Ausverkauf in Hütteldorf?
“Was international schon längst Usus ist (Manchester United launchte sofort nach Bekanntwerden des Vodafone-Deals im Jahr 2000 das ManU-Handy im Klubdesign), hält nun also auch langsam in Österreich Einzug. Dem Firmenmotto “Mehr bewegen” entsprechend, setzen OMV und Rapid auf Synergieeffekte…
Die Umbenennung der Nord- in OMV-Familientribüne ist ein erster Schritt Richtung Stadionvermarktung und wird wohl einigen traditionsbewussten Anhängern nicht gefallen.” …
Am Scheideweg
“Eines ist bei aller berechtigten Freude über frisches Sponsorgeld nicht von der Hand zu weisen: Rapid, das so gerne auf Tradition und Unverkäuflichkeit pocht, unterscheidet sich mittlerweile kaum mehr von anderen Klubs. Es scheint, als habe der Ausverkauf in Hütteldorf begonnen. Ein Umstand, mit dem der Fan leben muss.
Rapid steht wie jeder andere Verein am Scheideweg. Mit Geld und Zugeständnissen an Sponsoren um die Spitze fighten – oder der Absturz in die Bedeutungslosigkeit.”
Der RAPIDHAMMER sieht das nicht so dramatisch:
Dass eine Tribüne einen neuen Namen bekommt, ist im modernen Fußball nichts Außergewöhnliches. Und neben der offiziellen Bezeichnung “Nordtribüne” wurde diese Tribüne vom SK Rapid auch schon bisher als “Familientribüne” bezeichnet. Außerdem kann ja durchaus jeder Fan weiter von der “Nordtribüne” sprechen, wenn ihm das besser gefällt.
Dass der Mineralölkonzern OMV, eines der größten Unternehmen Österreichs, die Patronanz für ein internationales U9-Nachwuchsturnier am 26. April im Hanappi-Stadion, die U19-Mannschaft und eben die nunmehrige “OMV-Familientribüne” übernimmt, sehe ich positiv.
Dass es auf der Familientribüne zu jedem Frühjahrs- auch ein Kinder-Abo gratis geben wird, ist sogar ein besonderes “Zuckerl”, das auch Kritikern der Tribünen-Umbenennung schmecken sollte.
Und dass der Fuhrpark des Traditionsklubs künftig ausschließlich mit Erdgas betrieben werden soll, ist ein positives Zeichen für mehr Umweltschutz.
Also: Keine Angst, ich sehe keinen Ausverkauf in Hütteldorf!
Faubert happy with début
West Ham’s summer signing Julien Faubert is happy to be back on the pitch after a long absence.
The former Bordeaux right back and right midfielder appeared for the first time ever in the 2-1 win over Fulham in The Premier League, and also replaced Freddy Ljungberg during the FA Cup game with Manchester City.
Even if he reckons that he still has to adapt to a different football and to recover the physical strength that made him famous in France, the versatile player is satisfied with his first footsteps in England.
“I feel good,” the one time France international said. “The five first minutes have been difficult but I got used to it.
“I know that English football is very quick and I haven’t played a single match in six months. But from now on I feel good.
“I didn’t know when I would play when I returned. But right now I am feeling confident. I just have to work my physique.”
Wissenschaftler des Jahres ist Rapid-Fan und Premier League-Liebhaber

Literaturprofessor und Heimito von Doderer-Experte Wendelin Schmidt-Dengler wurde vom Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten zu Österreichs Wissenschaftler des Jahres 2007 gewählt. Der vergangene Woche Ausgezeichnete ist aber nicht nur DIE Instanz in Sachen österreichischer Literatur. Er outete sich in Interviews auch als Fußballanhänger, dessen Herz für den österreichischen Rekordmeister SK Rapid Wien und den englischen Fußball schlägt. Seine Aussagen zum Thema Fußball sind ebenso lesenswert wie jene zu Literaturthemen.
Der RAPIDHAMMER verlieh dem Herrn Professor daraufhin eine weitere Ehrung: er wählte ihn zum “Hanse der Woche“ (benannt nach Rapid-Legende Hans Krankl).
Professor Schmidt-Dengler nahm diese Würdigung freudig entgegen und schrieb dem RAPIDHAMMER: ‘Vielen Dank für diese schöne “Promotion”, die einer Erhebung zur Ehre der Altäre gleicht! Alles Gute, Ihr Wendelin Schmidt-Dengler’
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