Sonntag, 11:1 !!!

Mein erstes Frauen-Fußballmatch habe ich am Sonntag besucht: SC Wiener Viktoria gegen die Rapid Frauen in Meidling, Oswaldgasse: der Tabellenführer der Wiener Frauenliga auswärts gegen den Letzten.

Reihenhaussiedlung Oswaldgasse – schaut fast aus wie in der Nähe von Craven Cottage oder Stamford Bridge

Vielleicht sehe ich sogar mehr Tore als bei Rapids höchstem Bundesliga-Sieg gegen den GAK (1977), dachte ich. Damals haben die Grünen 11:1 gewonnen, Hans Krankl schoss sieben Tore. Immerhin hatten die Rapid Frauen gegen SV Essling und FC Mariahilf in dieser Saison jeweils sogar schon 11:0 gewonnen und gegen SU Schönbrunn 8:0.

Aber mittlerweile haben sich die Gegner offenbar besser auf die Rapid-Mädels eingestellt, so hohe Siege gab es in den letzten Partien nicht mehr (2:0 gegen Dynama Donau und 3:1 gegen FC Altera Porta).

Rapid in Weiß, die Viktoria in Rot

Das Spiel bei zeitweiligem Nieselregen war eine einseitige Angelegenheit, die Rapid Frauen waren drückend überlegen, sie vergaben aber mehrere Chancen und führten zur Pause nur 2:0.

Tribüne gibt es keine in der Oswaldgasse, nur einen überdachten Pavillon, in dem die Sicht eingeschränkt ist, die Besucher, die dort Platz finden, aber trocken bleiben. Die wetterfesteren Fans verteilten sich rund um den Platz.

Sieht aus wie ein Viktoria-Angriff, ist aber ein von der stets gut beschäftigten Meidlinger Abwehr abgefangener Passball der Grün-Weißen

In der zweiten Hälfte, als der Regen aufhörte, setzten sich die konditionsstärkeren Rapidlerinnen dann auf dem Meidlinger Kunstrasen immer besser durch und trafen noch vier Mal, einmal mit einem sehenswerten Schuss aus der Distanz ins Kreuzeck. Alles in allem ein schöner 6:0-Auswärtssieg in der Oswaldgasse, den ich sehr genossen habe. Aber elf Tore waren es nicht, wie damals am 22. Juni ‘77 im Weststadion…

Endstand 6:0Applaus auch für die Fans, die überwiegend aus dem grün-weißen Lager kamen

Dass ich mich heute dennoch wie damals über elf Tore freuen konnte, verdanke ich – womit ich nicht gerechnet hatte – dem österreichischen Nationalteam:

Nations League gegen Norwegen in Linz, übertragen von ORF 1 um 20:45 Uhr. Das ging sich gut aus, denn die Rapidlerinnen hatten den Schlusspfiff schon knapp vor 18 Uhr (Ankick 4 p.m.). Vor einem Monat hatten die österreichischen Männer in Norwegen 1:2 verloren, mit einem Sieg wollte man die Chance auf den Sieg in der Gruppe B3 wahren.

Österreich ging 1:0 durch Arnautovic in Führung, nachdem man vorher bei einem Haaland-Schuss an die Stange Glück gehabt hatte. Vor der Pause glichen die Norweger aus, aber nach der Pause spielte das ÖFB-Team groß auf: Elfertor durch Arnautovic nach Foul an Baumgartner und dann drei Kopftore – eines von Lienhart nach einem Corner von Schmid und zwei nach Sabitzer-Flanken (Posch und Gregoritsch) bedeuteten einen 5:1-Heimsieg, den man in dieser Höhe nicht erwarten konnte.


Nach seinem „Doppelpack“ hat Arnie nun 39 Länderspieltore erzielt, dem Inter-Mailand-und Ex-West Ham-Stürmer fehlen damit nur noch fünf Treffer auf die offizielle Marke von ÖFB-Rekordmann Toni Polster (44). Um drei Tore, die in „inoffiziellen Ländermatches“ geschossen wurden, ist allerdings noch ein Rechtsstreit Polster versus ÖFB im Gange, den Polster in der ersten Instanz verloren hat. Berufung wurde eingebracht.

Und damit schließt sich der Kreis. Toni Polster trainiert das Männerteam der Wiener Viktoria und er ist in der Kantine allgegenwärtig (Bild).

Toni Polster ist in der Viktoria-Kantine immer im Bild

Die meisten Bundesliga-Tore in Österreich in einer Saison schoss allerdings Hans Krankl (41) 1977/78; die oben erwähnten sieben gehörten aber noch zur vorherigen Saison.

Elf Tore also damals, und mit der folgenden Rechenoperation kommt sogar für mich heute das selbe Resultat wie 1977 heraus: 6:0 + 5:1 = 11:1.

October 13, 2024 at 11:42 pm Leave a comment

Passt das zusammen?

Jürgen Klopps künftiger Arbeitgeber ging mit den Schlagworten „Volltreffer!“ und „Die Situation ist perfekt!“ an die Medien: „Kloppo“, der mit dem Ende der Saison 2023/24 als Liverpool-Manager zurückgetreten war und eine längere Auszeit angekündigt hatte, ist früher zurück im Fußballgeschäft als man dachte, wenn auch nicht an der Seitenlinie.

Aber das wirklich Überraschende ist, wo Klopp als „Head of Global Soccer“ ab 2025 strategisch tätig sein wird: bei Red Bull!

Jürgen Klopp wird Red Bull Head of Global Soccer

In seinem neuen Job wird der bis jetzt als Fußballromantiker allseits geliebte Deutsche das internationale Netzwerk der Red Bull-Fußballklubs leiten und soll Red Bull bei der Weiterentwicklung der Spielphilosophie, beim Scouting von Talenten und bei der Aus- und Weiterbildung von Trainern unterstützen.

Aber passt das zusammen? Die Dose und Klopp?

Vielerorten meint man nun, dass der 57-jährige Deutsche, der hochgeschätzte Kultvereine wie Borussia Dortmund und FC Liverpool trainiert hat, mit der Entscheidung für die Bullen seinen bisherigen „Sympathiebonus“ pulverisiert hat, sein Wechsel in den Dosen-Konzern nur „wegen des Geldes“ stattfindet und all die Fußballsentimentalität, für die „Kloppo“ bislang stand, mit diesem Schritt einfach nicht zusammenpasst. Durch Deutschlands Fußballfans geht eine Welle des Unverständnisses und der Verärgerung und vor allem bei Ex-Klub Dortmund versteht man die Welt nicht mehr. „Jürgen Klopp zersetzt sich selbst“, schrieb das Magazin „11 Freunde“.

„The normal one“ könne nun endlich von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln, meinte ein enttäuschter Fan sarkastisch auf „X“. Und das Satiremedium „Der Postillon“ twitterte dort ironisch: „Weil er es leid war, von ganz Deutschland geliebt zu werden: Klopp fängt bei Red Bull an.“

Für Red Bull ist es zweifellos ein genialer Schachzug, an die Spitze des bislang eher als seelenloses Werbevehikel geltenden Projekts mit dem für Emotion, Herzblut und Fußballromantik stehenden Erfolgstrainer einen menschlich-sympathischen Head of Global Soccer zu setzen. Red Bull-CEO Oliver Mintzlaff nannte Kloppos Engagement auch tatsächlich einen „Gamechanger“ für die weitere Entwicklung des Engagements des Getränkeherstellers im internationalen Fußball. Ein PR-Coup ist es allemal.

Klopp selbst kommentierte seinen neuen Job auf Instagram entspannt: „Vor ein paar Monaten habe ich gesagt, dass ich mich nicht mehr auf der Bank sehe, und das ist immer noch der Fall, aber ich liebe Fußball immer noch, ich liebe meine Arbeit immer noch und Red Bull bietet mir die perfekte Plattform dafür.”

So einfach ist es aber nicht. In Wahrheit ist es für Klopp ein sehr riskanter Schritt: Entweder er schafft es, die bei „echten Fußballfans“ bisher gehassten Red Bull-Klubs von einer bloßen Marke mit zu Werbezwecken hochgezüchtetem Fußball-Anhängsel zu echten Klubs zu machen, die man lieben und mit Herzblut unterstützen kann – oder er hat einfach nur gut verdient und dafür tiefe Kratzer an seinem Image oder gar die Zerstörung seines Nimbus in Kauf genommen, bevor er dann endlich deutscher Bundestrainer wird.

Bericht im KURIER: „Klopp hatte immer Respekt vor Red Bull, viele Berührungspunkte seit 2008“, obwohl er damals den Bullen absagte

Warten wir‘s ab, ob Klopp Red Bull neue Flügel verleiht oder abstürzt und sein eigenes Denkmal zerstört. Vielleicht wird Red Bull durch Klopp tatsächlich ein bisschen sympathischer. West Ham sponsern sie ja auch schon, im London Stadium flimmert seit kurzem die blau-silberne Dose mit dem roten Bullen über die Werbebande. Was soll man machen: West Ham deshalb nicht mehr supporten???

Ebenso sponsert Red Bull in England übrigens Everton, Crystal Palace, Newcastle und Nottingham Forest. Und bei dem 2023 aus der Premier League abgestiegenen Leeds Utd. ist der Getränkekonzern aktuell immerhin schon Minderheitseigentümer. Das Unternehmen mit Sitz im Salzburger Fuschl am See hat vielerorts einen Fuß in der Tür… Mal sehen, ob sich mit Klopp manche Türen nun weiter öffnen, als den dortigen Fans lieb ist.

Eines aber muss ein Romantiker wie Klopp jedenfalls verhindern, wann immer jemand im Konzern die Austria Salzburg-Blaupause aus der Schublade ziehen sollte: Als 2005 Austria Salzburg von Red Bull übernommen wurde, änderten sich schlagartig Vereinsfarben und Vereinsname, dem Klub und den Fans wurde die Seele geraubt.

Ob Jürgen Klopp nun seine Seele an den Teufel verkauft hat oder auch als „Bulle“ jener Klopp bleibt, den wir kennen und lieben, das bleibt abzuwarten. Mit Beifallsstürmen kann Kloppo jedenfalls nicht rechnen, sondern vielmehr mit sehr, sehr kritischen Blicken.

October 9, 2024 at 10:35 pm Leave a comment

West Ham 4 Ipswich 1

First home win of the Lopetegui era. A quick goal for West Ham within the first minute of the game (Michail Antonio) calmed the nerves on this sunny afternoon, but it wouldn’t be West Ham if Ipswich had not been level only some minutes later.

But West Ham really played well this afternoon, and their direct, attack-minded play and also the experience of their players paid dividends against a newly promoted Ipswich side in the second half. Three more goals by Jarrod Bowen, Mohamed Kudus, and Lucas Paqueta gave West Ham their well-deserved first win at the London Stadium this season.

Jarred Bowen who had been left out of the England squad for the upcoming Nations League games gave England manager Lee Carsley the right kind of answer and put in a Man of the Match performance for West Ham with a goal and two assists.

The Hammers climbed a good way up the table and sit now in 12th with eight points. They will play Tottenham after the international break and even could leapfrog their London rivals with an away win at Tottenham’s ground. Spurs beat Manchester Utd 3-0 at Old Trafford a week ago, but last weekend they were 2-0 in front at Brighton and eventually lost 2-3. Looks like quite a “spursy” season for them so far.

After the trip to north London, the Hammers’ opponents will be Manchester United in three weeks’ time. If Erik ten Hag will still be at the helm when the Red Devils come to London Stadium remains to be seen. Unlike him, Julen Lopetegui’s job seems to be safe for now.

October 7, 2024 at 10:01 pm Leave a comment

Unbeaten on the Road

Brentford 1 West Ham 1

Brentford’s Gtech Community Stadium

West Ham have lost in the Carabao Cup away to Liverpool, but in the Premier League the Irons are still unbeaten on the road after having played their first three away games of the season. However, at London Stadium, the first three home games of 2024/25 have all ended in defeat.

At Brentford West Ham conceded the first goal in the very first minute of the game (with the Bees scoring with less than 60 seconds on the clock for the third PL game in succession), but then the Hammers showed character, and in the second half Tomas Soucek equalised with his second goal of the season.

In contrast to this seemingly better form on the road, the Hammers under new head coach Julen Lopetegui have lost their first three home games for the first time in their history.

West Ham have won just one of their six games in the league under the Spaniard but their performance against Brentford suggests improvements are being made.

Next Saturday newly promoted Ipswich Town, of which singer Ed Sheeran is a big fan, will be welcomed at London Stadium. Ipswich are back to the Premier League after 22 years down in the Championship and League One, and Kieran McKenna’s “Tractor Boys” are yet to win this season. That could be a golden opportunity for Lopetegui and his men to taste victory for the first time at London Stadium. With no victory since seeing off Crystal Palace on 24 August and only five points to their account, West Ham are desperate to get back to winning ways.

Then West Ham will play at Tottenham before they host Manchester Utd., a game I will watch live at the London Stadium.

Come on you Irons!!! ⚒️

September 28, 2024 at 9:38 pm Leave a comment

Verse of the day

Schreit einander nicht an… und vermeidet jede Feindseligkeit. Seid vielmehr freundlich und barmherzig und vergebt einander, so wie Gott euch durch Jesus Christus vergeben hat.

Epheser 4,31-32

▶️ Bible in One Year

September 25, 2024 at 5:14 am Leave a comment

Derbysieg vs. Derby-Randale

Warum kann man, seit der SK Rapid im neuen Stadion spielt, einfach keinen Derbysieg mehr feiern? Zuerst weil Rapid seit 2016 daheim immer verloren oder remisiert hat und die letzten zweimal nun, weil‘s bekanntlich immer ein „Nachspiel“ gab, das uns die Feierstimmung vergessen ließ.

Rapid Wien lacht nach dem 2:1 (1:1) gegen die Wiener Austria, dem sechsten Heimsieg, durch Tore von Beljo und Seidl, von der Tabellenspitze. Aber im Stadion nach dem Schlusspfiff ist bald niemand mehr zum Lachen zumute, kommt es zu Ausschreitungen mit Schägereien auf dem Rasen vor dem Austria-Auswärtssektor und der Osttribüne. Begonnen haben die Austriafans schon mit Böllerwürfen während des Spiels. Nach dem Spiel eskalierte die Situation: Böller und Raketen gezielt in den Familiensektor (Ost) und die Nord Tribüne. Dannach kamen auch Rapidler dazu, die auf das Spielfeld gelangt waren. Die Ordner waren überfordert, die Polizei rückte zu spät aus.

Wiener Derbys kann man bis auf Weiteres nur mehr ohne Auswärtsfans spielen. Und von mir aus sollte man auf Pyrotechnik auch verzichten. Wer braucht den Rauch im Stadion? Bei den zahlreichen Spielen in London, bei denen ich war, habe ich im Stadion keine einzige Rakete gesehen und kann mich auch an keinen Böller erinnern!

Die erste Konsequenz der Klubs ist mittlerweile da: die nächsten vier Wiener Derbys finden – so haben Rapid und Austra gemeinsam beschlossen – ohne Auswärtsfans statt.

Die Austria will sogar, so Vorstand Zagiczek, alles daran setzten, Böller, Bengalische Feuer, Rauchbomben und Ähnliches aus der Generali Arena zu verbannen. Und gleich noch dazu alle hassschürenden Banner, Plakate und Gesänge. „Ein ambitioniertes Vorhaben, das einen echten Neustart auf der Tribüne bedeuten würde und an dem sich der Verein künftig messen lassen muss“, schreibt Die Presse, um dann kritisch gegenüber Rapid fortzufahren:

„Was zuvor beim Stadtrivalen in Favoriten noch kompromisslos klang – gemeinsame Arbeitsgruppen, Maßnahmenkatalog, Verbannung von Pyrotechnik, das Aus für Hasstiraden –, hörte sich im Medienzentrum des Allianz Stadions weniger unmissverständlich an“:

Hassschürende Botschaften von den Rängen (Wrabetz: „Natürlich freut einen das nicht“) seien „nicht Aufgabe der Geschäftsführung“, erklärte der Präsident. „Man muss klar unterscheiden, ob dadurch Personen verletzt werden, die Sicherheit gefährdet wird.“

Ein schriftliches Statement von Rapid siehe unten!

Information SK Rapid

Die nachfolgende Information erging am Montag, 24. September 2024, an die Vereinsmitglieder bezüglich der Vorfälle rund ums 343. Wiener Derby.

—————

Liebes Vereinsmitglied des SK Rapid!

Eigentlich sollten wir heute noch immer über einen wunderbaren Fußballsonntag jubeln. Unsere Mannschaft konnte zum zweiten Mal in Serie das Wiener Derby in Hütteldorf für sich entscheiden und zumindest vorübergehend die Tabellenführung übernehmen. Es war in dieser Saison bereits der sechste Heimsieg im siebenten Pflichtspiel und aus sportlicher Sicht der nächste Beweis, dass wir auf einem hervorragenden Weg sind. 

Im Gegensatz zu den ersten sechs Spielen der Saison, bei denen über 125.000 Zuschauerinnen und Zuschauer gemeinsam mit unserer Mannschaft für echte Fußballfeste bis weit nach dem Schlusspfiff sorgten, liegt aber bekanntlich über dem verdienten Derbysieg ein dunkler Schatten. Viele von Euch werden es live im Stadion miterlebt haben, viele im Rahmen der TV-Liveübertragungen. Es gab Bilder, die wohl niemand von uns sehen will und die es nicht geben sollte. Für uns als Vereinsführung steht die Sicherheit der Stadionbesucherinnen und -besucher sowie das Wohl des SK Rapid an oberster Stelle. Daher haben wir als Präsidium nun, unabhängig von den zu befürchtenden Sanktionen des Strafsenats der Bundesliga, beschlossen, bei den nächsten beiden Auswärtsderbys auf die Anforderung des Kontingents für den Gästesektor zu verzichten, gleiches macht unser Stadtrivale für die kommenden beiden Duelle in unserer Heimstätte. Aus unserer Sicht ist dies die momentan beste Lösung, weiteren Schaden vom SK Rapid abzuwenden und ab sofort werden wir an Verbesserungen und neuen Konzepten für ein Comeback von Wiener Derbys mit Fans beider Klubs arbeiten. Infos zum Thema findet ihr in weiterer Folge auch auf unserer Homepage und zudem findet heute ab 16:00 Uhr noch ein Medientermin dazu statt.

Gewalt soll und darf in unserem Sport keinen Platz haben und es tut uns sehr leid, dass am Sonntag einige Personen zu Schaden gekommen sind. Diesen wünschen wir selbstverständlich rasche Besserung! 

Abschließend möchte ich persönlich und im Namen des SK Rapid noch einmal mein Bedauern ausdrücken, dass das letzte Derby von einigen wenigen Personen dazu verwendet wurde, Stoff für Negativ-Schlagzeilen zum Schaden unseres Vereins zu produzieren. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass wir künftig solch schöne Fußballfeste in Wien-West-Hütteldorf erleben können, wie dies in der laufenden Saison beispielsweise schon gegen Sturm Graz oder RB Salzburg der Fall war. 

Mit grün-weißen Grüßen,

Alexander Wrabetz
Präsident SK Rapid

September 25, 2024 at 4:36 am Leave a comment

Woeful start to the season

West Ham have lost each of their opening three home games of a league campaign for the first time in their 129-year history. The Hammers couldn’t muster a single point in their first three games at the London Stadium under new head coach Julen Lopetegui:

Aston Villa 1-2

Manchester City 1-3

Chelsea 0-3

West Ham 0 Chelsea 3 (goals: Nicolas Jackson 2, Cole Palmer)

The four points which West Ham have gained so far this season come from an away win at Crystal Palace (2-0) and a 1-1 draw at Fulham.

After a seemingly promising transfer window in the summer, West Ham are a million miles away from where they want to be. Following this woeful performance against Chelsea, the Hammers are left languishing in the bottom half of the table, three points above the relegation zone.

Julen Lopetegui is under pressure just five games into his new role, after West Ham fell to a third successive home defeat

Casually dressed Lopetegui – quite different from his predecessor David Moyes – wore jeans and a grey jumper on the sideline and made his first of five substitutions ten minutes before the half time interval, though leaving Jean-Clair Todibo, the £40million-rated centre half who was wanted by Manchester United and Juventus in the summer on the bench.

The new manager blamed “soft goals” and tactical choices for the reversal, but most of the time also his team seemed too casual and especially the Hammers‘ defence looked jaded, slow and lacklustre in this early kick-off in the bright sunshine at London Stadium.

On October 27th, I will watch the Hammers take on Manchester United at London Stadium. Let’s hope the Irons‘ performances have improved by then, otherwise Lopetegui could be gone by Christmas, and all but casual David Moyes come back a third time …

PS: West Ham women‘s team also lost 0-3 on this Saturday. They were beaten by Manchester Utd at Old Trafford on the opening day of the 2024/25 Barclays Women’s Super League season.

September 21, 2024 at 2:44 pm Leave a comment

Zwei irre Rekorde bei Man City

Manchester City’s Erling Haaland hat in den ersten vier Spielen der Premier League mit neun Toren einen Rekord von Wayne Rooney übertroffen: Rooney hatte 2011/12 acht Tore in den ersten vier Spielen von Manchester United erzielt (in einer Saison, in der West Ham nach dem Abstieg 2010/11 eine Etage tiefer um den sofortigen Wiederaufstieg aus der Championship kämpfte). Insgesamt wurde Rooney damals mit 27 Toren Torschützenkönig, eine Zahl, die Haaland nach vier von 38 Spielen bereits zu einem Drittel erreicht hat. 

Erling Haaland traf auch drei Mal gegen West Ham United

Der Norweger, der letzte Woche auch in der Nations League gegen Österreich das entscheidende Tor zum 2:1 Sieg schoss, hat mit seinen neun Premier League-Toren DREI MAL mehr Tore erzielt als irgendein anderer Spieler in den vier ersten Runden und sogar mehr Tore als jeder andere KLUB in der Liga (natürlich abgesehen von seinem eigenen Verein Man City). Chelsea, das nächste Woche gegen West Ham spielt, hat aktuell den zweitbesten Angriff der Liga; die „Blues“ haben bisher acht Mal ins Tor getroffen. Man City, das als einziges Team noch keinen Punkt abgegeben hat, erzielte bisher insgesamt 11 Tore, der Tabellenvorletzte Southampton traf in vier Spielen nur einmal.

Die Stimmung bei Haalands Verein ist trotzdem angespannt. Aber nicht wegen des Spitzenduells gegen Arsenal (das nach dem 1:0-Auswärtssieg gegen Tottenham im „North London Derby“ auf dem zweiten Tabellenplatz liegt), sondern wegen eines anderen Rekords: 115 (!) Anklagepunkte werden den „Sky Blues“ von der Premier League vorgeworfen. Am heutigen Montag startet vor einer unabhängigen Kommission die Anhörung. Im Raum steht der 115-fache Verstoß gegen Finanzregeln zwischen 2008 und 2023. Es geht um verdeckte Zahlungen an Spieler und Trainer, Verstöße gegen das Financial Fair Play der UEFA und das Verschleiern von Finanzinformationen. Vorgeworfen wird City, allein 35-mal nicht mit Ermittlern der Premier League kooperiert zu haben. 

Seit September 2008 gehört der seit 1894 als Manchester City FC firmierende Klub einem staatlichen Investmentunternehmen aus dem Emirat Abu Dhabi

Den „Cityzens“ drohen Geldbußen, Punkteabzüge und im Extremfall sogar der Ausschluss aus der Liga. Was der Erfahrung aus jedem anderen Finanzprozess zufolge eh nicht passieren wird, wie „Elf Freunde“ meint. Unter dem treffenden Titel „Scamchester City“ fragt man sich dort: Wenn all die Meistertitel, Pokalsiege und Champions-League-Titel auf Betrug und Schummelei basieren – was sind sie dann noch wert? Was sind die Tore von Erling Haaland dann noch wert? „Eigentlich so gut wie nichts“, lautet die doch etwas harte Antwort. Nun, der „insane record“ dieser Tormaschine Erling Haaland wird bestehen bleiben – ob aber auch all die Titel des Klubs aufrecht bleiben, wird sich weisen. 

Die Anhörung soll etwa zehn Wochen dauern, mit einem Urteil in dem beispiellosen Verfahren wird Anfang des kommenden Jahres gerechnet. Die UEFA hatte den Klub wegen ähnlicher Vergehen schon vor zehn Jahren zu einer hohen Geldstrafe verurteilt und 2020 für zwei Jahre vom Europapokal ausgeschlossen.

Dieses Urteil wurde jedoch vom Internationalen Sportgerichtshof TAS kassiert, die damit verbundene Geldstrafe von 25 auf 8 Millionen Pfund reduziert. Anschließend nahm die Premier League vor sechs Jahren eigene Ermittlungen auf, weil sie gemäss BBC „einen der grössten Finanzskandale im Sport“ wittert. Britische Medien sprechen vom „Fußball-Prozess des Jahrhunderts“, einem möglichen Präzedenzfall. 

Manager Pep Guardiola sagt dagegen: „Jeder ist unschuldig, bis das Gegenteil bewiesen ist.“ Das ist juristisch auch vollkommen korrekt. 

September 16, 2024 at 7:24 am Leave a comment

Fulham 1 West Ham 1

West Ham’s equaliser in minute 90+5 started with a throw-in: ▶️Instagram and was celebrated emphatically in front of West Ham’s passionate away support (cf. below).

I’m happy that this time the result at Craven Cottage was much better than at my last visit there. However there is still a lot of room for improvement for Julen Lopetegui and his team.

September 14, 2024 at 10:22 pm Leave a comment

Rapid Spieltermine UECL

August 31, 2024 at 8:44 pm Leave a comment

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