenal Preston North End mit 3:0 und Tottenham wirft Man City mit 2:1 raus. West Ham hingegen war im Ligacup-Achtelfinale nach einem 1:0 gegen Bournemouth und einem nachfolgenden 1:5 gegen Liverpool nicht mehr dabei.

October 30, 2024 at 9:00 pm 1 comment

Lucky win vs. Man Utd

Third win for West Ham over Manchester Utd. at the London Stadium in a row

With Mohammed Kudus suspended after his red card in the last game, West Ham manager Lopetegui handed the first start of the season to Carlos Soler in a very important game against the Red Devils. Having got only two wins from eight matches so far, West Ham‘s Spanish manager whose team had been battered 1-4 at Tottenham last weekend, was under serious pressure.

The first half did not bring any relief from this unpleasant situation because Manchester Utd completely dominated West Ham and the Hammers were all but lucky not to be at least two goals down at the break with the score still 0-0.

Soler and Paqueta were subbed at the interval and Soucek and Summerville came on. And with them West Ham made a really bright start into the second half, playing with much more power and urgency than before the break. And as woeful as West Ham had been for 45 minutes, their head coach got the substitutions right and managed to make his side look competitive again.

In the 74th minute Danny Ings, an other substitute who had been introduced for Michail Antonio later in the second half, was passed the ball in the box by the tireless club captain Jarrod Bowen, and his attempted shot rolled towards Crysencio Summerville at the back post.

Summerville slided into the ball, and his first strike in Claret and Blue made it 1-0 with around 15 minutes left. Our No7 took off his shirt and ran straight to Mohammed Kudus to celebrate with him.

However the lead didn’t last long with Manchester Utd getting level from a corner headed into the goal by Casemiro. And West Ham needed luck again to win the game:

In the 88th minute a lengthy VAR check took place after a possible foul on Danny Ings in the box. The controversial decision was in favour of the Hammers, and with 92 minutes on the clock Jarrod Bowen made no mistake from the spot and it was West Ham 2 Man Utd. 1.

The game eventually lasted until the 104th minute, but Man Utd. couldn’t score an equaliser, and West Ham got their third win of the season and leapfrogged Manchester Utd. in the table. This downfall to 14th in the Premier League table led to the sacking of Manchester United manager Erik ten Hag on the following Monday.

Match winners: Bowen, Ings, Summerville

Asked about the penalty decision, West Ham boss Julen Lopetegui said: “I didn’t see it. The players say it’s a penalty and the referee says it is a penalty, so I am sure they are right. 

“I prefer to highlight that, after they scored, we keep the energy and positive momentum to win the match. I prefer to keep that energy.”

Summerville and suspended Kudus

Goalscorer Crysencio Summerville was deservedly announced as official Man of the Match. He made a brilliant impact off the bench as did Danny Ings who was involved in both Hammers‘ goals. By the way, German striker Niclas Füllkrug is still out with achilles problems.

Unused match ticket … we returned home the day before the game.

Next game for West Ham is away at Nottingham Forest for which James Ward-Prowse is playing this season. It will be a 3 p.m. kick-off on Saturday and will be the Hammers‘ first Premier League game away from London this season… After a lucky win not everything is okay at West Ham, but what else shall we do than cheer on the team in Claret and Blue:

“Come on you Irons!”

October 27, 2024 at 5:43 pm Leave a comment

Conference League in Hütteldorf

Erstes Heimspiel in der neuen Ligaphase mit 32 Klubs – und wieder ein Sieg für den SK Rapid in der Conference League. Nach dem 2:1 auswärts gegen den türkischen Klub Basaksehir konnte vor 18.600 Zuschauern in Hütteldorf der zweite volle Erfolg gegen Noah Yerevan bejubelt werden.

Es war kein so gutes Spiel wie gegen Braga im Europa League Playoff, das Tor durch Beljo eher glücklich. Rapid hätte höher gewinnen müssen, hat einige gute Chancen vergeben, war jedenfalls eindeutig die bessere Mannschaft.

Dadurch, dass man gegen die Armenier immer nur 1:0 führte, blieb es aber bis zum Schluss spannend….

Nächster Conference League Termin: auswärts gegen Petrocub Hincesti am 7. November. Wo immer das auch sein mag…

October 25, 2024 at 5:39 am Leave a comment

Sonntag, 11:1 !!!

Mein erstes Frauen-Fußballmatch habe ich am Sonntag besucht: SC Wiener Viktoria gegen die Rapid Frauen in Meidling, Oswaldgasse: der Tabellenführer der Wiener Frauenliga auswärts gegen den Letzten.

Reihenhaussiedlung Oswaldgasse – schaut fast aus wie in der Nähe von Craven Cottage oder Stamford Bridge

Vielleicht sehe ich sogar mehr Tore als bei Rapids höchstem Bundesliga-Sieg gegen den GAK (1977), dachte ich. Damals haben die Grünen 11:1 gewonnen, Hans Krankl schoss sieben Tore. Immerhin hatten die Rapid Frauen gegen SV Essling und FC Mariahilf in dieser Saison jeweils sogar schon 11:0 gewonnen und gegen SU Schönbrunn 8:0.

Aber mittlerweile haben sich die Gegner offenbar besser auf die Rapid-Mädels eingestellt, so hohe Siege gab es in den letzten Partien nicht mehr (2:0 gegen Dynama Donau und 3:1 gegen FC Altera Porta).

Rapid in Weiß, die Viktoria in Rot

Das Spiel bei zeitweiligem Nieselregen war eine einseitige Angelegenheit, die Rapid Frauen waren drückend überlegen, sie vergaben aber mehrere Chancen und führten zur Pause nur 2:0.

Tribüne gibt es keine in der Oswaldgasse, nur einen überdachten Pavillon, in dem die Sicht eingeschränkt ist, die Besucher, die dort Platz finden, aber trocken bleiben. Die wetterfesteren Fans verteilten sich rund um den Platz.

Sieht aus wie ein Viktoria-Angriff, ist aber ein von der stets gut beschäftigten Meidlinger Abwehr abgefangener Passball der Grün-Weißen

In der zweiten Hälfte, als der Regen aufhörte, setzten sich die konditionsstärkeren Rapidlerinnen dann auf dem Meidlinger Kunstrasen immer besser durch und trafen noch vier Mal, einmal mit einem sehenswerten Schuss aus der Distanz ins Kreuzeck. Alles in allem ein schöner 6:0-Auswärtssieg in der Oswaldgasse, den ich sehr genossen habe. Aber elf Tore waren es nicht, wie damals am 22. Juni ‘77 im Weststadion…

Endstand 6:0Applaus auch für die Fans, die überwiegend aus dem grün-weißen Lager kamen

Dass ich mich heute dennoch wie damals über elf Tore freuen konnte, verdanke ich – womit ich nicht gerechnet hatte – dem österreichischen Nationalteam:

Nations League gegen Norwegen in Linz, übertragen von ORF 1 um 20:45 Uhr. Das ging sich gut aus, denn die Rapidlerinnen hatten den Schlusspfiff schon knapp vor 18 Uhr (Ankick 4 p.m.). Vor einem Monat hatten die österreichischen Männer in Norwegen 1:2 verloren, mit einem Sieg wollte man die Chance auf den Sieg in der Gruppe B3 wahren.

Österreich ging 1:0 durch Arnautovic in Führung, nachdem man vorher bei einem Haaland-Schuss an die Stange Glück gehabt hatte. Vor der Pause glichen die Norweger aus, aber nach der Pause spielte das ÖFB-Team groß auf: Elfertor durch Arnautovic nach Foul an Baumgartner und dann drei Kopftore – eines von Lienhart nach einem Corner von Schmid und zwei nach Sabitzer-Flanken (Posch und Gregoritsch) bedeuteten einen 5:1-Heimsieg, den man in dieser Höhe nicht erwarten konnte.


Nach seinem „Doppelpack“ hat Arnie nun 39 Länderspieltore erzielt, dem Inter-Mailand-und Ex-West Ham-Stürmer fehlen damit nur noch fünf Treffer auf die offizielle Marke von ÖFB-Rekordmann Toni Polster (44). Um drei Tore, die in „inoffiziellen Ländermatches“ geschossen wurden, ist allerdings noch ein Rechtsstreit Polster versus ÖFB im Gange, den Polster in der ersten Instanz verloren hat. Berufung wurde eingebracht.

Und damit schließt sich der Kreis. Toni Polster trainiert das Männerteam der Wiener Viktoria und er ist in der Kantine allgegenwärtig (Bild).

Toni Polster ist in der Viktoria-Kantine immer im Bild

Die meisten Bundesliga-Tore in Österreich in einer Saison schoss allerdings Hans Krankl (41) 1977/78; die oben erwähnten sieben gehörten aber noch zur vorherigen Saison.

Elf Tore also damals, und mit der folgenden Rechenoperation kommt sogar für mich heute das selbe Resultat wie 1977 heraus: 6:0 + 5:1 = 11:1.

October 13, 2024 at 11:42 pm Leave a comment

Passt das zusammen?

Jürgen Klopps künftiger Arbeitgeber ging mit den Schlagworten „Volltreffer!“ und „Die Situation ist perfekt!“ an die Medien: „Kloppo“, der mit dem Ende der Saison 2023/24 als Liverpool-Manager zurückgetreten war und eine längere Auszeit angekündigt hatte, ist früher zurück im Fußballgeschäft als man dachte, wenn auch nicht an der Seitenlinie.

Aber das wirklich Überraschende ist, wo Klopp als „Head of Global Soccer“ ab 2025 strategisch tätig sein wird: bei Red Bull!

Jürgen Klopp wird Red Bull Head of Global Soccer

In seinem neuen Job wird der bis jetzt als Fußballromantiker allseits geliebte Deutsche das internationale Netzwerk der Red Bull-Fußballklubs leiten und soll Red Bull bei der Weiterentwicklung der Spielphilosophie, beim Scouting von Talenten und bei der Aus- und Weiterbildung von Trainern unterstützen.

Aber passt das zusammen? Die Dose und Klopp?

Vielerorten meint man nun, dass der 57-jährige Deutsche, der hochgeschätzte Kultvereine wie Borussia Dortmund und FC Liverpool trainiert hat, mit der Entscheidung für die Bullen seinen bisherigen „Sympathiebonus“ pulverisiert hat, sein Wechsel in den Dosen-Konzern nur „wegen des Geldes“ stattfindet und all die Fußballsentimentalität, für die „Kloppo“ bislang stand, mit diesem Schritt einfach nicht zusammenpasst. Durch Deutschlands Fußballfans geht eine Welle des Unverständnisses und der Verärgerung und vor allem bei Ex-Klub Dortmund versteht man die Welt nicht mehr. „Jürgen Klopp zersetzt sich selbst“, schrieb das Magazin „11 Freunde“.

„The normal one“ könne nun endlich von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln, meinte ein enttäuschter Fan sarkastisch auf „X“. Und das Satiremedium „Der Postillon“ twitterte dort ironisch: „Weil er es leid war, von ganz Deutschland geliebt zu werden: Klopp fängt bei Red Bull an.“

Für Red Bull ist es zweifellos ein genialer Schachzug, an die Spitze des bislang eher als seelenloses Werbevehikel geltenden Projekts mit dem für Emotion, Herzblut und Fußballromantik stehenden Erfolgstrainer einen menschlich-sympathischen Head of Global Soccer zu setzen. Red Bull-CEO Oliver Mintzlaff nannte Kloppos Engagement auch tatsächlich einen „Gamechanger“ für die weitere Entwicklung des Engagements des Getränkeherstellers im internationalen Fußball. Ein PR-Coup ist es allemal.

Klopp selbst kommentierte seinen neuen Job auf Instagram entspannt: „Vor ein paar Monaten habe ich gesagt, dass ich mich nicht mehr auf der Bank sehe, und das ist immer noch der Fall, aber ich liebe Fußball immer noch, ich liebe meine Arbeit immer noch und Red Bull bietet mir die perfekte Plattform dafür.”

So einfach ist es aber nicht. In Wahrheit ist es für Klopp ein sehr riskanter Schritt: Entweder er schafft es, die bei „echten Fußballfans“ bisher gehassten Red Bull-Klubs von einer bloßen Marke mit zu Werbezwecken hochgezüchtetem Fußball-Anhängsel zu echten Klubs zu machen, die man lieben und mit Herzblut unterstützen kann – oder er hat einfach nur gut verdient und dafür tiefe Kratzer an seinem Image oder gar die Zerstörung seines Nimbus in Kauf genommen, bevor er dann endlich deutscher Bundestrainer wird.

Bericht im KURIER: „Klopp hatte immer Respekt vor Red Bull, viele Berührungspunkte seit 2008“, obwohl er damals den Bullen absagte

Warten wir‘s ab, ob Klopp Red Bull neue Flügel verleiht oder abstürzt und sein eigenes Denkmal zerstört. Vielleicht wird Red Bull durch Klopp tatsächlich ein bisschen sympathischer. West Ham sponsern sie ja auch schon, im London Stadium flimmert seit kurzem die blau-silberne Dose mit dem roten Bullen über die Werbebande. Was soll man machen: West Ham deshalb nicht mehr supporten???

Ebenso sponsert Red Bull in England übrigens Everton, Crystal Palace, Newcastle und Nottingham Forest. Und bei dem 2023 aus der Premier League abgestiegenen Leeds Utd. ist der Getränkekonzern aktuell immerhin schon Minderheitseigentümer. Das Unternehmen mit Sitz im Salzburger Fuschl am See hat vielerorts einen Fuß in der Tür… Mal sehen, ob sich mit Klopp manche Türen nun weiter öffnen, als den dortigen Fans lieb ist.

Eines aber muss ein Romantiker wie Klopp jedenfalls verhindern, wann immer jemand im Konzern die Austria Salzburg-Blaupause aus der Schublade ziehen sollte: Als 2005 Austria Salzburg von Red Bull übernommen wurde, änderten sich schlagartig Vereinsfarben und Vereinsname, dem Klub und den Fans wurde die Seele geraubt.

Ob Jürgen Klopp nun seine Seele an den Teufel verkauft hat oder auch als „Bulle“ jener Klopp bleibt, den wir kennen und lieben, das bleibt abzuwarten. Mit Beifallsstürmen kann Kloppo jedenfalls nicht rechnen, sondern vielmehr mit sehr, sehr kritischen Blicken.

October 9, 2024 at 10:35 pm Leave a comment

West Ham 4 Ipswich 1

First home win of the Lopetegui era. A quick goal for West Ham within the first minute of the game (Michail Antonio) calmed the nerves on this sunny afternoon, but it wouldn’t be West Ham if Ipswich had not been level only some minutes later.

But West Ham really played well this afternoon, and their direct, attack-minded play and also the experience of their players paid dividends against a newly promoted Ipswich side in the second half. Three more goals by Jarrod Bowen, Mohamed Kudus, and Lucas Paqueta gave West Ham their well-deserved first win at the London Stadium this season.

Jarred Bowen who had been left out of the England squad for the upcoming Nations League games gave England manager Lee Carsley the right kind of answer and put in a Man of the Match performance for West Ham with a goal and two assists.

The Hammers climbed a good way up the table and sit now in 12th with eight points. They will play Tottenham after the international break and even could leapfrog their London rivals with an away win at Tottenham’s ground. Spurs beat Manchester Utd 3-0 at Old Trafford a week ago, but last weekend they were 2-0 in front at Brighton and eventually lost 2-3. Looks like quite a “spursy” season for them so far.

After the trip to north London, the Hammers’ opponents will be Manchester United in three weeks’ time. If Erik ten Hag will still be at the helm when the Red Devils come to London Stadium remains to be seen. Unlike him, Julen Lopetegui’s job seems to be safe for now.

October 7, 2024 at 10:01 pm Leave a comment


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