Posts filed under ‘English’
Arsenal Away: Der Matchbericht
Vorletztes Wochenende waren Johannes und ich in London bei Arsenal v West Ham im Emirates. Hier mein Matchbericht

Am Stehplatz im EmiratesÂ
Gut zwanzig Jahre ist es her, seit der Taylor-Report die SchlieĂung der StehplatztribĂŒnen in den englischen Stadien empfahl und den Startschuss fĂŒr die Umgestaltung der alten Grounds in moderne sichere Stadien gab. Ein Neubau wie das vor drei Jahren eröffnete âEmiratesâ des Arsenal FC bietet feine Architektur und Platz fĂŒr mehr als 60.000 Zuschauer auf weichen Klappsitzen, die es in puncto Bequemlichkeit mit den KinostĂŒhlen im Megaplex aufnehmen könnten.
Und bekanntlich gilt in England: âDuring the game please remain seated at all times.â
Aber an diesem Nachmittag im MĂ€rz ist das anders: mit einem Ticket fĂŒr die âaway sectionâ ausgestattet, sind wir Teil des 3000 Leute starken Ostlondoner West Ham-Blocks, der zwei Sektoren im Unterrang des Emirates hinter dem Tor und in der Kurve einnimmt. Dort bleiben wĂ€hrend des gesamten Spiels die roten Sitze hochgeklappt und auch sonst unterscheidet sich die Stimmung hier vom Rest des eleganten Stadions.
Im Bauch des Stadions
Bis kurz vor Spielbeginn ist die TribĂŒne fast leer, weil das Mitnehmen der Bierbecher nicht erlaubt ist. FlĂŒssiges gibt es nur im dĂŒsteren und schmucklosen Betonbauch des âaway endsâ. Und wĂ€hrend es drauĂen vor Anpfiff noch still ist wie in einer Bibliothek, ist in dieser Gruft schon der mĂ€chtige Widerhall von âWe all follow the West Hamâ und âBubblesâ zu hören.
Unterdessen hat Arsenal-Manager ArsĂšne Wenger in einem Statement ĂŒber die beiden Video-Walls die Aufstellung seines Teams bekannt gegeben und mit einem gut geschnittenen Videoclip voller Arsenal-Tore werden die Zuschauer im roten Rund mit dem eleganten wellenförmigen Abschluss des Oberranges auf das eingestimmt, was da kommen soll. Und es kommt leider allzu bald: das 1:0 fĂŒr Arsenal nĂ€mlich. Die nach Frank Sinatra klingende Arsenal-Hymne, die die West Ham-Supporter mit einem trotzigen âIâm forever blowing bubblesâ kommentiert haben, ist noch nicht lange verklungen, schon hat Arsenals Denilson nach Doppelpass mit Bendtner auf 1:0 gestellt (5.).

Trotzige âBubblesâ, stille âLibraryâ
Die West Ham-AnhĂ€nger antworten auf den RĂŒckstand mit einem noch trotziger klingenden âBubblesâ und unterstĂŒtzen das AuswĂ€rtsteam unverdrossen weiter. Dabei kommen die Cockneys ohne VorsĂ€nger aus und stellen die Arsenal-Fans, die nur unmittelbar nach dem Tor so richtig laut werden, stimmlich die meiste Zeit in den Schatten. Mit einem spöttischen âShall we sing a song for you?â werden diese provoziert und als dann der Arsenal-Support kontert, heiĂt es aus dem West Ham-Sektor in Anspielung auf das alte Arsenal Stadion Highbury: âHush⊠itâs still the Libraryâ.
Bedroht Arsenal â erstmals nach dessen Verletzungspause wieder mit Cesc Fabregas â das GehĂ€use von West Ham-Keeper Robert Green mit FreistöĂen oder Cornern, so versucht man der Hammers-Abwehrreihe mit âBubblesâ den RĂŒcken zu stĂ€rken. Als Robert Green einen gefĂ€hrlichen Schuss hĂ€lt, wird er sogleich als âEnglandâs number oneâ besungen und auch die Gegner bekommen ein Liedchen: die gelbe Karte fĂŒr Sol Campbell wird mit âHeâs going home in a minuteâ kommentiert.

Fortuneâs always hiding âŠ
Und tatsĂ€chlich gibtâs zum Ende der ersten Halbzeit eine rote Karte: Arsenal-Verteidiger Vermaelen, der als letzter Mann West Ham-Angreifer Franco im Strafraum zu Fall bringt, wird von Schiri Atkinson ausgeschlossen. Aber fĂŒr West Ham, diese Saison permanent im Kampf gegen den Abstieg, heiĂt es wieder einmal âFortuneâs always hidingâ: Alessandro Diamantis StrafstoĂ wird von Arsenal-Keeper Almunia gehalten, was die Stimmung auf den RĂ€ngen hochkochen lĂ€sst. Doch nachdem die Bobbies einen allzu rabiaten Cockney abgefĂŒhrt haben und der Pausenpfiff ertönt ist, beruhigt sich die Situation schnell wieder.
In der Pause werden die besten Szenen aus HÀlfte 1 auf den Video-Walls wiederholt, wo sonst wÀhrend des ganzen Spiels praktischerweise die Aufstellungen beider Mannschaften eingeblendet sind.

Zweite Halbzeit
Die besten Szenen fĂŒr West Ham sieht man aber nun nach der Pause, als die Hammers gegen 10-Mann-Arsenal auf den Ausgleich drĂ€ngen. âGo West Ham, play your wayâ wird das in Blau spielende AuswĂ€rtsteam aus dem âaway endâ angefeuert. Als Franco, dessen letzte Aktion leider nur ein Abseitstor ist, aus- und West Hams bester StĂŒrmer Carlton Cole endlich eingewechselt wird, begrĂŒĂt man ihn mit einem aufmunternden âYouâve got the power to go, believe itâ und das âCome on you Ironsâ hallt noch einmal kraftvoll durchs Stadion.
Da den Hammers aber nichts ZĂ€hlbares gelingen will â ein Schuss von Cole geht immerhin an die AuĂenstange -, Arsenal die Partie wieder besser in den Griff bekommt und bei schnellen GegenstöĂen stets Gefahr im West Ham-Strafraum verbreitet, werden die Heimfans immer lauter. Der bis zum Beginn der letzten Viertelstunde stimmgewaltige West Ham-Anhang beginnt dagegen, den bis dahin aufrechten Dauer-Support einzustellen und nach einer Fehlpassorgie der Hammers macht sich schön langsam Depression im âaway endâ breit. Aber auch jetzt pfeift keiner (wie bei den Heimspielen in vergleichbaren Situationen) und niemand klappt den Sitz nach unten. Im Stehen sehen wir also Arsenals 2:0 aus einem Elfer, und nun hört man endlich auch von den Arsenal-Fans ein paar schöne ChorĂ€le.
Die davon unbeeindruckten West Ham-AnhĂ€nger kontern wieder einmal mit â60.000 muppetsâ und nachdem man schlieĂlich noch einige verbale, von unschönen Handbewegungen begleitete Freundlichkeiten ausgetauscht hat, pfeift der Schiedsrichter das am Ende im strömenden Regen gespielte Londoner Derby schlieĂlich ab.

âThatâs only West Ham, mateâ
Ordner und Bobbies achten darauf, dass niemand zu lange auf den RĂ€ngen bleibt und recht gesittet geht es nun zur Tube-Station Arsenal. WĂ€hrend Arsenal zumindest ĂŒber Nacht die Tabellenspitze ziert, muss sich der West Ham-Anhang wie gewohnt in Galgenhumor ĂŒben:
Dass unser Flieger nach Wien ĂŒberbucht ist und wir unfreiwillig eine weitere Nacht in London verbringen mĂŒssen, kommentiert ein Cockney wie folgt: âItâs only West Ham, mate. Any other team and youâd be half way home. Trust me.â
Arsenal â West Ham 2:0 (1:0)
Arsenal: Almunia, Eboue, Campbell, Vermaelen, Clichy, Nasri (Sagna 74), Denilson, Song, Fabregas, Arshavin (Eduardo 83), Bendtner (Diaby 57)
Subs: Fabianski, Silvestre, Rosicky, Walcott
West Ham United: Green, Spector, Tomkins, Upson, Daprela, Diamanti, Behrami, Kovac (Noble 70), Stanislas, Franco (Cole 57), Mido (McCarthy 74)
Subs: Stech, Spence, Ilunga, Ilan
Tore: 1:0 Denilson (4.) 2:0 Fabregas (81.)
Gelbe Karten: Campbell / Kovac, Diamanti, Upson, Daprela
Rote Karte: Vermaelen (43. Notbremse)
Ref: Atkinson
Att: 60,077
Read more: http://rapidhammer.footballunited.com/#ixzz0jYpnrD6M
Join FootballUnited.com for Real Fans & Real News
Von Rapid zum FC Chelsea
Auf Chelseas offizieller Website findet sich der Name “Prosenik” noch nicht. Die österreichischen Zeitungen (zB der KURIER) berichteten aber groĂ ĂŒber den Transfer des 16-jĂ€hrigen Rapid-Talents Philipp Prosenik zu den Blues.
Vor ein paar Monaten hatte es geheiĂen, dass Chelsea sein Scouting-Netzwerk verkleinere, um Kosten zu sparen, den Weg nach Wien-HĂŒtteldorf haben die Chelsea-Scouts aber offenbar gefunden.
Ab Sommer wechselt Philipp Prosenik, österreichischer U17-TeamstĂŒrmer (vergangene Woche beim 5:0-Sieg der österreichischen U17-Auswahl gegen die Slowakei dreifacher TorschĂŒtze), zum Chelsea-Nachwuchs. Der Sohn des ehemaligen ĂFB-Teamspielers Christian Prosenik erhĂ€lt bei den Londonern einen Dreijahresvertrag und wird vorerst in Chelseas Junioren-Team kicken.
Mit Philipp Prosenik werden nun laut KURIER-Auflistung (“29 Teenager in der Ferne”) sieben junge Ăsterreicher auf der Insel spielen: Neben Georg Grasser (West Ham) versuchen Dominik Hofbauer, Andreas Weimann und Thomas Dau (alle bei Aston Villa), sowie Georg Krenn (Everton) und Elias Wagner (Hearts) ihr GlĂŒck in den Nachwuchs- und Reserveteams in England und Schottland.
FĂŒr den SK Rapid ist der Transfer aufgrund des jugendlichen Alters des 1,88m groĂen Angreifers nicht besonders lukrativ: der fĂŒr seine gute Nachwuchsarbeit bekannte österreichische Rekordmeister erhĂ€lt ⏠85.000 AusbildungsentschĂ€digung. Und statt Prosenik jun. im Sommer in den erweiterten Kader der Ersten aufnehmen zu können, muss Rapid-Sportdirektor Ali Hörtnagl einen gewissen Mario Konrad (26) als KaderergĂ€nzung fĂŒr den Angriff aus Altach holen. Beim österreichischen Bundesliga-Abstiegskandidaten hatte Konrad, ein frĂŒherer Rapid-Jugendspieler, keinen Stammplatz. Er erzielte in dieser Saison in 27 Matches aber immerhin sechs Tore. 2000 hatte er Rapid in Richtung Stuttgart verlassen, hatte dann aber wieder in Ăsterreich bei Bregenz, Kapfenberg, LASK und eben Altach gekickt.
Ob sich Prosenik bei Chelsea wird durchsetzen können? Gerade bei einem “Geldklub” wie den Blues ist das wahrscheinlich noch schwieriger als fĂŒr Georg Grasser bei West Ham!
Vorsicht: Zeitunglesen gefÀhrdet Ihre Laune
Der morgendliche Blick in den “Kurier”, den man meist schon lange vor 6 Uhr FrĂŒh vor unserer WohnungstĂŒre findet, war heute (29.10.2008 8) doppelt deprimierend:
Der SK Rapid war gestern Abend gegen Ried (2:3) aus dem österreichischen Cup ausgeschieden und die Kurse meiner Immobilienaktien waren weiter gefallen.
Ob am Abend das Ergebnis des Premier League-Spieles Manchester United v West Ham United fĂŒr eine Aufhellung der Stimmung sorgen wird?
London 0 Hull 4
Von wegen “Hull is Dull”: Die “Tigers” sorgen in der Premier League fĂŒr Aufsehen. “London 0 Hull 4” ist seit Sonntag nicht mehr nur der Titel des DebĂŒt-Albums der 80er-Jahre Kultband “The Housemartins”, sondern auch die Saisonbilanz von Premier-League-Aufsteiger Hull City. Nach Fulham (2:1), Arsenal (2:1) und Tottenham (1:0) musste mit West Ham (1:0) der vierte Klub aus der Hauptstadt als Verlierer vom Platz schleichen.
Nach acht Runden liegen die Liga-Neulinge noch vor Arsenal und Manchester United auf Rang drei der Liga. Völlig zurecht (?). Nicht etwa weil die Mannschaft mit One-Touch-Football begeistert oder mit KabinettstĂŒckchen glĂ€nzt, sondern weil sie kĂ€mpft bis zum Umfallen. Und weil sie, wie Ex-Bayern-Keeper und Buch-Autor (“Ich”) Oliver Kahn es ausdrĂŒcken wĂŒrde, Eier haben. Nicht viele Teams spielen in Arsenals Emirates Stadion erfolgreich ein 4-3-3.
Ein “Versager” blĂŒht auf
Wie der Brasilianer Geovanni, der 2003 fĂŒr rund 21 Millionen Euro von Cruzeiro zum FC Barcelona wechselte. Dort ist er genauso in der Versenkung verschwunden wie spĂ€ter bei Benfica oder Manchester City. Ein klassischer “Versager”, der viel zu wenig aus seinem Talent gemacht hat. Meinten zumindest viele. Bei Hull sorgt er mit seinen Toren fĂŒr Furore. Beim 1:0-Sieg gegen West Ham war er laut BBC “Man of the Match”.
Oder der NiederlÀnder George Boateng, der nach sechs Jahren bei Middlesbrough auf dem Abstellgleis landetet und die KapitÀnsschleife an Emanuel Pogatetz verlor. Oder Peter Halmosi, der sich nicht einmal beim GAK in der Bundesliga durchsetzen konnte.
Kult-Figur
Oder Dean Windass. Der 39-JĂ€hrige mit dem klingenden Namen ist die absolute Kult-Figur des Vereins. Der StĂŒrmer war schon als kleiner Jungspund ein glĂŒhender Fan und besuchte die Akademie des Klubs. Damals reichte es allerdings nicht fĂŒr einen Profi-Vertrag. Doch Windass’ Karriere ist symptomatisch fĂŒr viele Kicker beim Traditionsverein,der in seiner 104-jĂ€hrigen Geschichte bisher noch nie in der obersten Liga spielte. Er gab nicht auf, wollte beweisen, dass ihm sehr wohl ein Platz im Team gebĂŒhrt. Also kĂ€mpfte er sich durch.
1991 durfte er, dank seiner HartnĂ€ckigkeit, erstmals das bernsteinfarben getigerte Trikot seines Lieblingsvereins ĂŒberstreifen und sollte es erst wieder 1995 ausziehen. Nach Stationen bei Oxford, Bradford oder Middlesbrough kehrte er 2007 nach Hull zurĂŒck und schoss seinen Verein mit dem entscheidenden Tor gegen Bristol in die höchste Liga.
Daneben gibt es rund um KapitÀn Ian Ashbee einen verschworenen Haufen, der den Weg aus der vierten Liga gemacht hat und jetzt seine Klasse beweisen will.
Auch wenn der Höhenflug wohl nicht ewig andauern wird und eine Qualifikation fĂŒr die Champions League, die der derzeitige dritte Tabellenplatz bedeuten wĂŒrde, ein schöner Herbsttraum bleiben wird, das eine oder andere Mal wird es wohl noch heiĂen: “Sie haben nicht gut gespielt, aber sie haben gewonnen.”
Im Gegensatz dazu hieĂ es bei West Ham derzeit wieder mal: “We play good football but we win nothing.”
Mein Jahr mit West Ham United
Beitrag fĂŒr die soeben erschienene aktuelle Ausgabe des österreichischen FuĂball-Magazins “Null Acht” (geringfĂŒgig aktualisiert)
West Ham hat in England den Ruf, so etwas wie âeverybodyâs second teamâ zu sein. Man schĂ€tzt den Traditionsklub fĂŒr den kreativen AngriffsfuĂball und das gekonnte Kombinationsspiel, das am Upton Park stets gezeigt wurde. Vielleicht waren die âHammersâ bei den gegnerischen AnhĂ€ngern aber auch deshalb beliebt, weil das Team mit seinem Spielstil oft auf das Absichern des Ergebnisses verzichtete und damit dem Gegner noch den Ausgleich oder gar Siegestreffer ermöglichte.
In den beiden letzten Spielzeiten steht man dem Klub aus dem East End jedoch kritischer gegenĂŒber: Nach den Problemen um die Spielberechtigung des Argentiniers Carlos TĂ©vez in der Saison 2006/07 wird heuer kritisiert, dass das Team von Manager Alan Curbishley einen auf Sicherheit bedachten KonterfuĂball spielt, der sich meist in knappen Ergebnissen niederschlĂ€gt. An bemerkenswerten Resultaten sind neben Heimsiegen gegen Manchester United (2:1) und Liverpool (1:0) 2007/08 tatsĂ€chlich nur zwei deutliche AuswĂ€rtssiege gegen Reading (3:0) und Derby County (5:0) zu nennen.
Unter den AnhĂ€ngern der âHammersâ wird denn auch heftig darĂŒber diskutiert, ob Alan Curbishley, unter dessen FĂŒhrung sich die Mannschaft im Vorjahr vor dem Abstieg rettete, den alten “West Ham Way” bewusst verlassen hat oder ob nur die zahlreichen Verletzungen am derzeitigen Mangel an kreativer Spielweise schuld sind.
Zuletzt kam zu den Langzeitverletzten wie Craig Bellamy und Kieron Dyer auch wieder Freddie Ljungberg dazu, der im Sommer von Arsenal zu den âHammersâ gewechselt war. Er ist aber zuversichtlich, bis zur Euro wieder fit zu werden und das schwedische Nationalteam in Innsbruck und Salzburg aufs Feld fĂŒhren zu können.
Auch bei West Ham hoffte man auf eine Erholung vom Saisonende-Blues. Mehrere junge Eigenbauspieler drĂ€ngen in die erste Mannschaft, allen voran der 18-jĂ€hrige StĂŒrmer Freddie Sears, der bei seinem ersten Einsatz gleich den entscheidenden Treffer zum 2:1 gegen Blackburn erzielte. Und in der Tabelle lag man immer noch auf Rang 10, sodass das Minimal-Saisonziel âtop ten finishâ erreichbar erschien.
Mit einem Abschneiden vor dem derzeit elftplazierten Londoner Rivalen Tottenham wollten sich die âHammersâ als drittbestes Team in der Hauptstadt etablieren. Mit einem 2:2 gegen Aston Villa im letzten Saisonspiel am Upton Park wurde dieses Ziel erreicht. So konnten die Hammers mit “last minute”-AusgleichsschĂŒtzen Dean Ashton doch noch zufrieden ihre Ehrenrunde zum Saisonabschluss auf dem Rasen des Boleyn Ground laufen. Ein versöhnlicher Abschluss einer durchwachsenen Saison!
Zur aktuellen Ausgabe von “Null Acht” siehe hier!
Curbishley Ruining The West Ham Way?
In a hard-hitting review of the Bolton game in The Echo, Rob Pritchard accuses Alan Curbishley’s defensive approach of ruining a century of slick, passing, attack-minded football at West Ham. Pritchard claims West Ham under Curbishley are actually attempting a poor imitation of Bolton and that it flies against the traditions of the club built by such managers as Greenwood. Lyall and Redknapp.
Many West Ham fans accepted the dire football the team have played this season because the team were at least picking up points. Since Christmas, however, the fans have had to watch the team playing poor football and getting thrashed by good sides and beaten by poor ones.
Alan Curbishley has pointed to the injuries to West Ham’s flair players but it is actually hard to determine who he is talking about. Etherington’s pace is admittedly a lot more exciting than Boa Morte’s day-dreaming on the left wing. Bellamy also seems to show more passion and desire to win than most of the players on show on Saturday and hopefully, if Dyer ever recovers, he will also demonstrate some pace down the right.
However in the summer Curbishley sold the two players at the club who could consistently unlock defences, Tevez and Benayoun. Obviously once both players publically declared their desire to leave there was little Curbishley could do to stop them. However it has become apparent that they have not been adequately replaced.
Let’s hope the Icelandic economy recovers enough by the start of next season to allow the owners to make available a sizeable transfer kitty. West Ham are in desperate need of a couple of flair players.
West Ham fans have never called for success but have always expected attractive football.
(From: Hammered Blog)
West Ham board backs Curbishley
|
|
|||
West Ham manager Alan Curbishley has received the dreaded “vote of confidence” following three successive 4-0 defeats. (BBC) The Hammers sit in 10th position in the Premier League after heavy losses to Chelsea, Liverpool and Tottenham. “The board of West Ham recognise that recent results have been disappointing and frustrating for everyone connected to the club,” a statement said. “However, there is no question of Alan Curbishley’s future as manager being called into doubt.” West Ham’s squad has been hit by a series of injuries this season but the recent run of poor results have brought Curbishley’s management style under scrutiny.
The statement added: “Alan, his staff and the players have done well to put the club into the top half of the table, despite a massive injury list, and they have the full support of the board. “Of course, there are challenges to be met and further improvements needed to keep the club moving forward. “The board will work with Alan to ensure that the progress we have made is maintained and built on to deliver success and long-term stability for West Ham.” |
|||
Watching the Toon from a seat among the Gods
Peter Jones, a university classics lecturer, suddenly understands the abusive behaviour of his fellow Newcastle football fans
Last Saturday Newcastle United were thrashed at home 5-1 by Manchester United, plunging the Toon closer to relegation. The fans on the terraces were outraged. Abuse of their own team and their new manager, Kevin Keegan, filled the air. Was there pleasure at the supreme skills of Manchester’s Rooney and Ronaldo? No.
Why on earth do they come? The answer lies in the tone of voice in which the criticisms are expressed: it is the tone of those who have been personally insulted.
This sense of injured and affronted merit tells one everything one needs to know about the fans’ view of themselves, ie. that they, not the players, are the real gods – and pagan gods at that, who demand respect from their favourites, require offerings, punish disobedience and, most of all, do not countenance failure.
So the fans turn up week after week to ensure that their divine will is done. Players who fail them (forget the opposition, let alone the ref) are an insult to their dignity and deserve to be subjected to the full onslaught of their divine wrath.
These supporter-gods love their players. What more do those ungrateful wretches want? How dare they fail to come up with the right offering – a win?
It is true that the players earn in a week two or three times as much as the average fan earns in a year. But that makes attendance at the match all the more important. For those 90 minutes, every fan personally occupies the heavenly seat of judgment over (in his view) the most privileged mortals on earth, ready to offer them the full benefit of his Olympian advice, graciously to acknowledge his role in the team’s success and to grant them what only a god can – the glory of sporting immortality. All the players have to do is obey – and perform.
| “Players who fail are an insult to the fansâ dignity and deserve to be subjected to their divine wrath” Peter Jones, The First Post
|
Martin Taylor’s Tackle – A Peccadillo?
(Martin Samuels in the Times)
Premier League Game 39 – No Chance?
According to Paul Kelso, Guardian, the Premier League was forced into a major climbdown over its plans for an international round of fixtures last night, cancelling a scheduled meeting with the Fifa president, Sepp Blatter, at 36 hours’ notice and effectively killing off the prospects of Game 39 proceeding in its current form. The league cancelled plans to meet Blatter today after intense negotiations between the chief executive Richard Scudamore and the Fifa general secretary, JĂ©rĂŽme Valcke, aimed at preventing the league being humiliated in Zurich.
A Premier League statement said:
“It is our considered view that we need to conduct further internal studies and consultation before seeking the advice of Fifa and the key confederations.”
The English Football Association FA has already distanced itself from the Premier League’s proposal of “Game 39” in order to preserve England’s chances of hosting the 2018 World Cup. The FA’s chairman, Lord Triesman, said there was a consensus in the game that in its current form Game 39 would not work.
Is there anybody who didn’t know that before?




Recent Comments