Siegen für Guido & Antonio
Wieder einmal gab es eine der von mir schon öfters erblickten „Parallelaktionen“ West Ham – Rapid: Unglücksfälle mussten in diesem Dezember von beiden Klubs im Abstand von nur etwas mehr als einer Woche zuerst geschockt zur Kenntnis genommen werden, wurden aber dann von der Mannschaft mit Siegen, die dem jeweils schwer Verletzten gewidmet wurden, beantwortet.

Am Samstag vor dem wichtigen Spiel gegen Wolverhampton Wanderers am folgenden Montag krachte West Ham’s Nummer 9, Michail Antonio, mit seinem Ferrari auf einer Landstraße in einem Waldstück in der englischen Grafschaft Essex in einen Baum. Ein Mann, der in der Gegend mit seinem Hund spazieren war, entdeckte den Wagen und fand den verletzten 34-jährigen Premier-League-Spieler in dem Wrack. Dass Antonio an diesem 7. Dezember mit einem doppelten Unterschenkelbruch davonkam, grenzt angesichts der schrecklichen Bilder vom Wrack seines Autos an ein Wunder!
Und am folgenden Wochenende – wenige Tage vor dem entscheidenden Conference League Match gegen den FC Kopenhagen – erlitt Rapids Nummer 9, Guido Burgstaller, durch die Attacke eines jungen Mannes und einen anschließenden unglücklichen Sturz auf den Hinterkopf einen Schädelbasisbruch.
Beiden Spielern geht es glücklicherweise schon besser.
Und bei beiden Spielern antwortete die Mannschaft nach dem Ausfall ihrer gefährlichsten Angreifer mit einem Sieg:
Die Hammers bezwangen in einem Match zweier Klubs in der unteren Tabellenhälfte die Wolves im London Stadium mit 2:1, wobei Tomas Soucek seinen Führungstreffer dem verletzten Teamkollegen widmete und die Zahl „9“ in die Kamera zeigte:

Bei Rapid musste am Donnerstag nach der Burgstaller-Verletzung ein Sieg im letzten Match des Jahres her, damit die Grün-Weißen auf einem Platz unter den ersten Acht der Conference League Tabelle überwintern und im Frühjahr ohne Umweg über das Play-off gleich im Achtelfinale des Bewerbs, den West Ham vor zwei Jahren gewonnen hat, weiterspielen können.
Rapids Stürmer Dion Beljo und „Burgis“ Ersatzmann Niki Wurmbrand mit zwei Treffern halfen mit ihren wunderschönen Toren mit, dass dieses Ziel erreicht wurde und auch in Hütteldorf Freude auf ein Unglück folgte! Das erste Tor von Beljo in der 47. Minute der ersten Halbzeit war ein herrlicher Schuss aus der Drehung genau ins Kreuzeck und der Kroate schnappte sich anschließend für seinen Torjubel ein Burgstaller-Trikot von der Trainerbank:

Rapid-Trainer Robert Klauß: „Wir haben auch vom Momentum (des 1:0 kurz vor der Pause) gelebt. Dieses Tor und das frühe Tor in der zweiten Hälfte haben uns extrem in die Karten gespielt“. Zudem habe man „richtig gut“ verteidigt.
Die zwei Tore des 18-jährigen Burgstaller-Ersatzmanns Niki Wurmbrand waren in der zweiten Hälfte ein fast schon zu kitschiger Plot für dieses Rapid-Fest vor 24.465 Fans in Hütteldorf: Wurmbrand, der nur etwas mehr als halb so alt ist wie „Burgi“, ist mit seinen beiden Toren der jüngste Rapid-Doppelpack-Torschütze in einem Europacup-Spiel seit Roman Wallner (damals 19) und Rapid steht das erste Mal seit 1997 in einem Europacup-Achtelfinale!

Zum Abschluss des 125. Jahres des Bestehens des „Sportclub Rapid“ feierten die Fans mit Pyrotechnik und die Mannschaft beschenkte sie mit Platz 4 in der Europacup Tabelle!

Das sind die ersten Acht der erfreulichen Conference League – Abschlusstabelle, am 6. und 13. März 2025 geht es mit dem Achtelfinale für Rapid weiter:

Im Play-off am 13. und 20. Februar 2025 entscheidet sich in den Begegnungen zwischen Panathinaikos und Vikingur Reykjavík sowie Olimpija Laibach und Borac Banja Luka, welche dieser vier Mannschaften gegen Rapid ausgelost werden können. Dank des Sieges erspart man sich bei Rapid das Play-off und landete auf einem Ast, der zum Träumen verleitet. „Jetzt wollen wir das Ding gewinnen“, meinte Rapid-Torschütze Nik Wurmbrand frech.

Sky berichtet über den weiteren möglichen Verlauf der Conference League – vorausgesetzt, Rapid kommt ins Viertelfinale – Folgendes: Im Falle eines Aufstiegs wären Djurgarden und Lugano die nominell stärksten Gegner. Im Semifinale könnte es zu einem Duell mit Chelsea kommen. Selbst bei einem Achtelfinal-Out dürfen die Wiener allein aus UEFA-Prämien mit Einnahmen von über zehn Millionen Euro kalkulieren.

Archbishop Welby Resigns
The Archbishop of Canterbury Justin Welby has resigned on Tuesday, days after a damning report into a prolific child abuser associated with the Church of England.
Justin Welby was ordained in 1992 after an 11-year career in the oil industry. He is a member of the congregation of “HTB Queens Gate”, west London. Welby was announced as the 105th Archbishop of Canterbury in late 2012. Last year he coronated King Charles who now had to be the first to be informed of the Archbishop’s resignation.

In his resignation statement (below) Justin Welby says the “Makin report” “exposed the long-maintained conspiracy of silence about the heinous abuses of John Smyth”, a barrister who ran Christian summer camps and committed physical, psychological and sexual abuse against more than 100 boys and young men.
Welby says when he was told in 2013 that police had been notified about the case, “I believed wrongly that an appropriate resolution would follow”. Welby, then only a few months into his role as archbishop, had been informed of victims coming forward to the church and had been told by people around him that a formal referral to the police had been made, but that turned out not to be true.
The “Makin report” found that Welby was ill advised by those around him, but that he had shown a “distinct lack of curiosity” in seeking to reassure himself that actions were being taken to investigate, and given his past connections with Smyth he “held a personal and moral responsibility to pursue this further” and ensure the case was properly investigated.
This caused serious delays in the investigation, and Smyth was not brought to justice before his death in South Africa in 2018.

This is the Archbishop’s resignation statement of November 12th:
Having sought the gracious permission of His Majesty The King, I have decided to resign as Archbishop of Canterbury.
The Makin Review has exposed the long-maintained conspiracy of silence about the heinous abuses of John Smyth.
When I was informed in 2013 and told that police had been notified, I believed wrongly that an appropriate resolution would follow.
It is very clear that I must take personal and institutional responsibility for the long and retraumatising period between 2013 and 2024.
It is my duty to honour my Constitutional and church responsibilities, so exact timings will be decided once a review of necessary obligations has been completed, including those in England and in the Anglican Communion.
I hope this decision makes clear how seriously the Church of England understands the need for change and our profound commitment to creating a safer church. As I step down I do so in sorrow with all victims and survivors of abuse.
The last few days have renewed my long felt and profound sense of shame at the historic safeguarding failures of the Church of England. For nearly twelve years I have struggled to introduce improvements. It is for others to judge what has been done.
In the meantime, I will follow through on my commitment to meet victims. I will delegate all my other current responsibilities for safeguarding until the necessary risk assessment process is complete.
I ask everyone to keep my wife Caroline and my children in their prayers. They have been my most important support throughout my ministry, and I am eternally grateful for their sacrifice. Caroline led the spouses’ programme during the Lambeth Conference and has travelled tirelessly in areas of conflict supporting the most vulnerable, the women, and those who care for them locally.
I believe that stepping aside is in the best interests of the Church of England, which I dearly love and which I have been honoured to serve. I pray that this decision points us back towards the love that Jesus Christ has for every one of us.
For above all else, my deepest commitment is to the person of Jesus Christ, my saviour and my God; the bearer of the sins and burdens of the world, and the hope of every person.
WHU 0 Everton 0


Er heißt „Auguste Comte“…
… aber abgesehen von diesem Fehler bei der Schreibweise des französischen Philosophen in den Untertiteln, enthält dieses Video ⬇️ eine durchaus bemerkenswerte Wahrheit, die uns zu einem kritischen Blick auf die Meinung der Mehrheit anhalten sollte. „In Zeiten wie diesen“ eine sehr ernste Mahnung!

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Rapid gewinnt 3. Mal!


Bolla (13.) und Burgstaller per Doppelpack (53., 79.) schossen die Hütteldorfer zum verdienten Auswärtssieg im dritten Spiel der Conference League, der allerdings auch zwei Wermutstropfen mit sich brachte. Torschütze Bolla (Leiste) und Goalgetter Beljo verletzten sich.
In der Conference League geht es für Rapid in drei Wochen mit dem Heimspiel gegen den irischen Rekordmeister Shamrock Rovers aus Dublin weiter. Am kommenden Sonntag ist Austria Klagenfurt in der Bundesliga zu Gast in Hütteldorf. Danach gibt es die letzte Länderspielpause des Jahres, bevor man am 23.11. am Innsbrucker Tivoli bei WSG Tirol spielt.
Der tolle Platz 4 in der Conference League Tabelle würde den direkten Aufstieg in die K.O.-Phase im Frühjahr bedeuten. Tabellenführer ist aktuell der Favorit auf den Conference League-Titel, der FC Chelsea:

Oh nein, Rapid out!
Abschied aus dem ÖFB Cup schon im Achtelfinale für den SK Rapid! Der SV Stripfing schlägt die Grün-Weißen auf der Hohen Warte mit 2:1 (0:1). Und in Deutschland gibt es auch eine Cup-Sensation.

Der Vereinsobmann des siegreichen Zweitligisten aus dem Weinviertel ist seit gut einem halben Jahr Pfarrer Christoph Pelczar, der seit 17 Jahren als Seelsorger für die Spieler des SK Rapid da ist und das Buch „Glaube Liebe Rapid“ herausgebracht hat.

Nach der Auslosung des ÖFB Cup-Achtelfinales meinte der „Rapid-Pfarrer“, es sei „ein Traum für mich, wenn meine beiden Vereine gegeneinander spielen. In Wahrheit kann ich ja nur gewinnen, denn ich bin mit einem Verein schon fix im Viertelfinale“.
Dass dieser Verein nun nicht der SK Rapid ist, sondern der aktuelle Vorletzte der zweiten Liga, das hat sich der Herr Pfarrer wohl nicht träumen lassen. Zur Pause führte Rapid mit einem stark „rotierten“ Team noch 1:0, ließ aber in der zweiten Hälfte mehrere gute Chancen aus und lag plötzlich 2:1 hinten. Zwei schwere Verteidigungsfehler ermöglichten dem SV Stripfing, der sonst im Stadion der Wiener Austria spielt, in der 79. und 85. Minute zwei Treffer. Und nachdem Beljo aus einem Freistoß nur das Kreuzeck traf, statt ins Tor, und der von der Latte abgeprallte Ball vom glücklosen Youngster Jakob Schöller, der zuvor den Stripfingern den Ball zum 1:1 und zum 2:1 aufgelegt hatte, nicht im Tor untergebracht werden konnte, war es vorbei: Rapid out, Stripfing sensationell im ÖFB Cup-Viertelfinale!
Und wie grotesk war dann das: der Herr Pfarrer trug einen grün-weißen Rapid-Schal, als er den Sieg seiner Underdogs auf dem Rasen der Hohen Warte feierte – dort, wo die Weinviertler in der vorangegangenen Runde schon die Vienna aus dem Cup geworfen hatten. Unglaublich!
Für Herrn Pfarrer Pelczar mag der Erfolg „wie ein Champions League-Sieg“ schmecken, für die Rapid-Fans ist die Niederlage dagegen schwer zu verdauen. Es war bisher eine Super-Saison für die Grün-Weißen, die in der Bundesliga auf dem zweiten Platz liegen, ihre ersten beiden Conference League-Matches gewonnen haben und in den ersten drei Monaten dieser Saison unter Trainer Robert Klauß ungewohnt stark und stabil agiert haben. Großer Optimismus herrschte schon beim Rapid-Anhang, dass man heuer endlich wieder – das erste Mal seit 2008 (!) – einen Titel nach Hütteldorf holen kann.
Und dann das: ein Cup-Abschied vor dem Viertelfinale – damit hat wirklich niemand gerechnet… Jetzt muss Rapid Meister werden – oder die Conference League gewinnen!

PS: Auch im deutschen Fußball-Cup scheiden zwei „meiner“ Klubs aus: Cup-Sensation auf der Bielefelder Alm – Union Berlin verliert 0:2 beim Drittligisten Arminia Bielefeld. Querfeld und Trimmel wurden nicht eingesetzt.
Und Dynamo Dresden (3. Liga) holte zwar zweimal einen Rückstand auf und rettete sich durch ein Tor in der 100. Minute zum 2:2 in die Verlängerung gegen SV Darmstadt (2. Liga). Dann gibt es aber kein Happy End, Dynamo verliert mit 2:3 n.V.

Im englischen Ligacup schlägt Arsenal Preston North End mit 3:0 und Tottenham wirft Man City mit 2:1 raus. West Ham hingegen war im Ligacup-Achtelfinale nach einem 1:0 gegen Bournemouth und einem nachfolgenden 1:5 gegen Liverpool nicht mehr dabei.
Lucky win vs. Man Utd

With Mohammed Kudus suspended after his red card in the last game, West Ham manager Lopetegui handed the first start of the season to Carlos Soler in a very important game against the Red Devils. Having got only two wins from eight matches so far, West Ham‘s Spanish manager whose team had been battered 1-4 at Tottenham last weekend, was under serious pressure.
The first half did not bring any relief from this unpleasant situation because Manchester Utd completely dominated West Ham and the Hammers were all but lucky not to be at least two goals down at the break with the score still 0-0.
Soler and Paqueta were subbed at the interval and Soucek and Summerville came on. And with them West Ham made a really bright start into the second half, playing with much more power and urgency than before the break. And as woeful as West Ham had been for 45 minutes, their head coach got the substitutions right and managed to make his side look competitive again.
In the 74th minute Danny Ings, an other substitute who had been introduced for Michail Antonio later in the second half, was passed the ball in the box by the tireless club captain Jarrod Bowen, and his attempted shot rolled towards Crysencio Summerville at the back post.

Summerville slided into the ball, and his first strike in Claret and Blue made it 1-0 with around 15 minutes left. Our No7 took off his shirt and ran straight to Mohammed Kudus to celebrate with him.
However the lead didn’t last long with Manchester Utd getting level from a corner headed into the goal by Casemiro. And West Ham needed luck again to win the game:
In the 88th minute a lengthy VAR check took place after a possible foul on Danny Ings in the box. The controversial decision was in favour of the Hammers, and with 92 minutes on the clock Jarrod Bowen made no mistake from the spot and it was West Ham 2 Man Utd. 1.
The game eventually lasted until the 104th minute, but Man Utd. couldn’t score an equaliser, and West Ham got their third win of the season and leapfrogged Manchester Utd. in the table. This downfall to 14th in the Premier League table led to the sacking of Manchester United manager Erik ten Hag on the following Monday.

Asked about the penalty decision, West Ham boss Julen Lopetegui said: “I didn’t see it. The players say it’s a penalty and the referee says it is a penalty, so I am sure they are right.
“I prefer to highlight that, after they scored, we keep the energy and positive momentum to win the match. I prefer to keep that energy.”

Goalscorer Crysencio Summerville was deservedly announced as official Man of the Match. He made a brilliant impact off the bench as did Danny Ings who was involved in both Hammers‘ goals. By the way, German striker Niclas Füllkrug is still out with achilles problems.

Next game for West Ham is away at Nottingham Forest for which James Ward-Prowse is playing this season. It will be a 3 p.m. kick-off on Saturday and will be the Hammers‘ first Premier League game away from London this season… After a lucky win not everything is okay at West Ham, but what else shall we do than cheer on the team in Claret and Blue:
“Come on you Irons!”
Conference League in Hütteldorf

Erstes Heimspiel in der neuen Ligaphase mit 32 Klubs – und wieder ein Sieg für den SK Rapid in der Conference League. Nach dem 2:1 auswärts gegen den türkischen Klub Basaksehir konnte vor 18.600 Zuschauern in Hütteldorf der zweite volle Erfolg gegen Noah Yerevan bejubelt werden.
Es war kein so gutes Spiel wie gegen Braga im Europa League Playoff, das Tor durch Beljo eher glücklich. Rapid hätte höher gewinnen müssen, hat einige gute Chancen vergeben, war jedenfalls eindeutig die bessere Mannschaft.
Dadurch, dass man gegen die Armenier immer nur 1:0 führte, blieb es aber bis zum Schluss spannend….
Nächster Conference League Termin: auswärts gegen Petrocub Hincesti am 7. November. Wo immer das auch sein mag…


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