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Arsenal Away: Der Matchbericht

Vorletztes Wochenende waren Johannes und ich in London bei Arsenal v West Ham im Emirates. Hier mein Matchbericht

LONDON 10 208

Am Stehplatz im Emirates 

Gut zwanzig Jahre ist es her, seit der Taylor-Report die Schließung der Stehplatztribünen in den englischen Stadien empfahl und den Startschuss für die Umgestaltung der alten Grounds in moderne sichere Stadien gab. Ein Neubau wie das vor drei Jahren eröffnete „Emirates“ des Arsenal FC bietet feine Architektur und Platz für mehr als 60.000 Zuschauer auf weichen Klappsitzen, die es in puncto Bequemlichkeit mit den Kinostühlen im Megaplex aufnehmen könnten.

Und bekanntlich gilt in England: „During the game please remain seated at all times.“

Aber an diesem Nachmittag im März ist das anders: mit einem Ticket für die „away section“ ausgestattet, sind wir Teil des 3000 Leute starken Ostlondoner West Ham-Blocks, der zwei Sektoren im Unterrang des Emirates hinter dem Tor und in der Kurve einnimmt. Dort bleiben während des gesamten Spiels die roten Sitze hochgeklappt und auch sonst unterscheidet sich die Stimmung hier vom Rest des eleganten Stadions.

Im Bauch des Stadions

LONDON 10 222

Bis kurz vor Spielbeginn ist die Tribüne fast leer, weil das Mitnehmen der Bierbecher nicht erlaubt ist. Flüssiges gibt es nur im düsteren und schmucklosen Betonbauch  des „away ends“. Und während es draußen vor Anpfiff noch still ist wie in einer Bibliothek, ist in dieser Gruft schon der mächtige Widerhall von „We all follow the West Ham“ und „Bubbles“ zu hören.

Unterdessen hat Arsenal-Manager Arsène Wenger in einem Statement über die beiden Video-Walls die Aufstellung seines Teams bekannt gegeben und mit einem gut geschnittenen Videoclip voller Arsenal-Tore werden die Zuschauer im roten Rund mit dem eleganten wellenförmigen Abschluss des Oberranges auf das eingestimmt, was da kommen soll. Und es kommt leider allzu bald: das 1:0 für Arsenal nämlich. Die nach Frank Sinatra klingende Arsenal-Hymne, die die West Ham-Supporter mit einem trotzigen „I‘m forever blowing bubbles“ kommentiert haben, ist noch nicht lange verklungen, schon hat Arsenals Denilson nach Doppelpass mit Bendtner auf 1:0 gestellt (5.).

LONDON 10 228

Trotzige “Bubbles”, stille “Library”

Die West Ham-Anhänger antworten auf den Rückstand mit einem noch trotziger klingenden “Bubbles” und unterstützen das Auswärtsteam unverdrossen weiter. Dabei kommen die Cockneys ohne Vorsänger aus und stellen die Arsenal-Fans, die nur unmittelbar nach dem Tor so richtig laut werden, stimmlich die meiste Zeit in den Schatten. Mit einem spöttischen „Shall we sing a song for you?“ werden diese provoziert und als dann der Arsenal-Support kontert, heißt es aus dem West Ham-Sektor in Anspielung auf das alte Arsenal Stadion Highbury: „Hush… it‘s still the Library“.

Bedroht Arsenal – erstmals nach dessen Verletzungspause wieder mit Cesc Fabregas – das Gehäuse von West Ham-Keeper Robert Green mit Freistößen oder Cornern, so versucht man der Hammers-Abwehrreihe mit „Bubbles“ den Rücken zu stärken. Als Robert Green einen gefährlichen Schuss hält, wird er sogleich als „England‘s number one“ besungen und auch die Gegner bekommen ein Liedchen: die gelbe Karte für Sol Campbell wird mit „He‘s going home in a minute“ kommentiert.

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Fortune’s always hiding …

Und tatsächlich gibt’s zum Ende der ersten Halbzeit eine rote Karte: Arsenal-Verteidiger Vermaelen, der als letzter Mann West Ham-Angreifer Franco im Strafraum zu Fall bringt, wird von Schiri Atkinson ausgeschlossen. Aber für West Ham, diese Saison permanent im Kampf gegen den Abstieg, heißt es wieder einmal „Fortune‘s always hiding“: Alessandro Diamantis Strafstoß wird von Arsenal-Keeper Almunia gehalten, was die Stimmung auf den Rängen hochkochen lässt. Doch nachdem die Bobbies einen allzu rabiaten Cockney abgeführt haben und der Pausenpfiff ertönt ist, beruhigt sich die Situation schnell wieder.

In der Pause werden die besten Szenen aus Hälfte 1 auf den Video-Walls wiederholt, wo sonst während des ganzen Spiels praktischerweise die Aufstellungen beider Mannschaften eingeblendet sind.

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Zweite Halbzeit

Die besten Szenen für West Ham sieht man aber nun nach der Pause, als die Hammers gegen 10-Mann-Arsenal auf den Ausgleich drängen. „Go West Ham, play your way“ wird das in Blau spielende Auswärtsteam aus dem „away end“ angefeuert. Als Franco, dessen letzte Aktion leider nur ein Abseitstor ist, aus- und West Hams bester Stürmer Carlton Cole endlich eingewechselt wird, begrüßt man ihn mit einem aufmunternden „You‘ve got the power to go, believe it“ und das „Come on you Irons“ hallt noch einmal kraftvoll durchs Stadion.

Da den Hammers aber nichts Zählbares gelingen will – ein Schuss von Cole geht immerhin an die Außenstange -, Arsenal die Partie wieder besser in den Griff bekommt und bei schnellen Gegenstößen stets Gefahr im West Ham-Strafraum verbreitet, werden die Heimfans immer lauter. Der bis zum Beginn der letzten Viertelstunde stimmgewaltige West Ham-Anhang beginnt dagegen, den bis dahin aufrechten Dauer-Support einzustellen und nach einer Fehlpassorgie der Hammers macht sich schön langsam Depression im „away end“ breit. Aber auch jetzt pfeift keiner (wie bei den Heimspielen in vergleichbaren Situationen) und niemand klappt den Sitz nach unten. Im Stehen sehen wir  also Arsenals 2:0 aus einem Elfer, und nun hört man endlich auch von den Arsenal-Fans ein paar  schöne Choräle.

Die davon unbeeindruckten West Ham-Anhänger kontern wieder einmal mit „60.000 muppets“ und nachdem man schließlich noch einige verbale, von unschönen Handbewegungen begleitete Freundlichkeiten ausgetauscht hat, pfeift der Schiedsrichter das am Ende im strömenden Regen gespielte Londoner Derby schließlich ab.

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“That’s only West Ham, mate”

Ordner und Bobbies achten darauf, dass niemand zu lange auf den Rängen bleibt und recht gesittet geht es nun zur Tube-Station Arsenal. Während Arsenal zumindest über Nacht die Tabellenspitze ziert, muss sich der West Ham-Anhang wie gewohnt in Galgenhumor üben:

Dass unser Flieger nach Wien überbucht ist und wir unfreiwillig eine weitere Nacht in London verbringen müssen, kommentiert ein Cockney wie folgt: “It‘s only West Ham, mate. Any other team and you‘d be half way home. Trust me.“

Arsenal – West Ham 2:0 (1:0)
Arsenal: Almunia, Eboue, Campbell, Vermaelen, Clichy, Nasri (Sagna 74), Denilson, Song, Fabregas, Arshavin (Eduardo 83), Bendtner (Diaby 57)
Subs: Fabianski, Silvestre, Rosicky, Walcott
West Ham United: Green, Spector, Tomkins, Upson, Daprela, Diamanti, Behrami, Kovac (Noble 70), Stanislas, Franco (Cole 57), Mido (McCarthy 74)
Subs: Stech, Spence, Ilunga, Ilan
Tore: 1:0 Denilson (4.) 2:0 Fabregas (81.)
Gelbe Karten: Campbell / Kovac, Diamanti, Upson, Daprela
Rote Karte: Vermaelen (43. Notbremse)
Ref: Atkinson
Att: 60,077

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March 29, 2010 at 11:41 am 1 comment

Von Rapid zum FC Chelsea

p_prosenikAuf Chelseas offizieller Website findet sich der Name “Prosenik” noch nicht. Die österreichischen Zeitungen (zB der KURIER) berichteten aber groß über den Transfer des 16-jährigen Rapid-Talents Philipp Prosenik zu den Blues.

Vor ein paar Monaten hatte es geheißen, dass Chelsea sein Scouting-Netzwerk verkleinere, um Kosten zu sparen, den Weg nach Wien-Hütteldorf haben die Chelsea-Scouts aber offenbar gefunden.
Ab Sommer wechselt Philipp Prosenik, österreichischer U17-Teamstürmer (vergangene Woche beim 5:0-Sieg der österreichischen U17-Auswahl gegen die Slowakei dreifacher Torschütze), zum Chelsea-Nachwuchs. Der Sohn des ehemaligen ÖFB-Teamspielers Christian Prosenik erhält bei den Londonern einen Dreijahresvertrag und wird vorerst in Chelseas Junioren-Team kicken.
Mit Philipp Prosenik werden nun laut KURIER-Auflistung (“29 Teenager in der Ferne”) sieben junge Österreicher auf der Insel spielen: Neben Georg Grasser (West Ham) versuchen Dominik Hofbauer, Andreas Weimann und Thomas Dau (alle bei Aston Villa), sowie Georg Krenn (Everton) und Elias Wagner (Hearts) ihr Glück in den Nachwuchs- und Reserveteams in England und Schottland.
Für den SK Rapid ist der Transfer aufgrund des jugendlichen Alters des 1,88m großen Angreifers nicht besonders lukrativ: der für seine gute Nachwuchsarbeit bekannte österreichische Rekordmeister erhält € 85.000 Ausbildungsentschädigung. Und statt Prosenik jun. im Sommer in den erweiterten Kader der Ersten aufnehmen zu können, muss Rapid-Sportdirektor Ali Hörtnagl einen gewissen Mario Konrad (26) als Kaderergänzung für den Angriff aus Altach holen. Beim österreichischen Bundesliga-Abstiegskandidaten hatte Konrad, ein früherer Rapid-Jugendspieler, keinen Stammplatz. Er erzielte in dieser Saison in 27 Matches aber immerhin sechs Tore. 2000 hatte er Rapid in Richtung Stuttgart verlassen, hatte dann aber wieder in Österreich bei Bregenz, Kapfenberg, LASK und eben Altach gekickt.
Ob sich Prosenik bei Chelsea wird durchsetzen können? Gerade bei einem “Geldklub” wie den Blues ist das wahrscheinlich noch schwieriger als für Georg Grasser bei West Ham!

April 21, 2009 at 3:38 pm Leave a comment

Vorsicht: Zeitunglesen gefährdet Ihre Laune

Der morgendliche Blick in den “Kurier”, den man meist schon lange vor 6 Uhr Früh vor unserer Wohnungstüre findet, war heute (29.10.2008 8) doppelt deprimierend:

Der SK Rapid war gestern Abend gegen Ried (2:3) aus dem österreichischen Cup ausgeschieden und die Kurse meiner Immobilienaktien waren weiter gefallen.

Ob am Abend das Ergebnis des Premier League-Spieles Manchester United v West Ham United für eine Aufhellung der Stimmung sorgen wird?

October 29, 2008 at 2:09 pm Leave a comment

London 0 Hull 4

KURIER, 20.10.2008 8)
Von wegen “Hull is Dull”: Die “Tigers” sorgen in der Premier League für Aufsehen. “London 0 Hull 4” ist seit Sonntag nicht mehr nur der Titel des Debüt-Albums der 80er-Jahre Kultband “The Housemartins”, sondern auch die Saisonbilanz von Premier-League-Aufsteiger Hull City. Nach Fulham (2:1), Arsenal (2:1) und Tottenham (1:0) musste mit West Ham (1:0) der vierte Klub aus der Hauptstadt als Verlierer vom Platz schleichen.

Nach acht Runden liegen die Liga-Neulinge noch vor Arsenal und Manchester United auf Rang drei der Liga. Völlig zurecht (?). Nicht etwa weil die Mannschaft mit One-Touch-Football begeistert oder mit Kabinettstückchen glänzt, sondern weil sie kämpft bis zum Umfallen. Und weil sie, wie Ex-Bayern-Keeper und Buch-Autor (“Ich”) Oliver Kahn es ausdrücken würde, Eier haben. Nicht viele Teams spielen in Arsenals Emirates Stadion erfolgreich ein 4-3-3.

Manager Phil Brown hat aus einem Haufen von gescheiterten Talenten, von alten Hasen und jungen Wilden ein Team geformt, das sich durch den absoluten Willen auszeichnet ihre Chance in der stärksten Liga der Welt zu nutzen.

Ein “Versager” blüht auf

Wie der Brasilianer Geovanni, der 2003 für rund 21 Millionen Euro von Cruzeiro zum FC Barcelona wechselte. Dort ist er genauso in der Versenkung verschwunden wie später bei Benfica oder Manchester City. Ein klassischer “Versager”, der viel zu wenig aus seinem Talent gemacht hat. Meinten zumindest viele. Bei Hull sorgt er mit seinen Toren für Furore. Beim 1:0-Sieg gegen West Ham war er laut BBC “Man of the Match”.

Oder der Niederländer George Boateng, der nach sechs Jahren bei Middlesbrough auf dem Abstellgleis landetet und die Kapitänsschleife an Emanuel Pogatetz verlor. Oder Peter Halmosi, der sich nicht einmal beim GAK in der Bundesliga durchsetzen konnte.

Kult-Figur

Oder Dean Windass. Der 39-Jährige mit dem klingenden Namen ist die absolute Kult-Figur des Vereins. Der Stürmer war schon als kleiner Jungspund ein glühender Fan und besuchte die Akademie des Klubs. Damals reichte es allerdings nicht für einen Profi-Vertrag. Doch Windass’ Karriere ist symptomatisch für viele Kicker beim Traditionsverein,der in seiner 104-jährigen Geschichte bisher noch nie in der obersten Liga spielte. Er gab nicht auf, wollte beweisen, dass ihm sehr wohl ein Platz im Team gebührt. Also kämpfte er sich durch.

1991 durfte er, dank seiner Hartnäckigkeit, erstmals das bernsteinfarben getigerte Trikot seines Lieblingsvereins überstreifen und sollte es erst wieder 1995 ausziehen. Nach Stationen bei Oxford, Bradford oder Middlesbrough kehrte er 2007 nach Hull zurück und schoss seinen Verein mit dem entscheidenden Tor gegen Bristol in die höchste Liga.

Daneben gibt es rund um Kapitän Ian Ashbee einen verschworenen Haufen, der den Weg aus der vierten Liga gemacht hat und jetzt seine Klasse beweisen will.

Auch wenn der Höhenflug wohl nicht ewig andauern wird und eine Qualifikation für die Champions League, die der derzeitige dritte Tabellenplatz bedeuten würde, ein schöner Herbsttraum bleiben wird, das eine oder andere Mal wird es wohl noch heißen: “Sie haben nicht gut gespielt, aber sie haben gewonnen.”

Im Gegensatz dazu hieß es bei West Ham derzeit wieder mal: “We play good football but we win nothing.”

October 20, 2008 at 8:49 am 1 comment

Mein Jahr mit West Ham United

Beitrag für die soeben erschienene aktuelle Ausgabe des österreichischen Fußball-Magazins “Null Acht” (geringfügig aktualisiert)

West Ham hat in England den Ruf, so etwas wie „everybody’s second team“ zu sein. Man schätzt den Traditionsklub für den kreativen Angriffsfußball und das gekonnte Kombinationsspiel, das am Upton Park stets gezeigt wurde. Vielleicht waren die „Hammers“ bei den gegnerischen Anhängern aber auch deshalb beliebt, weil das Team mit seinem Spielstil oft auf das Absichern des Ergebnisses verzichtete und damit dem Gegner noch den Ausgleich oder gar Siegestreffer ermöglichte.

In den beiden letzten Spielzeiten steht man dem Klub aus dem East End jedoch kritischer gegenüber: Nach den Problemen um die Spielberechtigung des Argentiniers Carlos Tévez in der Saison 2006/07 wird heuer kritisiert, dass das Team von Manager Alan Curbishley einen auf Sicherheit bedachten Konterfußball spielt, der sich meist in knappen Ergebnissen niederschlägt. An bemerkenswerten Resultaten sind neben Heimsiegen gegen Manchester United (2:1) und Liverpool (1:0) 2007/08 tatsächlich nur zwei deutliche Auswärtssiege gegen Reading (3:0) und Derby County (5:0) zu nennen.

Unter den Anhängern der „Hammers“ wird denn auch heftig darüber diskutiert, ob Alan Curbishley, unter dessen Führung sich die Mannschaft im Vorjahr vor dem Abstieg rettete, den alten “West Ham Way” bewusst verlassen hat oder ob nur die zahlreichen Verletzungen am derzeitigen Mangel an kreativer Spielweise schuld sind.

Zuletzt kam zu den Langzeitverletzten wie Craig Bellamy und Kieron Dyer auch wieder Freddie Ljungberg dazu, der im Sommer von Arsenal zu den „Hammers“ gewechselt war. Er ist aber zuversichtlich, bis zur Euro wieder fit zu werden und das schwedische Nationalteam in Innsbruck und Salzburg aufs Feld führen zu können.

Auch bei West Ham hoffte man auf eine Erholung vom Saisonende-Blues. Mehrere junge Eigenbauspieler drängen in die erste Mannschaft, allen voran der 18-jährige Stürmer Freddie Sears, der bei seinem ersten Einsatz gleich den entscheidenden Treffer zum 2:1 gegen Blackburn erzielte. Und in der Tabelle lag man immer noch auf Rang 10, sodass das Minimal-Saisonziel „top ten finish“ erreichbar erschien.

Mit einem Abschneiden vor dem derzeit elftplazierten Londoner Rivalen Tottenham wollten sich die „Hammers“ als drittbestes Team in der Hauptstadt etablieren. Mit einem 2:2 gegen Aston Villa im letzten Saisonspiel am Upton Park wurde dieses Ziel erreicht. So konnten die Hammers mit “last minute”-Ausgleichsschützen Dean Ashton doch noch zufrieden ihre Ehrenrunde zum Saisonabschluss auf dem Rasen des Boleyn Ground laufen. Ein versöhnlicher Abschluss einer durchwachsenen Saison!

Zur aktuellen Ausgabe von “Null Acht” siehe hier!

May 16, 2008 at 8:59 am 1 comment

Curbishley Ruining The West Ham Way?

In a hard-hitting review of the Bolton game in The Echo, Rob Pritchard accuses Alan Curbishley’s defensive approach of ruining a century of slick, passing, attack-minded football at West Ham. Pritchard claims West Ham under Curbishley are actually attempting a poor imitation of Bolton and that it flies against the traditions of the club built by such managers as Greenwood. Lyall and Redknapp.

Many West Ham fans accepted the dire football the team have played this season because the team were at least picking up points. Since Christmas, however, the fans have had to watch the team playing poor football and getting thrashed by good sides and beaten by poor ones.

Alan Curbishley has pointed to the injuries to West Ham’s flair players but it is actually hard to determine who he is talking about. Etherington’s pace is admittedly a lot more exciting than Boa Morte’s day-dreaming on the left wing. Bellamy also seems to show more passion and desire to win than most of the players on show on Saturday and hopefully, if Dyer ever recovers, he will also demonstrate some pace down the right.

However in the summer Curbishley sold the two players at the club who could consistently unlock defences, Tevez and Benayoun. Obviously once both players publically declared their desire to leave there was little Curbishley could do to stop them. However it has become apparent that they have not been adequately replaced.

Let’s hope the Icelandic economy recovers enough by the start of next season to allow the owners to make available a sizeable transfer kitty. West Ham are in desperate need of a couple of flair players.

West Ham fans have never called for success but have always expected attractive football.

(From: Hammered Blog)

April 15, 2008 at 11:26 am 1 comment

West Ham board backs Curbishley

Alan Curbishley

Curbishley is under pressure after a string of poor results

West Ham manager Alan Curbishley has received the dreaded “vote of confidence” following three successive 4-0 defeats. (BBC)

The Hammers sit in 10th position in the Premier League after heavy losses to Chelsea, Liverpool and Tottenham.

“The board of West Ham recognise that recent results have been disappointing and frustrating for everyone connected to the club,” a statement said.

“However, there is no question of Alan Curbishley’s future as manager being called into doubt.”

West Ham’s squad has been hit by a series of injuries this season but the recent run of poor results have brought Curbishley’s management style under scrutiny.

606: DEBATE
whufc1985

The statement added: “Alan, his staff and the players have done well to put the club into the top half of the table, despite a massive injury list, and they have the full support of the board.

“Of course, there are challenges to be met and further improvements needed to keep the club moving forward.

“The board will work with Alan to ensure that the progress we have made is maintained and built on to deliver success and long-term stability for West Ham.”

March 10, 2008 at 10:13 pm 1 comment

Watching the Toon from a seat among the Gods

Peter Jones, a university classics lecturer, suddenly understands the abusive behaviour of his fellow Newcastle football fans

Last Saturday Newcastle United were thrashed at home 5-1 by Manchester United, plunging the Toon closer to relegation. The fans on the terraces were outraged. Abuse of their own team and their new manager, Kevin Keegan, filled the air. Was there pleasure at the supreme skills of Manchester’s Rooney and Ronaldo? No.

Why on earth do they come? The answer lies in the tone of voice in which the criticisms are expressed: it is the tone of those who have been personally insulted.

This sense of injured and affronted merit tells one everything one needs to know about the fans’ view of themselves, ie. that they, not the players, are the real gods – and pagan gods at that, who demand respect from their favourites, require offerings, punish disobedience and, most of all, do not countenance failure.

So the fans turn up week after week to ensure that their divine will is done. Players who fail them (forget the opposition, let alone the ref) are an insult to their dignity and deserve to be subjected to the full onslaught of their divine wrath.

These supporter-gods love their players. What more do those ungrateful wretches want? How dare they fail to come up with the right offering – a win?

It is true that the players earn in a week two or three times as much as the average fan earns in a year. But that makes attendance at the match all the more important. For those 90 minutes, every fan personally occupies the heavenly seat of judgment over (in his view) the most privileged mortals on earth, ready to offer them the full benefit of his Olympian advice, graciously to acknowledge his role in the team’s success and to grant them what only a god can – the glory of sporting immortality. All the players have to do is obey – and perform.

“Players who fail are an insult to the fans’ dignity and deserve to be subjected to their divine wrath”
Peter Jones, The First Post

March 1, 2008 at 9:15 am Leave a comment

Martin Taylor’s Tackle – A Peccadillo?

Plenty of reckless tackles have escaped censure this season and had the extent of Eduardo’s injury not been so obvious, perhaps this one would have, too. Referees are notoriously lenient in the early exchanges and had Eduardo limped around for a bit before hobbling off after 15 minutes, it is unlikely that Dean would have shown a red card.
(Martin Samuels in the Times)

February 27, 2008 at 11:37 am Leave a comment

Premier League Game 39 – No Chance?

According to Paul Kelso, Guardian, the Premier League was forced into a major climbdown over its plans for an international round of fixtures last night, cancelling a scheduled meeting with the Fifa president, Sepp Blatter, at 36 hours’ notice and effectively killing off the prospects of Game 39 proceeding in its current form. The league cancelled plans to meet Blatter today after intense negotiations between the chief executive Richard Scudamore and the Fifa general secretary, Jérôme Valcke, aimed at preventing the league being humiliated in Zurich.
A Premier League statement said:
“It is our considered view that we need to conduct further internal studies and consultation before seeking the advice of Fifa and the key confederations.”
The English Football Association FA has already distanced itself from the Premier League’s proposal of “Game 39” in order to preserve England’s chances of hosting the 2018 World Cup. The FA’s chairman, Lord Triesman, said there was a consensus in the game that in its current form Game 39 would not work.
Is there anybody who didn’t know that before?

February 27, 2008 at 11:31 am Leave a comment

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