Was erlaubt sich der doppelte Strunz?

Hanse der Woche: Oliver Strunz

Beim ersten Rapid-Heimspiel seit dem 6. November 2022 (1:0 gegen den LASK) am Sonntag gegen Altach feierte auf Seiten der Grün-Weißen der 22-jährige Oliver Strunz anstelle des gesperrten Marco Grüll sein Bundesliga-Startelfdebüt. Der Eigenbauspieler, den manche mit Ex-Rapidler Ercan Kara vergleichen, nützte seine Chance und kann sich über einen “Doppelpack” freuen. Mit seinen beiden Toren leistete er einen wesentlichen Beitrag zum gestrigen 3:0-Sieg der Rapidler über die von Miroslav Klose trainierten Vorarlberger.

Der strömende Regen war auch eine echte Bewährungsprobe für den Hütteldorfer Rasen, die dieser ebenso bestand wie der am 14. Juni 2000 geborene Wiener Oliver Strunz, der seit 2009 alle Nachwuchsmannschaften in Hütteldorf durchlaufen und erstmals schon vor fünf Jahren als Stürmer bei Rapid II gekickt hatte.

In der ersten Halbzeit vergab er noch eine Riesenchance, als er alleine vor dem gegnerischen Tormann den Ball auf die Nordtribüne jagte, doch bei schwächer werdendem Regen gelangen ihm dann vor den 13.700 wetterfesten Zuschauern die erlösenden Treffer zum 1:0 und 2:0 in der 53. und 80. Minute.

Zuerst drückte Strunz nach einer scharfen Hereingabe von Auer den Ball aus kurzer Distanz über die Linie und traf zur Führung der Grün-Weißen. Dann steuerte er zu den beiden Treffern in der Rapid-Viertelstunde das 2:0 mit einem feinen Schlenzer von der rechten Strafraumgrenze bei (80.), bevor Burgstaller in der 85. Minute aus kurzer Distanz nach Assist von Neuerwerbung Kasius den Endstand fixierte.

Der leider schon oft verletzte Eigenbauspieler zeigte vor allem beim 2:0 seine feine Technik und avancierte mit den beiden Treffern zum Matchwinner. Übrigens: nur Terrence Boyd (2012) und Hamdi Salihi (2009) gelang in der Bundesliga ein Doppelpack bei ihrem Rapid-Debut. Dafür bitten wir den “doppelten Strunz”, der sowohl im offensiven Mittelfeld zentral oder als Flügel, als auch als Mittelstürmer spielen kann, zwei Tage nach dem großen Fest für Hanse Krankl gerne vor den Vorhang!

Auf das 3:0 folgte dann noch eine erfreuliche Nachricht für die seit dem letzten Meistertitel (2008) auf “silverware” wartenden Rapid-Fans: Die Anzeigetafel im Allianz Stadion zeigte nach dem Endergebnis gegen Altach an, dass im ÖFB Cup-Semifinale für die Hütteldorfer ein Heimspiel gegen die SV Ried ausgelost wurde. Nehmen Sie diese Hürde Anfang April, dann stehen die Hütteldorfer nach 2005, 2017 und 2019 wieder im Cupfinale (gegen Sturm oder den LASK) und könnten beim vierten Anlauf vielleicht endlich wieder einen Cupsieg feiern. Es wäre der 15. ÖFB-Cup, den man zuletzt 1995 gewann.

Aber bis dahin hat der “doppelte Strunz”, dessen “extreme Fähigkeiten” und Einsetzbarkeit auf allen Offensivpositionen sein Trainer Zoran Barisic nach dem Match sehr lobte und den Spieler als „Aufsteiger der Vorbereitung“ bezeichnete, noch einige Gelegenheiten, bei denen er auf seinen Doppelpack beim Startelf-Debüt mehr als doppelt so viele gute Leistungen folgen lassen kann, was wir alle hoffen und ihm herzlich wünschen würden.

Dann könnte der auf den “immer verletzten” deutschen Defensivmann Thomas Strunz gemünzte, zu einem geflügelten Wort gewordene Satz “Was erlaube Strunz?” 25 Jahre nach Giovanni Trappatonis legendärer “Ich habe fertig”-Wutrede vom März 1998 bei unserem Oliver eine positive Bedeutung bekommen: Vielleicht erlaubt sich Strunz, der auch schon viele Verletzungen hatte, in einem entscheidenden Cupspiel wieder die entscheidenden Tore zu machen…

Zum deutschen Defensivmann Thomas Strunz (in den Neunzigerjahren bei Bayern München) hat unser Oliver übrigens außer dem gleichen Namen (und möglicherweise einer gewissen Verletzungshistorie) keine Verbindung. Der Rapid-Strunz ist Wiener, begann in der First Vienna FC Jugend, wechselte aber mit 9 Jahren in die Akademie von Rapid Wien. Hier durchlief er sämtliche Altersstufen und spielte dann für Rapid II. Mit der Saison 2020/2021 wurde er in die Profi-Mannschaft aufgenommen. In den österreichischen Jugendnationalmannschaften kam er ab der U-17 zum Einsatz und spielte auch schon in der U-21.

February 20, 2023 at 4:12 pm 1 comment

Declan‘s Worth

FussballTransfers.com berichtet heute von einem „Fünfkampf um Declan Rice“. Die Personalie des 24-jährigen defensiven Mittelfeldspielers von West Ham Utd stehe gleich bei mehreren Klubs weit oben auf der Agenda. Bei West Ham United freue man sich darum heute schon auf eine gewaltige Finanzspritze.

Coach David Moyes sei sich sicher, dass Declan Rice den Ablöse-Rekord für einen englischen Spieler knacken wird. Zuletzt sagte er: „Er ist ein Top-Spieler und er wird der britische Transfer-Rekord sein, wenn er West Ham verlässt, ohne jeden Zweifel.“Bislang teuerster Brite ist Jack Grealish (27), für den Manchester City im Sommer 2021 rund 117 Millionen Euro an Aston Villa zahlte.

Untermauert wird Moyes‘ Einschätzung von den zahlreichen Interessenten, die es auf den defensiven Mittelfeldspieler abgesehen haben. Der FC Chelsea und der FC Arsenal – gegen den Rice vor vier Jahren sein erstes Tor in der Premier League erzielte – sind schon seit längerem an Rice dran. Aber auch Manchester City soll sich um den “holding midfielder” bemühen. Grund für das Interesse der “sky blues” sei nicht zuletzt der wahrscheinliche Weggang von Ilkay Gündogan. Der 32-Jährige ist ein heißes Thema beim FC Barcelona.

Zum Kreis der Interessenten gehören darüber hinaus der FC Liverpool und Manchester United. Bei beiden Klubs soll Rice derzeit aber nicht ganz oben auf der Liste stehen. Bei West Ham steht der 39-fache Nationalspieler noch bis 2024 unter Vertrag. Per Option können die Hammers aber noch einmal um ein Jahr verlängern. Will ein Interessent den Rechtsfuß schon für die nächste Saison haben, wird es darum richtig teuer. Aber das kündigte Moyes ja bereits an.

February 18, 2023 at 10:49 am Leave a comment

Gerhard Niederhuber 1942-2023

So nah liegen Freude und Trauer beisammen: einen Tag vor dem Valentinstag, an dem heuer der 70. Geburtstag von Hans Krankl gefeiert wird, verstarb Gerhard Niederhuber, der langjährige Obmann des ältesten Rapid-Anhängerklubs.

Dem „Klub der Freunde des S.C. Rapid“ stand der am Montag von uns gegangene, am 19. Jänner 1942 in Wien geborene “Ur-Rapidler” seit 1990 als dessen Obmann vor, nachdem er zunächst viele Jahre als Schriftführer im Vorstand tätig gewesen war. Beigetreten ist er dem im November 1951 gegründeten Anhängerklub, der damals seinen Sitz noch im „Café Hummel“ im achten Wiener Gemeindebezirk hatte, am 8. Juni 1968 – ungefähr 9 Jahre, bevor auch ich meine Beitrittserklärung für den „Klub der Freunde“ ausfüllte.

Bis zur Eröffnung des eigenen Vereinslokals in der Rosasgasse in Meidling traf man sich unter anderem im Restaurant Musil in der Mollardgasse 3 im 6. Bezirk, wo ich damals mein erstes Autogramm von Hans Krankl bekam. Jährlich veranstaltete der “Klub der Freunde” auch den “Rapid-Ball”, die sogenannte “Nacht in Grün-Weiss”, die z.B. im Hotel Wimberberger stattfand und bei der es Ehrensache war, dass auch die Spieler der ersten Mannschaft kamen.

Gerhard Niederhuber mit Jahrhundert-Rapidler Hans Krankl | Rapid-Fotoarchiv Perszem

Gerhard Niederhuber war über Jahrzehnte Autor des “Grünzeug”, der regelmäßig erscheinenden Publikation des “Klubs der Freunde des S.C. Rapid”, die nicht nur die Mitglieder des Anhängerklubs mit Interesse und Begeisterung lesen und sammeln, sondern die seit jeher auch zur Stammlektüre von Spielern, Trainern und Funktionären in Hütteldorf zählt. Auf der Webssite des mit dem “Klub der Freunde” freundschaftlich verbundenen Fanklubs EwkiL kann man alle “Grünzeug”-Exemplare von April 1974 bis Ende 2022 ➡️hier nachlesen (eine wahre Fundgrube!).

Ex-Rapid-Spieler und Präsidiumsmitglied Michi Hatz erinnert sich: „Das Grünzeug hat mich durch meine grün weiße Jugend hindurch begleitet und ich hab es jedes Mal verschlungen. Mich immer gefreut, wenn [Gerhard Niederhuber] mich positiv erwähnt hat. Kritik auch ernst genommen.”

Der „Klub der Freunde“ hat sich seit jeher besonders der Unterstützung des grün-weißen Nachwuchses verschrieben und sammelt Jahr für Jahr für diesen namhafte Spenden. Den jedes Jahr der Vereinsaussendung „Grünzeug“ beiliegenden Zahlschein für die Weihnachtsspende für den Rapid-Nachwuchs legte Gerhard Niederhuber den Mitgliedern immer besonders ans Herz! Über viele Jahre verfolgte unser Obmann gemeinsam mit Ehrenpräsident Rudi Edlinger, dem langjährigen Präsidiumsmitglied Gerhard Höckner und mit dem Journalisten Peter Elstner die Partien der einstigen Rapid Amateure und nunmehrigen Rapid II von einem speziellen Ehrenplatz auf West 1 neben dem Stadion in Hütteldorf. Elstner und Edlinger sind beide schon im Jahr 2021 verstorben.

2021 übergab Gerhard Niederhuber, der ab 1990 mehr als dreißig Jahre das Ehrenamt des Obmanns des „Klubs der Freunde“ ausgeübt hatte, aus gesundheitlichen Gründen die Obmannschaft an den vom Verein zum neuen Obmann gewählten, nicht minder engagierten Martin Reiser.

Von rechts nach links: Alter und neuer Obmann mit den Rapid-Spielern Patrick Greil und Nicolas Kühn im Vereinslokal der Rapid-Freunde in der Rosasgasse (Mitgliederversammlung vom 5. September 2022)

Gerhard Niederhuber war Ehrenmitglied des SK Rapid. Ihm zu Ehren wird es vor dem nächsten Heimspiel gegen Altach am Sonntag um 17 Uhr eine Gedenkminute geben und die Mannschaft wird mit Trauerflor auflaufen. Zudem gibt es die Möglichkeit, sich in einem Kondolenzbuch, das im Fancorner bis Freitagabend aufliegt, einzutragen und des Verstorbenen zu gedenken.

Nochmals Michi Hatz: “Danke für die Begleitung, die treue Freundschaft und für alles, was er unsrem Verein gegeben hat. Er wird ewig in Erinnerung bleiben. Ruhe in Frieden, lieber Gerhard!”

Die nächste Mitgliederversammlung findet am 20. Februar statt. Nicht nur, aber besonders auch dort im Kellerlokal in der Rosasgasse, wird uns Gerhard Niederhubers Fehlen besonders bewusst werden.

Gerhard Niederhuber bei einem seiner großartigen Schmäh-geladenen Interviews mit den Gästen der Mitgliederversammlungen – hier mit dem damaligen Rapid-Trainer Didi Kühbauer (November 2018)

➡️ 50 Jahre “Klub der Freunde des S.C. Rapid” (2001) – YouTube

➡️ Klub der Freunde des S.C. Rapid – Facebook

➡️ Nachruf auf der Homepage des SK Rapid

February 14, 2023 at 7:37 pm Leave a comment

„Hanse der Woche“: Johann himself

Am Valentinstag vor 70 Jahren erblickte am 14. Februar 1953 in Wien das Licht der Welt: der „Jahrhundert-Rapidler Hans Krankl“, dessen Laufbahn anlässlich seines runden Geburtstages auf der Website des SK Rapid dargestellt wird.

Diesen 70. Geburtstag möchte auch der RapidHammer mit einer Ehrung für den „Hansiburli“, wie man ihn in Hütteldorf auch liebevoll nannte, feiern und verleiht daher heute dem Hans den nach ihm benannten „Hanse der Woche“!

Allerdings legte der Hans – was nicht unerwähnt bleiben soll – Wert auf die Feststellung, er heiße gar nicht Hans, sondern Johann („I haß a net Hans, I haß Johann“, meinte er nämlich zu meinem Sohn Johannes, als ich ihm diesen vor Jahren beim 50-Jahr-Jubiläum des “Klubs der Freunde des S.C. Rapid” mit: „Johannes, nicht Hans“ vorstellte). Und deshalb wollen wir den Jubilar in diesem Artikel, der sich sonst weitgehend an den auf der Website des SK Rapid dargestellten Fakten orientiert, auch konsequent so nennen!

Der Sohn eines Straßenbahners begann das Fußballspielen in Favoriten beim KSV Straßenbahn, wo sein Vater Jugendtrainer war. Als zwölfjähriger Bursch kam der Johann nach Hütteldorf und feierte im Frühjahr 1971 sein Debüt in der Kampfmannschaft auf der Pfarrwiese, als der 18-Jährige für Toni Fritsch eingewechselt wurde. In diesem Debut blieb er noch torlos, das änderte sich aber bald: Als Leihspieler in der Regionalliga für den WAC (der später mit der Wiener Austria fusioniert wurde), erzielte der 19-Jährige im Frühjahr 1972 in einem Spiel nicht weniger als acht Treffer.

Natürlich ging es aufgrund der guten Leistungen daraufhin rasch wieder retour nach Hütteldorf und 1974 schon holte sich der damals 21-jährige Vollblutstürmer mit 36 Treffern erstmals die Torjägerkrone in der österreichischen obersten Liga.

Wieder zwei Jahre später konnte der in Mariahilf, dem 6. Wiener Gemeindebezirk, aufgewachsene Johann Krankl über seinen ersten Titel mit Grün-Weiß jubeln: den ÖFB-Cup-Sieg holte sich Rapid gegen Wacker Innsbruck mit einer 1:2-Niederlage in Tirol und einem 1:0-Erfolg im Rückspiel in Wien (Tore für Rapid: Pregesbauer und Pawlek).

Danach avancierte der längst zum Teamspieler gereifte Angreifer auch zum Kapitän der Grün-Weißen.

7 Tore schoss Krankl bei Rapids 11:1-Sieg im Juni 1977 gegen den GAK. Das ist nicht nur der höchste Sieg meiner Rapid, den ich live miterleben durfte, sondern jener mit den meisten Toren in der österreichischen Bundesliga!

Goldener Schuh – Cordoba – Barcelona

Das Jahr 1978 bleibt Johann Krankl und allen seinen Fans sicher als eines der schönsten in seiner Laufbahn in Erinnerung: Für Rapid erzielte er in 36 Meisterschaftsspielen bis heute unerreichte 41 Tore und holte sich somit den „Goldenen Schuh“ für den besten Torschützen Europas.

Johann Krankl wenige Monate vor seinem Wechsel zum FC Barcelona beim letzten Spiel auf der Pfarrwiese, nachdem er sich mit vier Treffern beim 6:0-Sieg des SK Rapid über Admira-Wacker den „Goldenen Schuh“ mit 41 Toren gesichert hatte. Ich war damals auf der Pfarrwiese live dabei!|SK Rapid-Fotoarchiv P. Perszem

Bei der WM in Argentinien erzielte Krankl Tore beim 2:1-Sieg über Spanien und dem 1:0-Sieg über Schweden und war mit einem Doppelpack der „Man of the Match“ beim legendären „Wunder von Cordoba“, dem 3:2-Sieg gegen Titelverteidiger Deutschland, der damit die Heimreise antreten musste. Ein unvergessliches Stück österreichischer Sportgeschichte!

Im gleichen Sommer verabschiedete sich der erfolgreiche Stürmer von seiner Rapid: der große FC Barcelona holte den damals 25-jährigen Angreifer in die ganz große Fußballwelt. Bei den „Blaugrana“ gilt „Hansi“ vlg. „Goleador“ bis heute als Legende! Mit 29 Treffern wurde er Torschützenkönig in der Primera Division und am 16. Mai 1979 Europapokalsieger. Im dramatischen Finale gegen Fortuna Düsseldorf traf Krankl in der 111. Minute zum 4:2 und sorgte für die Vorentscheidung im St.-Jakob-Stadion zu Basel, wo der FC Barcelona seinen ersten Triumph in einem Europacup-Finale bejubeln konnte.

69 Länderspiele mit 34 Treffern – mit dem Doppelpack von Cordoba! Hier ein Bild von der WM 1982, insgesamt traf der Goleador fünfmal bei Weltmeisterschafts-Endrunden © GEPA

Wieder in Hütteldorf – fünf Titel und ein Europacupfinale 

Zur Frühjahrssaison 1981 kehrte Johann Krankl, der schon ein Jahr davor für 17 Spiele bei der Vienna ein kurzes Gastspiel in Wien aufgrund eines Leihvertrages mit dem FC Barcelona hatte, wieder in seine geliebte Heimatstadt zu seinem Herzensverein Rapid zurück. Die Heimkehr läutete eine der erfolgreichsten Zeiten der Klubgeschichte ein: Zwei Meisterschaften (1982, 83) und drei ÖFB-Cup-Siege (1983, 84, 85) sowie der Einzug ins Europacupfinale 1985 stehen zu Buche. Das Finale in Rotterdam, zu dem ich mit einer Busreise gefahren bin, ging mit 1:3 gegen den Everton FC leider verloren, wobei das Ehrentor für Grün-Weiß zum zwischenzeitlichen 1:2 – natürlich – Johann Krankl erzielte.

Großer Jubel beim legendären 5:0-Heimsieg gegen Dynamo Dresden am Weg ins Europacupfinale 1985 | SK RapidFotoarchiv P. Perszem

Weitere Stationen des Jahrhundert-Rapidlers

Insgesamt viermal war der „Goleador“, wie er noch heute genannt wird, österreichischer Torschützenkönig als Rapid-Stürmer, mit 335 Treffern in Bewerbspielen ist er nach Franz „Bimbo“ Binder (395) der treffsicherste Angreifer in der langen Historie des Klubs, für den er 449 Pflichtspiele absolvierte. Bis zum Jänner 1986 spielte Krankl für Rapid, bevor er knapp vor seinem 28. Geburtstag zum Wiener Sportclub wechselte.

Derbytore bejubelte der Erz-Rapidler Hans Krankl besonders gerne | SK Rapid-Fotoarchiv P. Perszem

Der damals schon ergraute Stürmer-Star sorgte noch bis 1989 beim Wiener Sportclub, dem Kremser SC und dem SV Austria Salzburg, den er in die oberste Spielklasse schoss, für Furore.

Trainer beim SK Rapid und Teamchef

Direkt danach übernahm er 1989 für drei Saisonen das Traineramt bei seiner Rapid, ein Titel blieb ihm aber in dieser Funktion leider verwehrt.

1999 wurde Krankl dann anlässlich des 100-jährigen Vereinsjubiläums von den Rapid-Fans nicht nur ins „Team des Jahrhunderts“, sondern zudem zum „Rapidler des Jahrhunderts“ gewählt – eine einzigartige Auszeichnung, die dem bis heute enorm populären Johann Krankl sicher viel bedeutet.

Später war Johann Krankl Trainer bei diversen Klubs (VfB Mödling, FC Tirol, Gerasdorf, Austria Salzburg, Fortuna Köln, Admira) und von 2002 bis 2005 Teamchef des österreichischen Nationalteams. Nach einem Engagement beim LASK im Jahr 2009 beendete er seine Tätigkeit als Fußballtrainer, blieb seinem Sport aber als Experte für das Fernsehen erhalten.

Krankl 2009 als Trainer beim LASK

Seit 50 Jahren ist Johann Krankl glücklich mit seiner Gattin Inge verheiratet und dreifacher Vater und mehrfacher Opa.

Schade ist, dass das Verhältnis Krankl – SK Rapid über viele Jahre nicht friktionsfrei war. Doch auch das dürfte sich zuletzt deutlich entspannt haben – obwohl Krankl wohl keine Funktion im Klub mehr einnehmen wird. Bis heute ist er aber regelmäßig im Einsatz für Sky Sport Austria und steht oft auch bei den Rapid-Spielen im Allianz-Stadion – sozusagen in seinem „Wohnzimmer“ – als Experte auf dem Platz.

Die Popularität des „Goleador“ strahlt aber weit über die Fußball-Community hinaus: Krankl stürmte nämlich schon während seiner Spielerkarriere die Hitparaden, der begeisterte Musik-Fan, der tausende CDs und Vinyl-Platten sein eigen nennt, wurde vor allem mit Hits wie „Rostige Flügel“ und „Lonely Boy“ zum Popstar. Noch heute sorgt er bei Auftritten mit der Band „Monti Beton“ für Begeisterung und schon in den 1990-er-Jahren stellte er seinen Musikgeschmack als „Nachtfalke“ in einer eigenen und mehr als hörenswerten Sendung auf Radio Wien unter Beweis.

Bekannt ist er auch für seine Aussage „wir müssen gewinnen, alles andere ist primär“, die von der deutschen Band Sportfreunde Stiller in dem Lied Wir müssen gewinnen verwendet wird.

Der runde Geburtstag des Jahrhundert-Rapidlers wird nicht nur mit zahllosen Zeitungsartikeln gewürdigt, ORF und Sky Sport Austria widmen dem Jubilar eigene Dokus und im Allianz Stadion steht am Freitag (17.2.) der längst ausgebuchte „Abend für Hans Krankl“ auf dem Programm.

Das Allerbeste zum 70. Geburtstag wünscht der RapidHammer dem Jahrhundert-Rapidler und verleiht ihm den wichtigsten Titel, den dieser Blog zu vergeben hat: den nach Johann Krankl benannten „Hanse der Woche“! Ad multos annos, Goleador!

2005 erschien Johann Krankls Buch mit dem schlichten Titel „Krankl“.

February 13, 2023 at 10:54 pm 1 comment

Ausgleichende Gerechtigkeit?

A controversial VAR decision going against West Ham in their Premier League game vs. Chelsea at Stamford Bridge in September last year was evened out in the Hammers‘ reverse game against Chelsea at London Stadium by a lack of VAR interference on Saturday.

West Ham manager David Moyes was asked whether the referee’s decision not to award a penalty when Tomas Soucek handled the ball in the Hammers‘ box in the final minutes of the game against Chelsea (1-1), represented justice for the Maxwel Cornet goal that was incorrectly ruled out at Stamford Bridge earlier in the season. Chelsea had won that game 2-1.

“It could never be a comparison to what happened to us at Chelsea,” said Moyes, who claimed to have not seen the Soucek incident. “Ours was game-changing.”

Denis of Austrian Irons clearly saw a case of compensatory justice: „Well, finally we get something back after the awful decision last year with the Cornet goal at Stamford Bridge“, he wrote in our WhatsApp group.

Chelsea manager Graham Potter who had not yet managed the Blues back in autumn when they won under their then coach Thomas Tuchel in controversial circumstances, said he didn’t want to complain and reacted wrily to the incident: “It was a good save. You need your keeper sometimes to get you a point.”

Chelsea as well as West Ham had also cancelled a goal by the VAR because of offside.

February 12, 2023 at 2:50 pm Leave a comment

Zweimal Premier League – aber nicht nur Fußball

Zwei Meldungen mit Premier League Bezug und ein Spendenaufruf:

Während Sasa Kalajdzic, der im Sommer vom VfB Stuttgart zu Wolverhampton wechselte, verletzt ist und wahrscheinlich in dieser Saison gar nicht mehr fit wird, hat Österreich nun zwei weitere Profis in der Premier League, die in den nächsten Tagen möglicherweise auch gleich zweimal gegeneinander spielen werden: Maxi Wöber bei Leeds, den der kürzlich entlassene Trainer Jesse Marsch zu Leeds geholt hat, und Marcel Sabitzer, der erste “Austrian” bei Manchester United! Am 5. Mai 2018 hatten zuletzt sogar drei Österreicher in der höchsten englischen Liga gegen einander gespielt: West Ham‘s Marko Arnautovic traf auf Leicester‘s Christian Fuchs und den eingewechselten Alexander Dragovic. Ergebnis: 2:0-Auswärtssieg für die Hammers!
Die positive Meldung zum Tag nach dem verheerenden Erdbeben in der Türkei und Syrien!

Nach Erdbeben: Nothilfe für Türkei und Syrien mobilisiert ➡️ Papst Franziskus ruft zu internationaler Hilfe für die Erdbebengebiete auf

➡️ Spenden (Caritas)

February 8, 2023 at 7:52 am Leave a comment

„Hanse der Woche“

Nächste Woche, am 14. Februar, wird er Siebzig: Hans (“Hanse”) Krankl, auch „Goleador“ genannt, geboren am 14. Februar 1953 in Wien*).

Hans Krankl

Der RapidHammer nimmt dies zum Anlass, die nach dem ehemaligen Rapid- und Barcelona-Mittelstürmer benannte Rubrik “HANSE DER WOCHE“ (siehe zB hier!) auf diesem Blog wiederzubeleben. Daher wird nun einmal wöchentlich – in der Regel am Montag – ein Akteur aus der weiten Welt des Fußballs vor den Vorhang gebeten und vom RAPIDHAMMER der Akklamation durch die werte Leserschaft empfohlen.

Harry Kane

Diesmal kann es – auch wenn‘s dem West Ham-Fan wehtut – nur einer sein, dem diese Ehre zuteil wird: HARRY KANE, “forward” beim Tottenham Hotspur FC. Mit seinem 267. Treffer im Dress der Spurs schoss er am Sonntag sein Team zum Sieg gegen Manchester City – womit in dieser Runde der Premier League sowohl der Tabellenführer Arsenal als auch der Tabellenzweite verloren. Mit diesem schon in der 15. Minute erzielten Siegestor überholte Kane Jimmy Greaves (266 Tore) und ist nun der “all-time leading goalscorer” seines Klubs, womit der diesmal ganz objektive RapidHammer meint, dass Hern Kane der “Hanse der Woche” zukommen soll.

„Er ist ein absoluter Held, einer der besten Stürmer”, sagte Kane über Jimmy Greaves. Greaves spielte 1961-1970 für Tottenham, schoss aber nicht nur für die Spurs Tore, sondern auch für das englische Nationalteam und unter anderem auch für West Ham (1970/71). Vor seiner Zeit bei Tottenham (1961-1970) spielte der vor eineinhalb Jahren verstorbene Stürmer für Chelsea und den AC Milan. Greaves ist mit 357 Toren der beste Torschütze in der Geschichte des englischen Spitzenfußballs. Er beendete sechs Spielzeiten als bester Torschütze der First Division, öfter als jeder andere Spieler, und wurde 1963 Dritter in der Ballon d’Or-Rangliste.

Jimmy Greaves

Wenn es nach Kane selbst gegangen wäre, so hätte er allerdings Greaves’ Spurs-Rekord nicht übertroffen, denn im Sommer 2021 wollte der im Bezirk Waltham Forest im Nordosten Londons aufgewachsene und mit 11 Jahren von Watford zu den Spurs gekommene Stürmer zum gestrigen Gegner Manchester City wechseln. Aber nun ist er natürlich stolz und erklärte, es sei ein “huge moment“ und “surreal“ für ihn, Spurs-Legende Greaves zu überholen.

Greaves war Mitglied der Mannschaft der “Three Lions”, die 1966 Weltmeister wurde, verletzte sich aber im dritten Gruppenspiel der Engländer gegen Frankreich und konnte dann seinen Ersatz Geoff Hurst (West Ham) nicht mehr aus der Mannschaft verdrängen. Hurst erzielte im Viertelfinale gegen Argentinien den entscheidenden Treffer und behielt seinen Platz bis zum Finale, wo er gegen Deutschland beim 4:2 n.V. drei Tore zum Titelgewinn erzielte.

Aber zurück zu Harry Kane: Er liegt in der ewigen Schützenliste des englischen Nationalteams mit 50 Goals nur noch 3 Tore hinter Wayne Rooney, der derzeit mit 53 Toren die meisten Treffer für England erzielt hat. Kane hat Weltmeister Bobby Charlton (49) schon überholt. Dass er bald in der Three-Lions-Schützenliste die Führung übernehmen wird, ist klar, daher hat sich Kane ein ehrgeizigeres nächstes Ziel gesetzt: er möchte Alan Shearers Premier-League-Rekord von 260 Toren übertreffen. Kane hat bisher 200-mal in der Premier Legue getroffen und liegt jetzt nur noch 60 hinter Shearer. Harry Kane erreichte die 200 Goals in 304 Spielen – zwei weniger als Shearer.

„Ich habe noch viele Tore vor mir, ich fühle mich gut. Alan hat den Rekord aufgestellt, den es zu schlagen gilt. Ich werde sehen, ob ich ihn schlagen kann“, meinte Harry Kane, der heuer im Juli 30 Jahre alt wird und noch ein Jahr Vertrag bei den Spurs hat. Es bleibt abzuwarten, ob er einen neuen Vertrag unterschreibt und seine Karriere bei den Spurs beendet.

Der erkrankte Spurs-Manager Antonio Conte rief seinen Assistenten Cristian Stellini in der Umkleidekabine der Spurs an und übergab Kane das Telefon. „Harry, du machst mich stolz“, soll er gesagt haben.

Zuvor hatte Kane über den Meilenstein gesagt, es sei ein magisches Gefühl, es hier vor den heimischen Fans zu schaffen und das Spiel zu gewinnen, das war alles, wovon er geträumt habe: „Ich wollte es an diesem besonderen Ort tun.“

➡️ Hans Krankl: „Goldener Schuh“ 1978 mit 41 Toren

*) Hans Krankl, auf Wienerisch „Hanse“ und eigentlich Johann Krankl (“I haß net Hans, i haß Johann”), wurde zurecht in einer FIFA Liste der “100 besten Fußballer aller Zeiten” geführt. Dort findet man die folgende Biographie des besten österreichischen Mittelstürmers der Siebziger- und Achtzigerjahre:

Krankl ist neben anderen Rapid-Größen wie Ernst Happel, Gerhard Hanappi oder Bimbo Binder (um nur einige zu nennen) eine absolute Legende im Wien-Hütteldorf. Der Mittelstürmer absolvierte 69 Länderspiele für Österreich und erzielte dabei 34 Tore. Den größten Erfolg mit der österreichischen Fußballnationalmannschaft erreichte er bei der Fußballweltmeisterschaft 1978 in Argentinien, wo er in Córdoba mit zwei Toren maßgeblich am legendären 3:2-Sieg über Deutschland beteiligt war. Auch im Klubfußball feierte er international große Erfolge. Krankl erhielt 1978 den Goldenen Schuh als Europas bester Torschütze und wechselte nach der WM1978 zum FC Barcelona, wo er bis 1981 spielte. Er wurde in seiner ersten Saison für die Katalanen spanischer Torschützenkönig mit 29 Meisterschaftstoren. In dieser Saison konnte er mit Barça auch den Europapokal der Pokalsieger gewinnen. Im Endspiel in Basel steuerte er beim Sieg gegen Fortuna Düsseldorf das entscheidende Tor zum 4:3 Sieg der Spanier bei. Von den spanischen Fans erhielt er seinen Spitznamen “Goleador”. Mit Rapid erreichte er 1985 das Finale des Europapokals der Pokalsieger, in dem die Wiener allerdings trotz eines Tores von – natürlich! – Hans Krankl mit 1:3 gegen den FC Everton unterlagen.

Erfolge: 1x Europacup-Sieger der Pokalsieger mit dem FC Barcelona 1979, 1x Europacup-Finale der Pokalsieger mit SK Rapid Wien 1985, 2x österreichischer Meister mit SK Rapid Wien (1981/82, 1982/83), 4x österreichischer Cupsieger mit SK Rapid Wien (1976, 1983, 1984, 1985), 4x österreichischer Torschützenkönig (1974/36 Tore, 1977/32, 1978/41, 1983/23) 1x spanischer Torschützenkönig “Pichichi” (1979/29 Tore), 1x spanischer Cupsieger (1981), 1x europäischer Torschützenkönig (1978/41 Tore), 5x Fußballer des Jahres in Österreich, Teilnahme an den Weltmeisterschaften von 1978 (4 Tore) und 1982 (1 Tor), Torrekord in der österreichischen Liga (7 Tore beim 11:1 gegen den GAK im Frühjahr 1977), Torrekord in der österreichischen Nationalmannschaft (6 Tore beim 9:0 gegen Malta, 1977). Hitparadenerfolg als Sänger mit “Rostige Flügel” (mit Kottans Kapelle, 1994).

February 6, 2023 at 9:27 am 2 comments

Happy Birthday, Carlos Tevez!

February 5, 2023 at 3:43 pm Leave a comment

Turned the Corner?

Luke Edwards writes in The Telegraph that West Ham now appear to have turned a corner under David Moyes. They endured a nightmare start against Newcastle United at St. James‘s Park on Saturday, in which Joe Willock had a goal inside 40 seconds disallowed and then Wilson ran through the middle of the defence to convert Sean Longstaff’s pass, and the Hammers were behind after three minutes. But West Ham – contrary to Jürgen Klopp’s Liverpool of lately which conceded an early own goal against Wolves yesterday and finally lost 0-3 at Molineux – recovered from this setback.

With Declan Rice breaking up play in midfield, the Hammers managed a deserved equaliser coming from Rice’s corner, taken nicely by Brazilian record signing Lucas Paquetá, who held off Kieran Trippier at the far post before ­poking the ball beyond Nick Pope. This was only his first League goal from open play after his arrival from Olympique Lyon (so far Paquetá had only scored from a penalty against Leeds), and he celebrated it with a double summersault.

➡️ Goals; ➡️ goal celebration

After the game David Moyes said that it was probably one of their best performances and he was very pleased for how his team controlled the game. He insisted that he was optimistic to keep Declan Rice at the club: “Whatever the British transfer record is, he is going to break it whenever he leaves West Ham,” said Moyes. “When you see what is going for £85 million at the moment, he is going to blow that out of the water. I hope he stays …”

So far the British transfer-record is the £106 million deal for Argentina World Cup winner Enzo Fernandez who was transferred to Chelsea in a record January for the Blues – greater than any club in history – of around £290 million for eight players including the loan fee for Joao Felix.

However Chelsea was held to a 0-0 by Fulham in their latest game and the Blues are only 9th in the Premier League table, one point ahead of Liverpool in tenth.

West Ham will face Graham Potter’s outfit at the London Stadium in an early kick-off next Saturday. It will be very interesting to see if Potter or Moyes will have worked better with their respective squads during this week. Will the Hammers prove that they really have turned the corner? They are still only one point ahead of the relegation zone and Everton which now sit 18th after their shock 1-0 win over leaders Arsenal.

Come on you Irons!

February 5, 2023 at 1:17 pm Leave a comment

The Magic of the Cup

ÖFB Cup

Am Freitag Abend gewann der SK Rapid im Cup-Viertelfinale, dem ersten Spiel nach der diesmal ungewöhnlich langen 82-tägigen Winterpause, auswärts beim Wolfsberger AC 3:1 n.V. Zwei geniale Heber von Ante Bajic in der zweiten Hälfte der Verlängerung brachten den Grün-Weissen den Sieg (unten)!

Sturm Graz besiegte Serienmeister und Serien-Cupsieger Salzburg am selben Abend im Elfmeterschießen und steigt ebenfalls ins Halbfinale auf.

Am Samstag spielt das Sensationsteam Wiener Sport-Club gegen SV Ried und am Sonntag der LASK gegen Austria Klagenfurt.

ÖFB Cup

Die Spiele des Halbfinales sind für Anfang April (Dienstag, 4., bis Donnerstag, 6. April 2023) vorgesehen. Die genauen Spieltermine werden erst nach der Auslosung terminiert.

Um ins Finale am 1. Mai zu kommen, müssten Sturm und Rapid und die beiden weiteren Sieger des Viertelfinales also nur noch ein Spiel gewinnen. Die Auslosung wird an diesem Wochenende vorgenommen.

In England startet die dritte Runde des FA Cups, in der die Premier League Clubs einsteigen, immer erst Anfang Jänner und da sind nun – nachdem die 3. und 4. Runde gespielt sind – bis zum Finale am 3. Juni immer noch drei Runden zu absolvieren. Im Achtelfinale muss West Ham am 1. März zu Manchester United, das sich im Jänner mit dem Österreicher Marcel Sabitzer (Rapid, Red Bull, Bayern) verstärkt hat.

Zunächst aber heißt es nun in der Premier League Plätze gut machen für die Hammers und endlich aus dem untersten Tabellenbereich wegkommen. Während der Wiener Sport-Club seinen Sensationslauf im ÖFB Cup gegen Ried um 18 Uhr auf dem Sportklubplatz in Hernals fortsetzen möchte, muss West Ham am Samstag Abend zum Drittplatzierten Newcastle United. Ein Sieg für die Londoner in Nord-England wäre sensationell, denn Newcastle hat in der Liga in 20 Spielen bisher nur einmal verloren und ist seit einer Niederlage am 31. August des Vorjahres gegen Liverpool (1:2) in 15 Spielen ungeschlagen geblieben. Die Magpies mit dem saudiarabischen Geld stehen außerdem im League Cup Finale gegen Manchester United (26. Februar).

FA Cup

Fifth Round Proper Wednesday 1 March 2023
Quarter-Final
Saturday 18 March 2023
Semi-Final
Saturday 22 April 2023
Final
Saturday 3 June 2023

February 4, 2023 at 8:33 am Leave a comment

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