Archive for September 19, 2021
Doppeltes Elfmeter-Drama bringt zwei Niederlagen
West Ham 1 Manchester United 2 (Tore: Benrahma, 30.; Ronaldo, 35., Lingard, 89.; vergebener Elfmeter: Noble, 95.)

RB Salzburg 2 SK Rapid 0 (Tore: Adeyemi – Elfmeter nach Foul von Wimmer an Adeyemi und VAR-Entscheidung in der 79.Minute; Aaronson, 95.)
That’s “football… Bloody hell” (Alex Ferguson) – oder auf gut Deutsch: „Fußball… verdammte Scheiße!“
PS: Hier ist die Begründung, warum Declan Rice den Elfmeter nicht geschossen hat (aus The Telegraph):
Declan Rice had the ball in his hands, but he had missed his last penalty – in fact West Ham had missed four of their previous five – so the penalty duties were handed to the experienced Noble. It was the 95th minute.
And so Noble’s first touch was to drive the ball to David de Gea’s left, but the goalkeeper dived to push it away – the first penalty Noble had missed in five years – and the first that De Gea had saved in that time. He was mobbed at the end by relieved team-mates, joined by manager Ole Gunnar Solskjaer.
In fact, it was seven years – 22 penalties – since De Gea had saved a spot kick in the Premier League and he looked as stunned as Noble.
Gegen den Tabellenführer
Wieder einmal eine Parallelaktion: Rapid und West Ham spielen am Sonntag gegen die Tabellenführer ihrer Ligen: WHU zu Hause gegen Manchester United, Rapid auswärts gegen RB Salzburg.

Manchester Utd weist nach vier Spielen der Premier League drei Siege und ein Unentschieden bei einer Tordifferenz von +8 (11:3) auf, West Ham ist allerdings mit zwei Siegen und zwei Remis (Torverhältnis 10:5) auch noch unbesiegt.
Der SK Rapid muss in Salzburg gegen RBS antreten, das in der Bundesliga überhaupt noch keinen Punkt abgegeben hat – ganz im Gegensatz zu Rapid, die heuer nicht gut in die Bundesliga gestartet sind: 2 Siege, 2 Unentschieden und schon 3 Niederlagen stehen nach 7 Runden zu Buche. Und während die Hammers in Zagreb mit 2:0 in die Europa League gestartet sind, hat Rapid von Genk in der letzten Minute einen „Nackenschlag“ oder „einen in die Fresse“, wie Trainer Didi Kühbauer sagte, bekommen.
Für Rapid wird es also ungleich schwerer, der letzte Sieg gegen Salzburg in der Saison 2018/19 (ein 2:0 im Allianz Stadion am 24. Februar 2019) liegt schon eine gefühlte Ewigkeit zurück (seither gab es in Liga und ÖFB Cup insgesamt 11 Spiele und für Rapid daraus einen Punkt). Der letzte Auswärtssieg für Rapid in Salzburg datiert überhaupt schon von 2015.
West Ham hat in der Saison 2019/20 das Hinspiel gegen ManUtd gewonnen (wie bei Rapid gegen Salzburg in der vorherigen Saison war das ebenfalls ein 2:0-Heimsieg) und in der selben Saison auswärts ein 1:1 erreicht. In der letzten Spielzeit gab es aber für die Hammers gegen die Red Devils nix zu holen: 1:3, 0:1 n.V. im FA Cup und nochmals 0:1 in der Liga waren die Resultate.
Nun ist Cristiano Ronaldo zurück in Manchester und die Red Devils lachten letztes Wochenende nach zwei Ronaldo-Toren prompt von der Tabellenspitze. In der Champions League traf Ronaldo dagegen eine Ordnerin und nur einmal ins Tor und es gab eine überraschende Auswärtsniederlage (1:2 gegen Young Boys Bern).
Mal sehen, was der Sonntag bringt! Hammers-Manager David Moyes wirkt jedenfalls um einiges optimistischer als Rapids Didi Kühbauer. Als ein Reporter zu Moyes meinte: “Never a good time to play Manchester United, I imagine?” antwortete der:
“I don’t know if it’s a good to time to play West Ham either.”
Und das sagte Didi Kühbauer zum Salzburg-Match: „Es ist eine schwierige Aufgabe für uns, aber trotzdem wollen wir die erste Mannschaft sein, die dort punktet. Dass man dazu eine sehr gute Leistung braucht, ist auch keine Frage. Es spricht Vieles gegen uns, das ist auch logisch. Wenn gegen Genk kurz vor Schluss die Niederlage besiegelt wird und jetzt die beste Mannschaft Österreichs kommt, werden viele meinen, dass das eine klare Angelegenheit ist. Wir wissen ganz genau: Nur eine Top-Leistung kann zu Punkten führen!”

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