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Slaven Bilic and I: our first defeat in Vienna
23 Jun 2015
Guest Post for West Ham Till I Die
I have seen West Ham’s new manager Slaven Bilic “live” once, in the EURO 08 quarter final game at the “Ernst Happel Stadium” in Vienna, when Croatia was knocked out of the tournament by Turkey on penalties. As a West Ham fan, aware of Bilic`s history with the Hammers, I had supported the Croation team, and the manner in which Croatia lost the match all but reminded me of West Ham. So Slaven Bilic and I have already gone through our first “West Ham moments”, together, albeit seven years ago.
It was a sold-out game back in June 2008, for which I had got tickets by chance just an hour before the game. I had not been able to get home before the game to put on a West Ham shirt, but there were some fans dressed in claret and blue on the terraces. The atmosphere in the city of Vienna had been tense and overwhelming the whole day before the game. Both nationalities are represented quite strong in Austria, and the Croation fans as well as the Turkish supporters had been celebrating all day in the centre of Vienna, especially the Croatians having brought music bands and all kinds of flags and banners with them.
And it really was a thrilling and exciting game going into extra time, the score being 0-0 after 90 minutes. Croatia thought they had won it when Ivan Klasnic headed in Luka Modric’s cross with a minute of the overtime period to play. The Croatian players and Bilic, their coach, were all over the place, celebrating on the pitch with Bilic who had also run onto the lawn. It was a very emotional moment, but the final whistle had not been blown yet.
And for the third game running in this tournament, Turkey sensationally hit back at the death to level scores when Semih Senturk scored, with the aid of a deflection, from just inside the area. It was heart-break for Bilic and Croatia, falling from highest joy to utter dispair within one minute, and it was no surprise that Bilic’s team lost 1-3 on penalties and Turkey went through to the semi-finals to play Germany.
Well I’m sure you remember, West Ham also lost 1-3 on penalties to Liverpool in the FA Cup final 2006 after Steven Gerrard had levelled just seconds before the final whistle. And you remember that it’s an old habit of our beloved Hammers to concede a goal quite a short time after having scored themselves…
Hence I have already tasted my first defeat together with our new manager in a very emotional way, on June 21st, 2008 in Vienna.
I never will forget the moments when the “Ernst Happel” exploded after Croatia’s 1-0, with Bilic running unto the pitch with his arms in the air, and all the supporters of Croatia celebrating on the terraces around me, only to have to witness Turkey levelling just a minute later with the last kick of the game.
These are the emotions and moments we love football for, don’t we?
Welcome back, Slaven, to West Ham!
PP: Der Schleifer mit dem “guten Schmäh”
Max von “ABENTEUER FUSSBALL” brachte am 4. Mai dieses Interview mit dem RAPIDHAMMER. Fast zur gleichen Zeit wurde Peter Pacult offiziell als neuer Cheftrainer von Rasenballsport Leipzig präsentiert. Hier das Interview von “ABENTEUER FUSSBALL”, zugleich ein “Farewell” an Peter Pacult
Spätestens seit dem Debakel der Leipziger Bullen gegen Holstein Kiel Mitte Februar war auch dem letzten Optimisten in der Messestadt klar, dass es auf der Trainerposition eine Veränderung geben müsse. Trotz großzügiger Mittel war es Trainer Tomas Oral nicht gelungen, in der Mannschaft ein Feuer zu entfachen, der Aufstieg in die 3. Liga wurde verpasst. Damit geriet das Projekt RB bereits im zweiten Jahr mächtig ins Stocken. Doch wer sollte diese schwierige Aufgabe übernehmen, bei der man als Coach die Pflicht (Aufstieg) erfüllen muss und ansonsten eigentlich nur verlieren kann?
Im April kam dann Bewegung in die Sache: Zunächst wurde bekannt, dass Peter Pacult – früher bei 1860 München und Dynamo Dresden der Übungsleiter – in Gesprächen mit Red Bull über ein Engagement in Leipzig ist. Dies wurde von Pacults ehemaligem Arbeitgeber Rapid Wien jedoch schnell dementiert, doch nur zwei Tage nach der Meldung war Pacult dann plötzlich entlassen. Vertrauensbruch war der Vorwurf. Vergangene Woche dann verkündete zunächst Tomas Oral seinen definitiven Rücktritt zum Saisonende, letztes Wochenende meldeten diverse Medien, Pacult sei fix in Leipzig und plane schon für die neue Saison. Alleine die offizielle Bestätigung von Seiten des Vereins stand bis Mittwoch Nachmittag noch aus.
Seit Anfang April wurde also schon über Peter Pacult diskutiert. Die Frage wurde gestellt, ob er geeignet sei für die Rasenballer. Wie das klappen soll, mit dem “Grantler” Pacult beim Familienverein RB Leipzig. Als Außenstehender lassen sich diese Punkte nur schwer beantworten. Deshalb habe ich mir Hilfe geholt von Wolfgang, im Netz bekannt durch seinen Blog Rapidhammer. Er ist seit langen Jahren Fan des SK Rapid Wien, hat die Ära Pacult hautnah miterlebt und hat mir dazu einige Fragen beantwortet – mit interessanten, neuen Einblicken darauf, wie die Trennung in Wien abgelaufen ist. Außerdem kennt Wolfgang auch die andere, freundliche Seite des Peter Pacult und berichtet über dessen Trainingsmethoden.
Abenteuer Fussball: Am 9. April brachte die LVZ exklusiv die Meldung, dass Peter Pacult zur neuen Saison in Leipzig das Traineramt bei den Rasenballsportlern übernehmen wird. Schnell folgte ein Dementi aus Wien, wenige Tage, fast nur Stunden später war Pacult doch entlassen. Wie hast du diese ereignisreichen Tage erlebt? Hast du die Meldung für ein wildes Gerücht gehalten oder sie von Anfang an ernst genommen?
Wolfgang: Pacults Position war seit Monaten umstritten. Rapid kam in der Tabelle nicht so recht vom Fleck, Pacult traf nicht nachvollziehbare Personalentscheidungen, immer wieder hörte man vom schlechten Klima zwischen Mannschaft und Trainer. Das Verhältnis zum harten Kern der Anhänger, dem „Block West“, war schlecht wie schon lange nicht. Und nach dem Rücktritt von Sportdirektor Hörtnagl wollte Pacult keinen neuen Sportdirektor neben sich akzeptieren und ließ keine Gelegenheit aus, die „Unsinnigkeit“ eines für die erste Mannschaft zuständigen Managers aufzuzeigen. Und dann kam noch das Abendessen beim „Pfarrwirt“ in Döbling, das die Gerüchte über einen Wechsel zu RB überkochen ließ. Ich habe daher so wie die meisten Rapid-Anhänger nicht mehr geglaubt, dass Pacult seinen Vertrag bis 2012 erfüllen wird. Aber dass es so schnell mit Pacults Entlassung gehen würde, hat mich doch überrascht. Zuerst gab es am Sonntag, dem 10.4., die Pressemeldung, dass Pacult bestätigt habe, dass nichts an den RB-Gerüchten dran sei … und Montag Früh dann plötzlich die Entlassung wegen „Vertrauensverlust“! Auch wenn das Dementi am Sonntag niemand mehr so richtig geglaubt hat, die Entlassung nur einen Tag später war schon krass!
Abenteuer Fussball: War der ausschlaggebende Grund für Pacults Entlassung nur die verschwiegene Weinverkostung mit Didi Mateschitz, oder hat Rapid die Chance genutzt, sich einem Problem zu entledigen?
Wolfgang: Die Weinverkostung war sehr unschön, schließlich ist „Red Bull“ das erklärte Feindbild jedes aufrechten Rapid-Fans einschließlich Klub-Präsident Edlinger. Aber es war nur die Spitze des Eisbergs, in Wahrheit war das Verhältnis Präsidium – Trainer schon seit einiger Zeit nicht mehr das beste. Und ich halte die Sache mit der Pressemeldung vom Sonntag für eine taktische Meisterleistung von Rapid: durch die klare Absage an Red Bull, die man Pacult in den Mund gelegt hatte, tappte der Trainer, dem Ehrlichkeit sehr wichtig ist, in die Falle und war genötigt, dem Klub gegenüber zu sagen, dass man das „so nicht schreiben kann“. Damit musste PP sein Versteckspiel aufgeben und als er am nächsten Tag auch nicht zum Training erschien – ob entschuldigt oder unentschuldigt, wird von beiden Seiten unterschiedlich dargestellt – konnte Rapid mit gutem Grund von „Vertrauensverlust“ sprechen und die Entlassung verkünden.
Abenteuer Fussball: Pacult war knapp fünf Jahre Rapid-Coach. Wie beurteilst du diese Zeit aus sportlicher Sicht?
Wolfgang: Aus sportlicher Sicht hatte Rapid eine sehr erfolgreiche Zeit unter Pacult. Der 32. Meistertitel und die zweimalige Qualifikation für die Gruppenphase der Europa League, wobei jedes Mal mit Aston Villa ein Klub aus der englischen Liga ausgeschaltet wurde, sowie ein 3:0 Heimsieg gegen den HSV sind Erfolge, die uns in den letzten Jahren sehr viel Freude bereitet haben. Zu meiner Aussage in einem Artikel für ein schottisches Fanzine, „Pacult is the most successful manager of Rapid since Otto Baric and Ernst Dokupil who both reached a European Cup Winner’s Final in 1985 and 1996 respectively”, stehe ich nach wie vor, auch wenn man sich abgesehen vom schon heute legendären 3:0 gegen den damals ungeschlagenen deutschen Tabellenführer HSV in Wien in den EL-Gruppenspielen nicht gerade mit Ruhm bekleckern konnte. Pacult hat Rapid mit dem Erreichen der EL-Gruppenphase, in der Rapid jeweils die meisten Zuschauer aller beteiligten Klubs hatte, und dem Einbau junger unbekannter Spieler in die erste Mannschaft, die dann um hohe Transfersummen nach England, Schottland und Italien wechselten, viel Geld verdient. Heute steht der Klub nach vielen Jahren wieder schuldenfrei da – dafür ist Pacult keinesfalls allein verantwortlich, aber ohne ihn hätte es diese Erfolge sicher nicht gegeben.
Abenteuer Fussball: Menschlich gilt Pacult als schwieriger Typ, bei youtube finden sich Videos von Wortgefechten mit Journalisten. Karsten Oswald, unter Pacult Spieler bei Dynamo Dresden, bezeichnete ihn als “menschliche Katastrophe”. Was gibt es aus Wien zu diesem Gesichtspunkt zu berichten?
Wolfgang: Pacult ist ein äußerst eigenwilliger, aber auch ehrlicher Mensch, der sich wenig darum kümmert, wie das wirkt, was er sagt oder tut. Er hat immer „sein Ding durchgezogen“ und sich wenig darum geschert, wie das wirkte und wie andere damit zurecht kamen. Auch Erklärungen waren seine Sache nicht, weder beim plötzlichen Austausch seines Assistenteams vor zwei Jahren noch beim Wechsel des Tormanns im letzten Sommer. Solange die Erfolge da waren, kein Problem! Auch dass die Spieler angeblich von einem Tag auf den anderen nicht wussten, wann am nächsten Tag das Training stattfand, und dass Pacult bei Interviews gerne die Journalisten rüffelte, waren eben Pacult’sche Eigenheiten, die man hinnahm und auch amüsant fand. Aber seit es sportlich nicht mehr ganz so rund lief, stellte man den immer einsamer wirkenden Coach durchaus in Frage.
Auf die Spieler bei Pacults neuem Klub wartet sicher strenge Disziplin und ein hartes Training – Pacults Konditionseinheiten vor Saisonbeginn (Stichwort „Lauftraining“) sind gefürchtet – sowie ein eher wortkarger, autoritäter „Chef“, kein Kumpel. Pacult hat unter der harten Schale aber einen sehr sympathischen Kern, einen guten „Schmäh“ und kann abseits der Fernsehkameras sehr nett sein. Nach dem Training oder bei Fanklubtreffen konnte man einen durchaus freundlichen, zum Scherzen aufgelegten echten Wiener treffen. Wer auch diesen Pacult kennt, bedauert seinen wohl für beide Seiten unrühmlichen Abgang von Rapid umso mehr!
Abenteuer Fussball: Ist der Trainer und Mensch Peter Pacult verträglich mit der Red Bull-Philosophie? Glaubst du, er würde beim RB-Projekt in Leipzig Erfolg haben?
Wolfgang: Pacult ordnet dem Erfolg alles unter, hat bewiesen, dass er junge Spieler erfolgreich in die Mannschaft einbauen kann, und kennt auch den deutschen Fußball aus seiner aktiven und seiner Trainerzeit sehr gut. Für den geplanten „Durchmarsch“ von RB Leipzig in die Bundesliga könnte er der richtige Mann sein. Ich glaube, dass er in Leipzig durchaus Erfolg haben wird. Sobald das Ziel erreicht ist, wird sich aber Red Bull wahrscheinlich einen Trainer mit höherem „Glamour-Faktor“ holen.
Abenteuer Fussball: In Leipzig wächst der Bullen-Verein nur langsam, muss hart um die Gunst der Zuschauer kämpfen. In Salzburg ist es nun schon sechs Jahre her, dass sich Red Bull bei der damaligen Austria eingekauft hat. Ist dort dahingehend eine positive Entwicklung zu verzeichnen oder herrscht eher Stagnation?
Wolfgang: Seit die Bullen heuer weder in der Europa League noch in der österreichischen Bundesliga besonders erfolgreich ist, hat man in Salzburg mit einem Zuschauerrückgang zu kämpfen. Die Red Bull-Fans sind für mich zum Großteil „Schönwetter-Fans“, die bei Misserfolgen schnell das Interesse verlieren. Das Ziel, sich für die Champions League zu qualifizieren, wurde noch nie erreicht und in dieser Saison war man auch in der Europa League sehr schwach. Die Salzburger Mannschaft ist ein „Durchhaus“, jeden Sommer wechselt man das Spielerpersonal aus und kauft großteils Ausländer ein, da ist keine Kontinuität erkennbar. Kein Wunder, dass man mit einem solchen nicht eingespielten Team noch nie in die CL kommen konnte. Also: Stagnation und sogar Rückschritt. Man hört allerdings, dass sich das nun ändern soll, vielleicht sogar der aktuelle „Interimstrainer“ dauerhaft installiert werden soll. Mal abwarten…
Abenteuer Fussball: Zum Abschluss noch ein Blick zurück zu Rapid: Wie geht es bei den Hütteldorfern nach Pacults Abschied weiter?
Wolfgang: „Interimstrainer“ Zoran Barisic hat Pacult bis jetzt gut ersetzt, wird aber wohl nicht zum neuen Cheftrainer bestellt werden, zumal ihm die notwendige UEFA-Lizenz noch fehlt. Ich wünsche mir den besonnenen, zuletzt in Österreich sehr erfolgreichen Ex-Rapidler Peter Schöttel oder auch Eli Guttmann von Hapoel Tel Aviv als neuen Trainer. Die Bestellung wird wohl noch ein paar Wochen auf sich warten lassen, aber dann sollte wieder Ruhe im Verein einkehren, damit man die Vorbereitung auf die nächste Saison rechtzeitig und ungestört in Angriff nehmen kann. Viel hängt natürlich davon ab, ob man sich für den Europacup qualifizieren kann (ein 3. Platz in der Bundesliga oder der Cupsieg sind dafür notwendig). Am Mittwoch muss Rapid im Cup-Semifinale auswärts gegen Ried antreten. Da MUSS ein Sieg her, das ist klar! Und nächste Saison gehen wir natürlich auf den 33. Meistertitel los!
Vielen Dank an Wolfgang für die ausführlichen Antworten und interessanten Einblicke. Ihr könnt ihn auch bei twitter folgen, unter dem Account @rapidhammer.
PS: In Ried hat der SK Rapid das Cup-Semifinale gegen SV Ried “natürlich” verloren (1:2 nach 1:0-Führung)! Jetzt könnte es sehr eng werden mit der Qualifikation für die Europa League!
“Fußball und Intelligenz schließen einander nicht unbedingt aus”
Gesendet auf OKTO TV, Dezember 2010
55 years ago: West Ham United 1-1 Rapid Wien
Durch den Fußball-Blog RAPIDHAMMER sind sie seit dreieinhalb Jahren im Internet vereint: der ursprünglich als 1. Wiener Arbeiter Fußball-Club gegründete “Sportklub Rapid” aus Wien-Hütteldorf und die bei ihrer Gründung als Thames Ironworks firmierenden “Hammers” aus dem Londoner Eastend. Im wirklichen Fußball-Leben sind die beiden Kultklubs aber erst- und letztmals vor genau 55 Jahren auf dem selben Rasen gestanden.
Ein einziges Mal trafen die beiden “Arbeiterklubs” bisher aufeinander: vor 55 Jahren im Londoner Upton Park-Stadion von West Ham United. Am 15. November 1955 endete ein Freundschaftsspiel zwischen West Ham United und Rapid mit einem auch für heutige Verhältnisse typischen Ergebnis: unentschieden.
Beim 1:1, über das in einem heute vor genau 55 Jahren erschienenen Zeitungsartikel aus der “Arbeiter-Zeitung” vom 17. November 1955 berichtet wird, erzielte Robert Dienst in der 10. Minute den Führungstreffer für Rapid. (Wie heute: West Ham liegt im eigenen Stadion meist schon bald nach dem Anpfiff hinten!)
Der Ausgleich in dem “under the lights” ausgetragenen Match – West Ham hatte zwei Jahre zuvor Flutlicht im Boleyn Ground installiert – fiel noch in der ersten Hälfte. Torschütze war Billy Dare (siehe den englischsprachigen Zeitungsartikel, in dem besonders Rapid Torhüter Gartner und Gerhard Hanappi hervorgehoben werden). Die offenbar recht hart geführte Partie (“Mehr Kampf als Spiel” schrieb die AZ!) endete schließlich 1:1, wobei Rapid vor 20.000 Zuschauern mit folgender Mannschaft spielte:
Gartner; Halla, Golobic, Hanappi, Höltl, Dienst, Probst, Bertalan, Bilek, Riegler, R. Körner

Am Wochenende vor dem Freundschaftsspiel hatte Rapid übrigens gegen die Admira auswärts 5:3 gewonnen (Tore: Bertalan, Dienst 2, Riegler 2) und 14 Tage später demolierte man auf der heimischen “Pfarrwiese” Sturm Graz mit 7:1 (Tore: Bertalan, Dienst 4, A. Körner, Riegler). Aber während Rapid in diesen beiden Spielen nur 7000 bzw 3500 Zuschauer sehen wollten, spielte man in London vor 20.000! Die vom großen Gerhard Hanappi geführte Rapid wurde in der Saison 1955/56 mit 43 Punkten (26 Spiele) österreichischer Meister vor Wacker Wien und Vienna, die höchste Zuschauerzahl erreichte man mit 45.000 im Wiener Stadion gegen Wacker (3:3).
West Ham dagegen war 1955 ein Zweitdivisionär und sollte das noch bis zum Aufstieg 1958 bleiben. Vor und nach dem “friendly” gegen Rapid spielte man gegen den späteren Absteiger Hull City und verlor auswärts 1:3 (Tor: Ken Tucker). Am Wochenende danach gegen Nottingham Forest setzte es eine 1:2-Heimniederlage (Tor: Harry Hooper). 1955/56 wurde man in der Second Division schließlich Sechzehnter von 22 Klubs mit 39 Punkten aus 42 Spielen.
Credits: Die Information über den Zeitungsartikel aus der “AZ” verdanke ich Herrn Pichler vom Rapid-Archiv. Das Foto des Programms und des englischen Zeitungsartikels stammen aus dem Matchday Programme vom Europa League Spiel WHU – Rapid am 30. September 2021. Die Daten von West Ham United können durch Klicken auf die obigen Jahreszahlen abgerufen werden!
“Rapid kennt man überall in Europa”
Jan Vennegoor of Hesselink: “West Ham hat ‘Bubbles’, aber Rapid hat Andy Marek!”
“He appears to have a heart made out of the sun”, kommentierte Freund Sam von Football United dieses Foto von Jan Vennegoor of Hesselink und dem RAPIDHAMMER.
Nun es handelt sich zwar nur um das reflektierende Symbol des Sportartikelherstellers, dessen Dressen der SK Rapid trägt. Aber der frühere holländische Teamstürmer (19 Einberufungen), der seit September für den SK Rapid Wien spielt, hat wirklich ein sonniges, freundliches Gemüt und ist für mich ein echter Sympathieträger.
Der “Klub der Freunde des S.C. Rapid” lud Adte Nuhiu, Raimund Hedl, Thomas Hinum und eben Jan VoH zur Mitgliederversammlung und der Holländer stellte sich dabei als im Deutschen durchaus sprachgewandt heraus. Vor allem am Ende des Abends plauderte er frisch drauf los, sodass man glauben hätte können, Jan sei schon seit Jahren – und nicht erst seit elf Wochen in Wien.
Vor Kurzem flatterte aber endlich eine Mitteilung der Staatsanwaltschaft Ried ins Haus: Das Verfahren wurde eingestellt – und das, ohne dass Jan VoH zu einer Einvernahme gebeten worden wäre. Anscheinend hatte sich der Staatsanwalt das Video vom Ried-Spiel angeschaut und befunden, dass da von einem strafbaren Tatbestand überhaupt keine Spur war. (Leider konnte die StA bei dieser Gelegenheit Adte Nuhius reguläres, vom Schiri aber nicht gegebenes Tor nicht nachträglich anerkennen – dann hätte der junge Rapid-Stürmer “Nutschi” [Bild] endlich seinen ersten Bundesliga-Treffer auf dem Konto!)England ist eine andere Welt, aber österreichische Spieler sind “sehr fit”
Come on you boys in green!
On Thursday evening Rapid Vienna will play its second Europa League home game (against CSKA Sofia) – again in front of a full Ernst Happel Stadium packed with 50,000 fans.
Rapid Vienna’s own ground, the Gerhard Hanappi Stadium, is too small for big international games and therefore the club has had to move to the “Ernst Happel” for their Europa League games. The ground former called “Praterstadion” (left) was built in 1930 and had a capacity of more than 90,000 spectators after having been developed in the fifties. At this time Rapid beat Real Madrid 3-1 in the first game in the new stadium and later the Austrian national team beat Spain 3-0 and the Soviet Union 3-1 in front of a record crowd of 90,726.
My favourite games
Later the capacity was reduced to 70,000 due to installing seats instead of terraces, but the upper stands remained without seats until 1986 when the stadium got a roof and was made an all-seater. Still one of my favourite games there is a World Cup qualifier against the German Democratic Republic in 1976 when 70,000 seemed to be able to cheer Austria to victory, but the goal that was meant to be the 2-1 for Austria was disallowed by a crazy referee from Wales, Mr. Reynolds. Austria’s goalgetter Hans Krankl who lost his head was red-carded and Austria had to be happy with a 1-1. Nevertheless Austria was able to qualify after another draw away against GDR and an away win against Turkey, and at the finals in Argentina they famously beat Germany 3-2. Hans Krankl scored two goals, Austria went crazy and the famous goalgetter was transferred from Rapid Vienna to Barcelona after the World Cup where he was named “goleador” and helped Barcelona win their first European Cup trophy.
When the “Praterstadion” was reopened after having got a roof in 1986, 55,000 were able to celebrate another victory against Austria’s old foes Germany: this time Austria won 4-1. In 1993 the ground was renamed after the famous Austrian and Rapid player and manager Ernst Happel who had died the year before. In 2008 the EURO final took place in the Ernst Happel Stadium in Vienna which now holds approximately 50,000 fans. Austria’s 1-1 in the group stage against Poland is one of my other favourite games having been played there, but above all stands a lot of famous Rapid victories, the latest of them a 3-0 against Hamburger SV in the Europa League last year.
Tremendous atmosphere
Though the “Ernst Happel” has a running track and hence isn’t really loved by the Rapid supporters who prefer to watch their team in their own ground, the Gerhard Hanappi Stadium in Vienna’s fourteenth district Hütteldorf, the atmosphere at Rapid’s international games always is tremendous (right: “choreo” before kick-off; Rapid v Besiktas). The “Happel Stadium” was virtually sold out within less than a week from the start of selling Europa League three-games-tickets, and it took me and a friend almost five hours of queuing up to get hold of the much-demanded tickets for Rapid’s home games against Besiktas Istanbul, Sofia and Porto.
I’m sure the atmosphere on Thursday evening will be great again despite of the running track around the pitch and despite of Rapid’s weak league performances in the last weeks. Rapid’s skipper Steffen Hofmann as well as Dutch forward Jan Vennegoor of Hesselink, a former Celtic and Hull City player, will miss the game because of injuries. Two weeks ago Rapid beat CSKA 2-0 in Sofia when both Hofmann and VoH scored, but now the Bulgarian side arrives with a new coach and two back-to-back victories.
Come on you boys in green!
I’m looking forward to an interesting evening, being part of one of the greatest support throughout Europe. After having eliminated Aston Villa Rapid has lost its first two Europa League games, but now after the 2-0 away against CSKA they are back to winning ways. If the Green-Whites keep their nerves they will be able to beat CSKA Sofia again and keep their chance of making the next round of the Europa League! “Come on you boys in green!”
Read more: http://rapidhammer.footballunited.com/#ixzz14G9UMjXN
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SK Rapid – SV Mattersburg 2:0

Adte Nuhiu gegen Aston Villa oder West Ham? Nein, es war nur Mattersburg in neuen UMBRO-Dressen!

Die Mannschaft sagt "Danke" nach dem 2-0 gegen Mattersburg
… und am selben Tag verlor Europa League-Gegner Aston Villa gegen Premier League-Aufsteiger Newcastle 0:6.
Das wird noch spannend am Donnerstag beim “second leg” !
RECHT SPORTlich 2
Freitag, den 30. Juli, fand in Klagenfurt zum zweiten Mal die Tagung “RECHT SPORTlich – aktuelle Rechtsfragen des Sports” statt.
Über 50 Teilnehmer hörten im Sportpark Wörthersee Stadion Vorträge von Univ.-Prof. Wolfgang Holzer und Rechtsanwalt René Haumer zu zivilrechtlichen und strafrechtlichen Fragen von Sportverletzungen sowie von Univ.-Ass. Julia Schürz zum Thema “Minderjährige in Sportvereinen”. Mag. Pia Haschke, Fachexpertin des österreichischen Sportministeriums für internationale Doping-Angelegenheiten, setzte sich schließlich mit “Markenrecht und Sport”, einem nicht erst seit dem Auftritt der “Bear Babes” bei der WM in Südafrika interessanten Thema, auseinander.
Das große Interesse und die anregenden Diskussionen zeigten, dass die von der Universität Klagenfurt (Ass.-Prof. Dr. Doris Hattenberger, Institut für Rechtswissenschaft) und Dr. Wolfgang Berger von der Rechtsanwaltskanzlei HASLINGER / NAGELE & PARTNER organisierte Veranstaltung auch heuer wieder den Nerv des an Recht und Sport interessierten Publikums getroffen hat.
Die im Vorjahr bei RECHT SPORTlich 1 gehaltenen Vorträge wurden mittlerweile im Verlag MANZ veröffentlicht.
Rapid: Das neue Lied
Zum Saisonauftakt ins “Frühjahr” war’s leider das alte Lied: wie im Vorjahr verlor Rapid sein erstes Spiel nach der Winterpause, diesmal deutlich mit 2:4 gegen den LASK in Linz.
Nach einem weiteren Auswärtsspiel gegen Wr. Neustadt geht’s dann in zwei Wochen endlich wieder im St. Hanappi Stadion los!
Und da sollte dann auch möglichst oft das neue Lied erklingen, um Gegner Red Bull Salzburg wieder vom (dann möglichen) ersten Tabellenrang zu holen. Es gibt nämlich eine neue Torhymne beim SK Rapid, das von Roman Gregory komponierte Rapid-Lied “Wir sind Rapid”.
Hier zum Vergleich:
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und NEU:







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