Elf gegen elf
September 16, 2021 at 3:49 pm Leave a comment
Peter Linden schreibt in seinem lesenswerten Blog über die nun kommenden „18 härtesten Tage für Rapid“. In den 18 Tagen vom heutigen Donnerstag bis zum 3. Oktober – dann gibt es die nächste Länderspielpause – kommt Heftiges auf die Hütteldorfer zu: die bisher stärksten Gegner in dieser Saison.
Zum Auftakt der Europa League-Gruppenphase empfängt man im Allianz Stadion den starken belgischen Cupsieger KRC Genk (RapidHammer & friends sind natürlich live dabei!), Sonntag dann fährt man zum bisher mit dem Punktemaximum ausgestatteten Ligakrösus Red Bull Salzburg.
Gegen die Admira im folgenden Cup-Schlager auswärts in der Südstadt in einer Woche müssen die Rapidler es besser machen als in der Meisterschaft, in der sie zu Hause von Andi Herzogs Team zuletzt besiegt wurden. Drei Tage später gastiert der Zweite in der Bundesliga, Sturm Graz, bei Grün-Weiß und dann – in zwei Wochen – fahren wir zum Auswärtsspiel am 30. September in das von Peter Linden noch „Olympic Stadium“ genannte „London Stadium“ von West Ham, „in dem Rapid normal null Chance hat“ (Linden). Wir haben den Flug schon gebucht und die Match Tickets gesichert!
Zum Abschluss vor der „international break“ gibt es dann, quasi zur Erholung (?), das Heimspiel gegen WSG Tirol, die in der Luga bisher noch sieglos sind.
„Man muss kein Schwarzmaler sein“, meint Linden, „wenn man es nach dem bisherigen Saisonverlauf nicht für ausgeschlossen hält, dass Rapid Anfang Oktober nicht mehr unter den ersten sechs der Bundesliga rangiert“. Und dann würde Rapid-Trainer Didi Kühbauer wirklich verstärkt unter Beschuss kommen – erste kritische Stimmen gegen ihn gibt es in den Medien und Foren schon.
„Wichtig ist, dass wir intern die Nerven behalten, dann werden wir die Kurve schon kriegen“, meint Didi. Das wünsche ich ihm, und für Rapid gilt es nun zu überraschen.
Wie sagte man in früheren Zeiten bei Rapid vor Spielen gegen scheinbar übermächtige Gegner: „Die sind elf und wir san elf“, wird Trainer Pepi Uridil zitiert, der das vor dem 6:1-Sieg gegen den FC Arsenal (Mai 1953) sagte.

Auch in Zeiten wie diesen, in denen eher Transferwerte von Mannschaften verglichen werden als das Können und die Formkurve der Teams, bleibt es dabei, dass im Fußball immer noch 11 gegen 11 spielen.
Auf geht’s Rapid!
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