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West Ham draw first leg with Lyon
West Ham United and Lyon traded goals at the start of the second half to leave our UEFA Europa League quarter-final first leg finely poised at 1-1.

Aaron Cresswell was red carded at the end of the first half for pulling Moussa Dembélé back as he ran clear in the right channel. His touch looked to have taken him wide of goal, but not in the eyes of referee Felix Zwayer, who sent the left-back for an early bath.
It was the Hammers who struck first, though, Jarrod Bowen seizing on an error from away defender JérÎme Boateng to convert from close range.
With 66 minutes played, Tanguy Ndombélé hit back, knocking home from six yards out after Alphonse Areola could only touch a low cross back out.

The quarterfinal between Eintracht Frankfurt and Barcelona ended with the same result as the tie at London Stadium. The home team had also taken the lead, but FC Barcelona managed to equalise in the 66th minute, the same minute in which Lyon scored against West Ham. And Frankfurt player Tuta was red-carded like Aaron Cresswell, albeit in the second half.
âIt was not a good performance,â West Ham manager David Moyes had to admit, âbut it was a good, resilient performance defensively.” After Cresswellâs dismissal the Hammers could be happy that the score in London was only 1-1. It could easily have been Lyon to take a lead back to France from London.
Though West Ham have a mountain to climb in the return leg, winning in Lyon is possible if the Hammers keep eleven players on the pitch. Come on you Irons!
Endlich wieder Viertelfinale!
Zum ersten Mal seit 41 Jahren spielen die Hammers wieder in einem europĂ€ischen Cup-Viertelfinale. Im FrĂŒhjahr 1981 war der Gegner im Cup der Cupsieger 1980/81 Dinamo Tiflis. Gegen den spĂ€teren Europacupsieger schied der damalige Zweitligist West Ham mit einem Gesamtscore von 2:4 (1:4 zu Hause und 1:0 in Georgien) aus. 1976 dagegen gewann man auf dem Weg ins Finale des Cups der Cupsieger 1975/76 das quarter final gegen Den Haag zuerst auswĂ€rts 4:2 und verlor dann zu Hause 1:3. Damals reichte das aufgrund der AuswĂ€rtstorregel, die in der aktuellen Europacup-Saison nicht mehr gilt, fĂŒr den Aufstieg.

Im Semifinale 1976 wartete dann auf das damals von John Lyall trainierte West Ham mit Eintracht Frankfurt exakt jener potentielle Semifinal-Gegner, der es auch heuer werden könnte, wenn die Deutschen Barcelona eliminieren wĂŒrden. 1976 gewann West Ham gegen die Eintracht im Upton Park 3:1 und machte damit ein 1:2-Defizit aus dem first leg wett. Das Finale gegen Anderlecht, eines der besten Teams der Siebzigerjahre, verloren die Hammers dann in BrĂŒssel mit 2:4 (Tore: Patsy Holland, Keith Robson; Rensenbrink 2, van der Elst 2).
Aber nun zurĂŒck in die Gegenwart! Da wartet mit Olympique Lyon ein erfahrener Europacup-Fighter.

Der französische Europa League-Viertelfinal-Gegner der Hammers liegt aktuell zwar nur im Mittelfeld der französischen Liga, spielte aber in den vergangenen Saisonen regelmĂ€Ăig im Europacup – oftmals auch in der Champions League, in der man zweimal ins Halbfinale kam.
Lyon siegte am Wochenende ebenso wie West Ham in der nationalen Liga. Und wie die Irons gewann man gegen einen NachzĂŒgler: 3:2 gegen Angers (Tore: Moussa DembĂ©lĂ© 2; Tete). Der siebenfache französische Meister (zuletzt 2008) und fĂŒnffache Pokalsieger (zuletzt 2012) ist durch diesen Sieg in der Ligue 1 vom zehnten auf den neunten Platz vorgestoĂen.
Auch wenn es heuer in der Liga fĂŒr Olympique nicht so gut lĂ€uft, Lyon ist ein starker Europacup-Fighter. Viermal kamen die WeiĂ-Rot-Blauen aus der 150 km westlich von Genf gelegenen Stadt am Zusammenfluss von RhĂŽne und SaĂŽne schon in ein EC-Semifinale. Zuletzt war das 2020 das Halbfinale der Champions League (0:3 im Estadio da Luz in Lissabon gegen den spĂ€teren Sieger Bayern MĂŒnchen), 2017 war man im Semifinale der Europa League (Gesamtscore 4:5 gegen Ajax Amsterdam). Auf dem Weg ins aktuelle Europa League-Viertelfinale besiegte Lyon im Achtelfinale den FC Porto. Man gewann zuerst Anfang MĂ€rz 1:0 auswĂ€rts (Tor: Lucas Paqueta) und spielte dann zu Hause 1:1 (Tor: DembĂ©lĂ©).
Ein Spaziergang wird das nicht fĂŒr West Ham, ganz im Gegenteil. Das meint der frĂŒhere West Ham-Midfielder (1998-2001) Marc Keller, der Franzose ist und den französischen FuĂball sehr gut kennt. Auf West Hamâs Website ist folgende Aussage ĂŒber Lyon zu lesen:
âFor many years, Lyon have been used to fighting for a place in the top three and, although they arenât doing so well as usual in the league at the moment, believe me, theyâll be heavily focused on this Europa League quarter-final because itâs now become their best route into next seasonâs Champions League.â
Ăhnliche Ăberlegungen und Ziele also wie bei West Ham, das ja auch nur AuĂenseiterchancen auf Platz 4 in der Premier League hat! Lyon fehlen derzeit acht Punkte auf den dritten Platz, der ihnen in Frankreich einen Platz in der CL-Qualifikation sichern wĂŒrde. Bei West Ham könnten es sogar neun fehlende Punkte sein, wenn man berĂŒcksichtigt, dass Arsenal zwei Spiele weniger ausgetragen hat und aktuell dennoch 3 Punkte vor den Hammers liegt.

Es wird wohl ein ausgeglichenes Duell werden zwischen den im Olympiastadion spielenden Hammers und den Olympioniken aus Lyon. Gute Chancen haben die Hammers allemal, dass sie das Semifinale gegen Eintracht Frankfurt oder Barcelona erreichen, aber Lyon wird es ihnen nicht leicht machen! Hammers-Talisman Declan Rice (Bild) ist auĂerdem âgelbbelastetâ. Wenn er eine Verwarnung kassiert, muss er im nĂ€chsten Spiel pausieren.
Come on you Irons â
Wer ist denn da plötzlich Vierter?

Die 31. Runde der Premier League brachte am Sonntag Nachmittag einen 2:1 Sieg von West Ham ĂŒber NachzĂŒgler Everton. Der langjĂ€hrige Everton-Manager David Moyes besiegte also Frank Lampard, der bekanntlich am Beginn seiner Karriere bei den Hammers spielte und nun als Nachfolger von Rafa Benitez die Toffees vor dem Abstieg bewahren soll. Kurzzeitig kletterte West Ham damit auf Platz 5 der Tabelle, aber im Abendspiel besiegte Tottenham den Saudi-Klub Newcastle United klar mit 5:1.

Dass Tottenham 5:1 gewonnen hat, bedeutet zumindest bis Montag Abend Platz 4 fĂŒr die Spurs, West Ham rutschte wieder auf den sechsten Tabellenrang zurĂŒck. Tottenham hat nun gegenĂŒber West Ham und Arsenal das bessere TorverhĂ€ltnis und mischt im Kampf um den vierten Champions League-Platz mit. Arsenal hat aber noch zwei Spiele weniger als Tottenham und drei weniger als die Hammers. Nun spielt am Montag auswĂ€rts im SĂŒden von London gegen Crystal Palace.
ZurĂŒck zu West Hamâs Sieg am Sonntag Nachmittag im London Stadium: Da gab es ein wunderschönes Tor, das die Hammers-Fans an Dimitri Payet erinnerte, der 2015/16 und im Herbst 2016 fĂŒr die Hammers zauberte: ein FreistoĂ von Aaron Cresswell ĂŒber die Mauer ging genau ins Kreuzeck, England-Keeper Pickford im Tor von Everton hatte keine Chance!
Nach Evertonâs Ausgleich machte dann Jarrod Bowen bei seinem Comeback nach Verletzungspause das 2:1 nach Assist von Michail Antonio. In 31 Spielen haben die Irons nun 51 Punkte und 51:40 Tore erreicht, die Spurs haben nach ihrem Torfestival gegen Newcastle aber nun schon 52 Tore erzielt, die sogenannten âGunnersâ von Arsenal halten dagegen bei nur 44.

Und wie geht es weiter bei West Ham?
Am Donnerstag kommt Olympique Lyon ins London Stadium zum Europa League-Hinspiel; am Sonntag spielt West Ham dann in der Premier League auswÀrts gegen Brentford (das am Samstag sensationell Chelsea an der Stamford Bridge mit 4:1 besiegte; man of the match Christian Eriksen, der Mann mit dem Herzschrittmacher).
Ein Spaziergang werden die nĂ€chsten Matches nicht fĂŒr West Ham, weder am Donnerstag noch am Sonntag – ganz im Gegenteil! Mit Olympique Lyon kommt ein erfahrener Europacupfighter – vor zwei Jahren sogar Teilnehmer am Champions League-Finalturnier in Portugal – ins London Stadium. Und der FC Brentford ist aktuell zwar nur 14. in der Premier League, doch der Aufsteiger hat von den letzten vier Spielen drei gewonnen.
Auf gehtâs also, West Ham, das wird eine intensive Woche! âCome on you Irons!â â
Winter-WM ausgelost

Gestern, Freitag, wurden die acht WM-Gruppen der Qatar-Winter-WM (21. November bis 18. Dezember 2022) ausgelost. Europameister Italien fehlt das zweite Mal hinter einander bei der WM. Ăsterreich war das letzte Mal im letzten Jahrhundert dabei⊠Wen interessiertâs?

Was ist los mit FuĂball-Wien?
Einst war Wien der Nabel der FuĂballwelt. Hier wurde die erste Profimeisterschaft auf dem Kontinent ausgetragen, hier wurden europĂ€ische Turniere erdacht und taktische Systeme erfunden, hier begeisterte der FuĂball die Fans ebenso wie das Feuilleton. Doch diese Zeiten sind lange vorbei. Noch nie warteten Wiener Vereine so lange auf einen Meistertitel wie jetzt.

Der SK Rapid erlebt die lĂ€ngste Durststrecke seit der GrĂŒndung – 14 Saisonen ohne Titel sind es mittlerweile – und die Austria hat zwar den letzten Meistertitel erst 2013 und den letzten Cupsieg 2009 gefeiert, sie sorgt aber mit einem riesigen Schuldenberg fĂŒr Schlagzeilen. Immerhin sind die Wiener Bundesligaklubs heuer erstmals seit EinfĂŒhrung des neuen Meisterschaftsmodus beide in die Meistergruppe gekommen – wenn auch ohne Chance, dem Serienmeister der letzten Jahre, Red Bull Salzburg, den Titel streitig machen zu können. Und auch das Duell RBS gegen SCR am Sonntag wird wohl kaum eine Wiener Ăberraschung bringenâŠ

Der Wiener Sport-Club kennt die höchste Spielklasse nur noch als ferne Erinnerung, und die Vienna tingelte nach einem Konkurs die letzten Jahre ĂŒber die UnterhausplĂ€tze der Stadtligen, hofft aber jetzt immerhin auf den baldigen Aufstieg in die 2. Liga.
Gleichzeitig tut sich etwas in Wien. Bei den gröĂeren Vereinen haben verschiedene Spielarten von Fankultur Einzug gehalten, auf den zahlreichen kleinen PlĂ€tze sind neben den StammgĂ€sten immer wieder Groundhopper von nah und fern zu sehen, die fĂŒr die Wiener Liga schwĂ€rmen, und tausende spielen Woche fĂŒr Woche hier FuĂball â ob im Verein oder selbstorganisiert.
Wie steht es also um die FuĂballstadt Wien?
Dieser Frage geht die FuĂballzeitschrift âballestererâ in einer Sonderausgabe nach, der âballesterer bibliothekâ.

Und der Club 2Ă11 widmet sich am 5. April 2022, 19 Uhr, in der HauptbĂŒcherei, Urban Loritz Platz 2a, 1070 Wien, dem Thema âFuĂball in Wienâ mit einer Podiumsdiskussion mit Vertretern und Vertreterinnen der Klubs, die die FuĂballstadt Wien geprĂ€gt haben.
Podium:
- Nina Burger (First Vienna FC)
- Sabine Eder (USC Landhaus)
- Steffen Hofmann (SK Rapid)
- Christian Kirchengast (Floridsdorfer AC)
- Herbert Prohaska (FK Austria Wien)
- Wolfgang Raml (Wiener Sport-Club)
- Andi Ogris (FK Austria Wien)
Moderation: Jakob Rosenberg, (ballesterer)
Eine Ticket-Reservierung ist möglich auf: | https://ticket.wien.gv.at/M13STB/ |
FA Cup to affect WHU fixture list
The FA has confirmed the schedules for the 2021-22 Emirates FA Cup and Vitality Womenâs FA Cup semi-finals. The semi-finals are going to be played on the 15th and 16th of April. The respective winners then will play the men’s final on 14 May, 5.30 p.m. (BST), and the women’s final on 15 May 2022. Contrary to the men’s team, West Ham women are still in the FA Cup. After a 1-0 win over Ipswich they face Manchester City in the semi-final on 16 April, 12.15 p.m.

West Ham men’s team were knocked out of the Cup this season in the 5th round by Southampton and therefore their fixture list could only be affected if their opponent on the weekend of the FA Cup final, Manchester City, would reach the final by beating Liverpool in the semis. West Ham women though will play the club from the blue side of Manchester on the road to Wembley.
The Emirates FA Cup
âą Saturday 16 April: Manchester City v Liverpool at 3.30pm BST on BBC One and BBC iPlayer (UK only)
âą Sunday 17 April: Chelsea v Crystal Palace at 4.30pm BST on ITV, ITV Hub, STV and UTV (UK only)
Comprehensive radio coverage of the Emirates FA Cup semi-finals will also be provided by BBC 5 Live and talkSPORT.If you’re outside the UK, then please see our list of global broadcast partners for details on how to watch the Emirates FA Cup semi-finals. If you’re outside the UK and in a territory with no BFAWSL broadcast deal, then you can watch the semi-finals live on The FA Player.

The Vitality Womenâs FA Cup
West Ham women will play their semi-final against tough opponents Manchester City at home on 16 April at Dagenham & Redbridgeâs Chigwell Construction Stadium on Victoria Road. In 2019 Hammers Women reached the FA Cup final against Manchester City. West Ham had impressed many during their maiden WSL campaign 2018/19 and rewarded themselves with reaching the FA Cup final for the first time in their history. Manchester City won the game 3-0 with three second-half goals.
âą Saturday 16 April: West Ham United v Manchester City at 12.15pm BST, Chigwell Construction Stadium, broadcasted on BBC One and BBC iPlayer (UK only)
âą Sunday 17 April: Arsenal v Chelsea at 12.30pm BST on BBC Two and BBC iPlayer (UK only)
If you’re outside the UK, then please see this list of global broadcast partners for details on how to watch the Emirates FA Cup semi-finals. If you’re outside the UK and in a territory with no BFAWSL broadcast deal, then you can watch the semi-finals live on The FA Player.
âPositivâ

“Wos?! Se ham gar ka Gastritis – was red i mit Ihnen, Se Nebochant?!“
(Bronner/Qualtinger, “Travnicek in der Apotheke” 1958)
Ich habe in den mehr als zwei Jahren, die uns die Corona-Pandemie nun schon in Atem hĂ€lt, immer wieder ĂŒber sie geschrieben. Bisher aber nur theoretischâŠ
Doch nun hat das Virus in seiner aktuellen đŠ mikron-Variante mich doch noch erwischt! Mehr als viereinhalb Monate nach dem Booster, jetzt wo wir seit Wochen tĂ€glich zwischen 30.000 und manchmal sogar ĂŒber 50.000 Neuinfektionen in Ăsterreich hatten, war dem Virus offenbar nicht mehr zu entkommen.
Dass die Symptome von đŠ mikron âmildâ sein sollen, trifft fĂŒr mich erst ab dem dritten Tag zu, aber seither bin ich fieberfrei und fĂŒhle mich wieder recht gut.
Das Virus rauscht durch
Nie war das Virus ungefĂ€hrlicher als jetzt, heiĂt es in einem Standard-Artikel mit dem Titel âWas uns die Toten sagenâ. Aber durch die besonders vielen FĂ€lle drohe erneut eine âĂbersterblichkeitâ. Dass nach der noch gar nicht lange zurĂŒckliegenden, fast völligen Aufhebung der MaĂnahmen nun die Pflicht zum Maskentragen wieder ausgeweitet wird, ist wohl richtig. Das Virus rauscht derzeit durch unser Land: so viele Infizierte zur gleichen Zeit gab es auch in meinem Bekanntenkreis noch nie.
Hoffen wir, dass mein persönlicher Virus sich bald ganz verabschiedet und dass auch generell endlich die Infektionszahlen wieder heruntergehen! Durch die vielen Infektionen eine “HerdenimmunitĂ€t” zu erreichen – was man als “hidden agenda” hinter den schnellen Ăffnungen trotz steigender Zahlen vermuten konnte – wird aber wahrscheinlich nicht möglich sein. Zu schnell Ă€ndere sich das Virus, meinte der bekannte Infektiologe Christoph Wenisch kĂŒrzlich:
“Die HerdenimmunitĂ€t ist virologisch eh immer angezweifelt worden, aber jetzt ist sie tot”, sagte Wenisch im ORF. Es bleibe dabei, vor eine schweren Verlauf schĂŒtzen könne weiterhin nur die Impfung.
Vierte Impfung?
Den vierten Piks empfiehlt der Leiter der Infektionsabteilung der Klinik Favoriten in Wien jedoch nicht jedermann. Nur Personen ĂŒber 65 Jahre und diejenigen, die an Vorerkrankungen leiden, sollten sich dazu beraten lassen. FĂŒr alle anderen gebe es keine derartige Empfehlung in Ăsterreich. In Deutschland ist die Lage Ă€hnlich.
Eine Studie kam kĂŒrzlich zu dem Ergebnis, dass die Viertimpfung nur bedingt helfe. Die Antikörper-Konzentration war nach einiger Zeit Ă€hnlich wie nach der dritten Impfung. Vor allem vor Omikron schĂŒtze der zweite Booster kaum mehr.
Langfristig, hoffen Fachleute allerdings, könnten die Durchbruchsinfektionen wie ein Booster fĂŒr Geboosterte wirken und beim EindĂ€mmen der Pandemie helfen.
Gelsenkirchen 2.0 in Wales
Der Antritt des österreichischen Nationalteams im WM-Playoff-Semifinale in Cardiff ist ein One-off-Entscheidungsspiel wie 1973 in Gelsenkirchen gegen Schweden, als es um die WM 1974 in Deutschland ging. Diesmal ist es zwar nur ein Semifinale und auf den Sieger wartet noch ein Play-off-Finale. Aber der Spielverlauf erinnert frappant an das damals 1:2 verlorene Entscheidungsspiel. Wie 1973 liegt Ăsterreich zum Teil durch Fehler viel zu frĂŒh 0:2 im RĂŒckstand. Und wie damals ist Ăsterreich seit vielen, vielen Jahren nicht mehr bei einer WM gewesen.

Sind die wunderbaren Hymnen, die die Waliser Fans auf den TribĂŒnen in Cardiff singen, also schon der Abgesang auf die österreichischen WM-Chancen?
Nein, noch nicht: Gareth Bale vergibt nach seinen zwei Toren die Riesenchance auf das 3:0, und dann schieĂt Marcel Sabitzer in der 64. Minute den Anschlusstreffer fĂŒr Ăsterreich zum 1:2. Jetzt haben wir in Cardiff exakt den selben Spielstand wie damals auf dem Schneeboden in Gelsenkirchen! An dem Ă€nderte sich leider eine ganze zweite HĂ€lfte lang trotz Ăberlegenheit der damals komplett in weiĂ spielenden Ăsterreicher nichts mehr.
Diesmal spielt unser Team ganz in Schwarz und der Rasen ist grĂŒn statt weiĂ.
Ob das Ergebnis diesmal ein anderes sein wird? Oder erleben wir Gelsenkirchen 2.0 im Jahr 2022?

Nach 95 Minuten wird abgepfiffen, und es bleibt dabei: Cardiff ist das âGelsenkirchenâ dieser FuĂballgeneration. Ăsterreich verliert 1:2 und verlĂ€ngert die schon 24 Jahre dauernde Pause seit der letzten WM-Teilnahme (Frankreich 1998) um weitere vier Jahre. Wales mit Manager Robert Page dagegen hĂ€lt die Chance auf die WM-Teilnahme in Qatar aufrecht. Es wĂ€re erst die zweite WM fĂŒr das Land of my fathers*), das bisher einzige Mal war man in Schweden bei der WM 1958 dabei.
Ăbrigens: Schweden ist weitergekommen, hat sein Playoff-Semifinale gegen Tschechien mit 1:0 n.V. gewonnen.
Die Sensation des WM-Play-off-Abends war Italiens 0:1 Niederlage gegen Nordmazedonien in Palermo. Vor acht Monaten, im Juli 2021, war Italien Europameister – und nun ist die squadra azurra das zweite Mal hinter einander nicht bei der WM.
*) Hen Wlad Fy Nhadau [heËn wlÉËd vÉ ËnÌ„adai] – erste Zeile der â¶ïžwalisischen Nationalhymne.
Euro 2028 in UK and Ireland?
The UK and Republic of Ireland football associations have submitted a joint expression of interest in staging the European Championships in 2028.

Uefa released a statement shortly after the deadline for declarations of interest passed at 17:00 GMT yesterday, confirming the bids for 2028 and 2032.
It confirmed interest in 2028 from the UK and Ireland, Russia and Turkey, while Russia, Turkey and Italy have expressed interest in hosting the 2032 tournament.
In a joint statement, the FAs of England, Northern Ireland, the Republic of Ireland, Scotland and Wales said submitting an expression of interest to UEFA was “an important step”. The statement read:
“This unprecedented partnership of five associations offers something special to European football, including the potential for an expanded tournament, and we are passionate about maximising the sustainability and legacy benefits for communities across the UK and Ireland.”
Uefa, which could expand the tournament to 32 teams, is expected to make a formal decision on 7 April.
Pacult im Interview
Der KURIER-FuĂball-Podcast brachte ein sehr hörenswertes Interview mit jenem Mann, der vor 14 Jahren den letzten Meistertitel mit dem SK Rapid gewonnen und nun nach vielen Jahren wieder zurĂŒck in Ăsterreichs oberster Spielklasse ist. Mit Austria Klagenfurt hat er Historisches geschafft: Als erster Aufsteiger spielte man sich im neuen Liga-Format auf Anhieb in die Meistergruppe. Die Rede ist natĂŒrlich von Peter Pacult, einem in den letzten Jahren nach vielen kurzen Engagements am Balkan von vielen schon abgeschriebenen Manager. Hier ist der Link zum Podcast —ïž
â¶ïž Nachspielzeit

2008 hat Pacult mit Rapid den bis dato letzten Meistertitel der Wiener gefeiert, nach seinem Abschied 2011 folgten viele kurze Stationen. Im Podcast spricht Pacult ĂŒber Klagenfurt, seine Zeit am Balkan, eine neue Lockerheit und sein aktuelles VerhĂ€ltnis zu Ex-Klub Rapid. Und er erklĂ€rt auch, warum man, wenn man ihn anruft, “Buffalo Soldier” von Bob Marley zu hören bekommt.
Es ist ein gereifter, lockerer und sympathischer Pacult, der sich da prĂ€sentiert. Der 1959 Geborene steht zurecht weiterhin bei den Rapid-Fans hoch im Kurs, ĂŒber deren freundliche Transparente bei den letzten Spielen seiner Klagenfurter Austria gegen Rapid er sich sehr gefreut hat, wie er im Interview verrĂ€t. Als letztem Meistertrainer der GrĂŒn-WeiĂen vor der aktuell noch immer andauernden und sich sicher noch verlĂ€ngernden Durststrecke von 14 Jahren – nur von 1967 bis 1981 blieb man auch so lange ohne Meistertitel – steht Peter Pacult ebenso wie den Mitgliedern seiner coolen Meistertruppe von 2007/08 der Legendenstatus zweifellos zu!
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